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T-Kiela, ekans7

Spielbericht HSG Schöningen - Northeim II

Startbeitrag von ekans7 am 20.02.2012 11:17

Landesliga Männer: HSG siegt 29:22 - VfL Lehre verspielt Führung und verliert
Von Jörg Kleinert

SCHÖNINGEN/LEHRE. Die HSG Schöningen tastet sich in der Handball-Landesliga allmählich an die vorderen Tabellenplätze heran. Gegen Northeims Oberliga-Reserve gelang der HSG der nächste souveräne Sieg. Der VfL Lehre dagegen baute seine Negativserie auch bei Schlusslicht MTV Seesen aus.

HSG Schöningen - Northeimer HC II 29:22 (16:12). Die HSG knüpfte nahtlos an ihre souveränen Auftritte in Lehre und gegen Wolfsburg an, ließ erneut nur 22 Gegentore zu und feierte einen Start-Ziel-Sieg. Die Abwehr entpuppt sich als immer stabilerer Block. Wie schon in der Vorwoche machte A-Jugendspieler Philipp Nabel durch beherztes Zupacken auf sich aufmerksam.

In der Offensive war wieder auf Kris Behrens und Steven Klose Verlass, die sich in den Zweikämpfen kaum aufhalten ließen. Und als die Gäste sich in der zweiten Hälfte noch einmal kurz aufbäumten und einen 15:21-Rückstand zum 19:22 verkürzten, hielt Pawel Kuczynsky die HSG mit einigen Paraden in der Erfolgsspur. "Wir haben nach einem kleinen Schlendrian kühlen Kopf bewahrt. Das war schon stark", sagte der verletzte HSG-Spieler Tobias Libbe, der die Mannschaft dieses Mal zusammen mit dem ebenfalls verletzten Oliver Sievert coachte.

HSG Schöningen: Meyer, Kuczynsky - Ludwig 3, Buchheim, Behrens 7, Klose 8, Nabel, Schöttke 1, Marco Frerichs 6, Andre Frerichs 1, Flöte 2, Botoroaga 1.

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Re: Spielbericht Plesse II - Northeim II

Nörten. Zu einer überraschen einseitigen Angelegenheit wurde das Derby zwischen den Reserveteams von der HSG Plesse-Hardenberg und vom Northeimer HC in der Handball-Landesliga der Männer. Wie im Hinspiel dominierten die Kreisstädter auch den zweiten nachbarschaftlichen Vergleich und entführten beim letztlich ungefährdeten 30:22 (12:8)-Erfolg hoch verdient beide Zähler aus der Nörtener Sporthalle „An der Bünte“.

Über die Rechtmäßigkeit des Northeimer Erfolges dürfte es unter Akteuren, Trainern und Zuschauern keine zwei Meinungen geben. Den Gästen war der Druck angesichts der Bedeutung der Partie im Abstiegskampf kaum anzumerken. Sie agierten trotz der Doppelbelastung des Wochenendes mit hohem Tempo, viel Zug zum Tor und mit klaren Aktionen.

Ein ganz anderes Bild bot sich dem Betrachter bei der Heimsieben. Dort war die Verunsicherung fast in jeder Situation spürbar. Das Resultat waren etliche Fehlpässe, die den Spielfluss immer wieder stocken ließen.
Widerstand gebrochen

Exemplarisch für das Geschehen auf dem Parkett steht das Geschehen um die 50. Minute. Gerade hatte Plesse nach einem 14:20-Rückstand (44.) mit einem Zwischenspurt zum 18:21 ein kleines Hoffnungspflänzchen gesetzt. Doch statt nachzulegen, fing sich das Burgenteam in Überzahl zwei weitere Treffer. Damit war der Widerstand endgültig gebrochen. Allerdings hatte man nie das Gefühl, dass die Gäste ernsthafte Probleme bekommen könnten.

Denn gegen die bereits zur Pause drohende Niederlage stemmten sich im zweiten Spielabschnitt deutlich sichtbar eigentlich nur Spielmacher Piet Dargel und Kai Hungerland. Von ihren Nebenleuten erhielten die beiden Routiniers allerdings kaum Unterstützung. Als geschlossene Einheit trat das gegen die NHC-Reserve auf. Neben Torhüter Torben Müller spielten sich mit Marcel Hertmann und Marcel Schubert zwei Akteure in den Vordergrund, die sonst eher einen unauffälligen Part innehaben.

Nach verkorkstem Start (0:3/4.) kamen die Gastgeber beim 6:6 (15.) kurzzeitig zum Ausgleich. Dann traf Northeim jedoch drei Mal in Serie und war in der Folgezeit eindeutig der Herr im fremden Haus.

HSG: Rohmann, Schneider - Bruns, Klein 4, Schierholz, Dargel 3, Albrecht 3, Borko 2, Strysio, Hungerland 9/3, Pleßmann, Becker 1.

NHC: Wilfer, Müller - Schmalstieg 1, Schubert 7/2, Strupeit 2, Pischke 2/1, Bode 1, Gerngroß 2, Hertmann 5, Schmidt 1, Effler 5, Ronnenberg 4. (zys)

von T-Kiela - am 20.02.2012 14:47

Re: Spielbericht Plesse II - Northeim II

Plesse-Hardenberg 2 verliert Abstiegsduell

Mit 22:30 musste sich die Reserve der HSGPH am Sonntag in eigener Halle im Abstiegsduell gegen den Northeimer HC 2 geschlagen geben. Diese Niederlage bedeutet wohl nun endgültig, das nur noch Handballwunder oder sonstige unerwartete Ereignisse die Mannen aus dem Leinetal vor dem Abstieg retten können. Man nahm sich vor dem Spiel vor über Tempohandball die behäbigen und grossen Northeimer Gäste unter Druck zu setzen. Gleich in den ersten Minuten wollte man zeigen, das Spiel gewinnen zu wollen....
Doch genau das trat nicht ein. Stattdessen zeigte diese Tugenden die Spieler aus Northeim. Plesse fing sich erst nach 5 Minuten, nachdem es bereits 0:3 für Northeim stand. Die ersten 15 Minuten waren in der insgesamt fairen Partie geprägt durch unnötige Ballverluste und mangelnde Torausbeute auf beiden Seiten. Plesse konnte sich zwar wieder auf ein 5:5 und 6:6 herankämpfen, musste dann aber immer wieder aus vorgenannten Gründen einem Rückstand hinterherlaufen. Northeim ging durch einige schnelle Angriffe mit 7:12 in Führung. Plesse konnte bis zur Halbzeit lediglich noch zum 8:12 verkürzen.



Insgesamt kann man es in der zweiten Hälfte kurz machen. Leider. Kein Aufbäumen war auf Plesser Seiten zu erkennen. Der 4-5 Tore Abstand Northeims war nie in Gefahr. Plesse konnte diesen Abstand nicht verkürzen. Am Ende der Partie und einer offeneren Deckungsvariante nutzte Northeim die sich ergebenden Lücken und so kam es zum Endstand 22:30. Einzig Kai Hungerland muss man herausheben, der eine gute Partie zeigte und allein auf Seiten der Heimsieben zu überzeugen wusste.

Die Spieler und auch die Fans waren teilweise sprachlos nach diesem Spiel. Das Spiel war trotzt der Wichtigkeit und des Derbys zwar fair, doch ein Wille zum Sieg und zum verhindern des Abstiegs war bei Plesse nicht zu erkennen. Ratlos waren die Spieler warum der Ball nicht in die Maschen ging, warum etliche Bälle ins Seitenaus oder in die Hände der Northeimer fielen. Zu allem Überfluss verletzte sich Stefan Albrecht an der Achillesferse schwer und wartet auf einen OP-Termin. Er wird den Rest der Saison daher nicht mehr zum Einsatz kommen. Gute Besserung, Stefan! Wenn in der ersten Hälfte nur 8 Tore geworfen werden, muss man nicht lange grübeln, woran es lag. Die Außenbahnen waren an diesem Tag total tot. Lediglich einzelne Bälle aus dem Rückraum oder über den Kreis fanden mal den Weg ins Tor. Übel, übel. Ganz dunkle Wolken liegen momentan auf dem Leinetal. Aktuell ist man ratlos wie man noch die Wende glaubhaft schaffen kann. Aber natürlich wäre es zu früh sich jetzt schon aufzugeben. Möglich ist alles. Man muss halt nur gewinnen. Dennoch hat man auf Seiten der Plesser nach dieser Vorstellung -zumindest zur Zeit - nicht gerade übertriebene Hoffnung.

Es spielten: Rohmann, Schneider (beide TW), Schierholz, Hungerland (9/4), Bruns, Klein (5), Dargel (3), Borko (2), Strysio, Pleßmann, Albrecht (3), Becker (1)

Quelle: Homepage Plesse

von T-Kiela - am 21.02.2012 09:55
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