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Presseberichte der HSG Wolfen 2000
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vor 10 Jahren, 7 Monaten
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Matthias Berger

Vorschau HC Halle

Startbeitrag von Matthias Berger am 13.12.2007 11:23

Landesderby beim HC Halle verheißt Spannung
HSG bestreitet Punktspiel an der Saale – Halle mit makelloser Heimbilanz


Von Matthias Berger

Zwei Wochen hatten die Wölfe Zeit, den ersten Auswärtssieg zu verarbeiten. Beim eigentlich letzten Spieltag der Hinrunde wartet nunmehr eine weitere Auswärtsaufgabe. Der HC Einheit Halle bittet zum Showdown in das Berufsschulzentrum. Das Prestigeduell wurde von vielen Fans lange erwartet, gibt es doch auch ein Wiedersehen mit den ehemaligen Wolfenern Matthias Niestroj und Stefan Gragert.
Ab 19.30 Uhr stehen sich zwei Teams gegenüber, welche im Sommer komplett ihr Gesicht verändert haben. Die Einheit-Handballer trennten sich von sechs Leistungsträgern. Als Ersatz wurde neben den ehemaligen Wölfen noch Christian Dreibrodt verpflichtet.
Der Linkshänder kehrte damit in sachsen-anhaltinische Gefilde zurück. Zwei Jahre zog er seine Kreise beim HSV Glauchau in der Regionalliga und Oberliga. In Halle ünbernahm er die Rolle des besten Torschützen in seinem Team. In 14 Spielen traf er bereits 96 mal.

Die Gastgeber haben einen Traumstart in die Saison hingelegt. Unter Führung des wieder genesenen Spielertrainers Dima Radkevich avancierten sie zum besten Drittligateam Sachsen-Anhalts. In der vergangenen Woche, mussten sie diesen Titel an die Köthener abgeben. Mit 14:14 Punkten weist ihr Konto eine ausgeglichene Bilanz aus. In den letzten zwei Begegnungen gingen sie leer aus. Sowohl in Habenhausen, wie auch beim Spitzenreiter Bremervörde hatten sie das Nachsehen.
Die BiZ Sporthalle wurde in dieser Saison scheinbar zur Festung umgebaut. Noch keiner Mannschaft gelang es dort auch nur ein mageres Pünktchen zu entführen. Das zeigt die Stärke der Hallenser. Die Gastgeber bauen auf ihre starke Defensive. Aber auch im Angriff wissen sie zu überzeugen. Thomas Hollstein ist am Kreis eine Bank. Mit Klatt, Dreibrodt, Niestroj und Radkevich verfügen sie über eine wurfgewaltige Aufbaureihe. Auch die Aussen gehören zu den Besten der Liga.

Halles Coach betreibt Understatement wenn er sagt, das ihm nichts Gutes schwant. Die Hausherren sind in der klaren Favoritenrolle. „Ich glaube, einige meiner Spieler denken, dass wir Wolfen im Schongang besiegen können. Wolfen ist alles andere als ein Punktelieferant, gegen die brauchen wir noch einmal 60 Minuten volle Konzentration.“ warnt Dimitry Radkevich.

Wolfen fährt nicht an die Saale um die Zähler abzuliefern. „Wir haben die Schwachpunkte der Hausherren intensiv studiert.“, erklärt Guido Najmann. „Wenn die Jungs, ähnlich wie in den letzten Spielen, das taktische Konzept umsetzen, können sie Halle lange ärgern.“, fügt Wolfgang Spitz an.
So wird es die Aufgabe der Defensive sein, Robert Klatt und Christian Dreibrodt früh zu stören und Matthias Niestroj am Durchbruch zu hindern.
Wenn dann die noch die Anspiele zum Kreis unterbunden werden können, werden sich die Handballfans auf ein ausgeglichenes Spiel freuen können. Die eigene Marschroute kann nur lauten, diszipliniert das eigene Angriffsspiel aufzuziehen, um die Hausherren unter Druck zu setzen. Es herrscht also Spannung pur, ob Wolfen sich abermals auswärts durchsetzen kann.

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