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Presseberichte der HSG Wolfen 2000
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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Matthias Berger

1.Frauen aus der Anhaltliga zurückgezogen

Startbeitrag von Matthias Berger am 08.11.2007 13:50

Die HSG Wolfen 2000 e. V. zieht das Damenteam aus der Anhaltliga zurück

Nach langen kontroversen Diskussionen hat sich die HSG Wolfen 2000 entschlossen das Team der 1. Damen aus dem Punktspielbetrieb zurückzuziehen.
Trainer Peter Böhme stand zuletzt mit 4 Spielerinnen darunter drei Torhüterinnen auf dem Trainingsparkett. Für das Spiel in Köthen konnte, auch nach einer nochmaligen Aussprache mit den Juniorinnen, keine spielfähiges Mannschaft zusammengestellt werden.

Schon vor der Saison waren auf Grund der begrenzten Anzahl von Spielerinnen heiße Dis-kussionen über Sinn und Unsinn zweier Teams der HSG Wolfen 2000 im Pflichtspielbetrieb gesprochen worden. Die Kritiker sehen nun ihre Argumente bestätigt.
Der Kader umfasste etwa 14 Spielerinnen die sich in zwei „Lager“ aufteilten. Salopp gesagt in leistungsorientierte Spielerinnen ( Abhaltliga ) und „Freizeithandball“ (Anhaltklasse). In der Anhaltklasse spielen zum Beispiel alle Übungsleiterinnen, die zu Gunsten ihr eigenes Trai-nigskollektiv schon mal auf aktives Spielen verzichten müssen..
Die Mannschaftslisten reichten eigentlich nur für ein Team.
Die HSG wollte entsprechend den Statuten aber beiden Bestrebungen eine Basis geben und sorgte für die wirtschaftliche und organisatorische Basis. Zusammen mit den leistungsstarken Juniorinnen sollten beide Teams diese Saison überstehen um in der kommenden Saison die Personalprobleme langsam abbauen zu können
Dies ging schief. Der Frust bei den Damen der 1. Mannschaft, die trotz Unterstützung des A-Jugend oft ohne Wechselspieler antreten deftige Niederlagen einstecken musste saß zu tief.
Einige Spielerinnen warfen auch deshalb das Handtuch.
Für Präsident Siggi Seidig, der ein glühender Fürsprecher der Meldung von zwei Teams war und auch noch ist, eine Enttäuschung:“ Ich habe selber alle Höhen und Tiefen eines Handball-spielers mitgemacht und kenne auch den Frust der sich bei vielen Niederlagen aufbaut. Deshalb habe ich auch im gewissen Maße Verständnis für den aufkommenden Frust. Wir hat-ten die Basis für zwei Teams geschaffen. Leider haben wir die Belastungsmöglichkeiten un-sere Spielerinnen einschließlich der Juniorinnen unterschätzt. Vielleicht ist die Situation aber auch eine gute Chance für den Neubeginn. Es bleibt ja die eine Mannschaft, die von „Kontra“ befürwortet wurde. Handball gibt es für alle Damen, die spielen wollen, auch weiterhin bei der HSG Wolfen 2000.

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