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Presseberichte der HSG Wolfen 2000
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vor 10 Jahren, 9 Monaten
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Matthias Berger

Regionalliga kompakt - 7.Spieltag

Startbeitrag von Matthias Berger am 24.10.2007 11:58

Verflixter siebter Spieltag als Vorbote zum Hammerderby
Spitzenreiter lässt erste Federn – Wulff beendet Karriere – Vorboten auf Kreisderby


Von Matthias Berger

Der siebte Regionalliga-Spieltag wird so manchem Vereinsvertreter länger in Erinnerung bleiben, als es sonst üblich ist. Der Staffelfavorit lässt auf dem Weg in die 2.Bundesliga die ersten Federn. Ausgerechnet beim Vorjahres-Absteiger aus der zweithöchsten Spielklasse kassierten die Ammerländer ihre erste Niederlage. Die wiegt umso schwerer, war es auch der VfL Fredenbeck, welche die Niekamp-Schützlinge aus dem DHB-Pokal warfen. Aber der Edewechter Trainer will dieses Kapitel schnell abhaken und blickt bereits in die Zukunft: „Jetzt muss sich zeigen, dass wir eine Mannschaft sind und uns solch eine Niederlage nicht umwirft. Gegen Barnstorf-Diepholz am Freitag im Heimspiel gilt es, die Tabellenführung zu verteidigen.“

Zweites Karriereende in der jungen Saison

Ein trauriges Kapitel des Spieltages war sicher für viele Handballfans der Abschied eines Ausnahmeakteurs der Regionalliga Nord. Für den VfL Hameln wurde jetzt bittere Wahrheit, was hinter vorgehaltener Hand bereits vermutet wurde. Ein Spitzenathlet wird nach dem Auskurieren seines Kreuzbandrisses nicht noch einmal angreifen. Hajo Wulff, ein Handballer mit weitreichender Erfahrung und einem Gespür für Situationen und einem Auge für Torchancen, hängt seine Schuhe an den Nagel. Das ist sicher ein unheimlicher Verlust für die Liga, war der ehemalige Torschützenkönig auch immer für eine Anekdote gut. Der 35-jährige sammelte auch mit Frisch Auf Göppingen seine Erfahrungen in der stärksten Liga der Welt. Von seiner Torgefährlichkeit hatte er nichts eingebüßt. Regelmäßig fand er sich auf einem Treppchenplatz im Kampf um die Torjägerkrone ein.
Das war bereits das zweite Karriereende eines Spielers in der noch jungen Saison. Der Köthener Linkshänder Daniel Andrä verkündete vor nunmehr drei Wochen den Abschied vom aktiven Sportlerleben.

Wolfen und Köthen im Gleichschritt

Viele Fans rieben sich verwundert die Augen, als sie am späten Samstagabend die Ergebnisse der Liga studierten. Bei den Kontrahenten des anstehenden Hammerderbys stand jeweils ein 28:21. Für Wolfen die nächsten zwei Pluszähler, für die Bachstädter eine herbe Niederlage. Pünktlich zur Vorbereitung des ersten Kräftemessens im Landkreis Anhalt-Bitterfeld, befinden sich die Teams auf gleicher Augenhöhe. Beide Mannschaften mit 4:10 Punkten Tabellennachbarn und im Keller des Zwischenklassements. Besser waren die Voraussetzungen nur vor drei Jahren, da traf man gleich am ersten Spieltag aufeinander. Damals gingen die Wölfe erstmals als Sieger vom Parkett der Heinz-Fricke-Sporthalle. Ein Erfolg, der am Freitag wiederholt werden soll. Die Favoritenrolle liegt aber eindeutig bei den Gastgebern. Eine weitere Bürde, welche die Große-Schützlinge tragen müssen. Eine Motivation brauchen beide Mannschaften sicher nicht. Wird doch erstmals darum gekämpft, wer das beste Team im Landkreis stellt.
Das ist das eigentliche Schmankerl des achten Spieltages. Im vergangenen Jahr verfolgten 1100 Fans diesen Handballklassiker. Bleibt abzuwarten, wie viele Fans den Kracher am Freitag beleben werden.

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