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Presseberichte der HSG Wolfen 2000
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vor 10 Jahren, 1 Monat
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Matthias Berger

Regionalliga kompakt - 28.Spieltag

Startbeitrag von Matthias Berger am 29.04.2008 11:16

Bremervörde ist neuer Meister
Abstiegsduell geht in neue Runde – Drei Teams hoffen noch auf Klassenerhalt


Von Matthias Berger

28.Spieltage hat die Spannung angedauert. Jetzt steht der neue Meister fest. Im Tabellenkeller wird dagegen weiter gezittert. Drei Teams kämpfen noch um das rettende Ufer. Eine Vorentscheidung wird am Samstag fallen, wenn zwei direkte Konkurrenten gegeneinander antreten.

Meisterschaftsfeier an der Oste

Es war das Spitzenspiel des drittvorletzten Spieltages. Der TSV Bremervörde empfing seinen ärgsten Verfolger Barnstorf-Diepholz. Die Halle war mit 600 Fans randvoll ausverkauft und die Spannung spürbar. Barnstorf musste gewinnen, um in den letzten Spieltagen den Primus noch abzufangen. Aber Bremervörde wusste das der Gast natürlich mehr unter Druck stand, als die Hausherren. So konnten die Gastgeber auch schnell das Zepter in der Partie übernehmen. In einem nervenschonenden Spiel setzte sich der jetzige Meister mit 37:31 durch und genoß die Meisterehren in vollen Zügen. Ob sie jetzt am Ende ihrer Träume sind, steht indes noch nicht fest. "Alle wollen das, und ich glaube, wir schaffen das, wenn jetzt alle mit anpacken. Ich bin stolz auf diese Mannschaft, und sie hat es verdient", meinte Manager Ulf Sabinarz verbunden mit der Hoffnung, dass ganz schnell noch weitere Sponsorengelder fließen und sich auch viele Privatleute mit einer Spende am Unternehmen 2. Bundesliga beteiligen werden. Viel Zeit bleibt indes nicht mehr.
Auf die Meisterfeier müssen sie aber noch bis zum 17.5. warten. Dann bekommen sie im Anschluss an das Heimspiel gegen Staßfurt den „großen Pott“ überreicht.
Neben dem Glückwunsch zum verdienten Titelgewinn bleibt aber noch eine Hoffnung, die Spannung bis zum letzten Spi. Alle drei Podestteams müssen noch gegen Kellerkinder antreten.

Im Keller wird es immer enger

Anstatt Aufhellung steht nach dem letzten Aprilspieltag fest, es wird eng im Keller. Drei Teams kämpfen im direkten Vergleich um den Klassenerhalt. Aber auch Beckdorf ist nach jetziger Konstellation noch nicht gerettet. Wolfen schlug den Tabellenzwölften 28:24. Der direkte Verfolger Horneburg hatte es mit einem Schwergewicht zu tun und musste gegen den Sechstplazierten Glinde ran. Das 32:31 brachte Horneburg zurück in den Abstiegskampf. Vielleicht war es das Ergebnis aus Wolfen, dass die Feierlaune trübte. Aber eines hat die Mannschaft bewiesen und sich zu Recht zugerufen: „Wir leben noch.“ „Hier gibt niemand auf“, sagt Kreisläufer Jens Westphal. Verwunderung auch über die Kräfte, welche der Tabellenvorletze mobilisiert. Vor fünf Monaten beendete Christoph Hagedorn wegen anhaltender Rückenprobleme seine Karriere. Am Samstag stand er wieder im Aufgebot. Sogar die ärgsten Mitbewerber um den Oberligastartplatz wünschen den Wölfen für den Samstagkrimi viel Glück. Wir benötigen einen weiteren Heimsieg gegen Hameln und drücken natürlich Wolfen in Stassfurt die Daumen, denn den direkten Vergleich gegen Stassfurt haben wir gewonnen," so VfL Manager Peter Grote. Staßfurt musste sich Samstag im Heimspiel gegen Fredenbeck 31:33 geschlagen geben und hat nur noch einen Punkt Vorsprung: " Da müssen wir auch mit solch einer kämpferischen Leistung auftrumpfen. " Und im Detail den Teufel vertreiben, erklärt Staßfurts Coach Koch im Ausblick auf den großen Showdown.

Zweites Comeback der Saison

Nicht nur in Horneburg gab es ein Sensationscomeback. Auch in Halle wurden sich verwundert die Augen gerieben. Habenhausens Trainer Torsten Uhlenberg streifte noch einmal das Trikot über. Er musste aus der Not eine Tugend machen. Ihm fehlten einfach Akteure um in der Festung Berufsschulzentrum zu bestehen.
Damit sich keiner aus der zweiten Mannschaft festspielt", erklärt der Routinier. Geholfen hat es den Südbremern unterm Strich nicht, da sie sich dem heimstarken Tabellenachten HC Einheit Halle 05 klar mit 30:38 (15:19) geschlagen geben mussten.
Köthen rang Hameln in einer spannenden Begegnung einen Punkt ab. Mit dem 25:25 konnten aber beide Kontrahenten leben. Aber auch Barsinghausen sendet noch einmal ein Lebenszeichen. Der feststehende Absteiger setzte sich gegen Oebisfelde mit 29:28 durch und machen damit ein Versprechen wahr. „Wir wollen uns anständig aus der Liga verabschieden und um jeden Punkt weiter kämpfen.“, erklärte Gerd Köhler bereits vor Wochen.

Torschützenliste 28.Spieltag Regionalliga Nord

Platz Name Verein Einsätze Tore / davon Siebenmeter
1. Evgeny Vorontsov Edewecht 27 234/57
2. Sebastian Retting Staßfurt 28 206/20
3. Stefan Völkers Beckdorf 27 200/3
4. Donatas Puikis Köthen 28 200/45
5. Robert Delinac Horneburg 27 199/43
6. Benjamin Pelzer Hameln 28 186/27
7. Paul Schirmer Barsinghausen 28 185/26
8. Christian Dreibrodt Halle 28 184/41
9. Jörn Wolterink Edewecht 27 174/5
10. Benjamin Hagen Beckdorf 26 172/57


Ansetzungen 29.Spieltag

03.05.2008 19.30 Uhr SG Eintracht Glinde TG Münden
03.05.2008 19.30 Uhr SV 1895 Oebisfelde HG 85 Köthen
03.05.2008 19.30 Uhr VfL Horneburg VfL Hameln
03.05.2008 19.30 Uhr TSV Barsinghausen VfL Edewecht
03.05.2008 19.30 Uhr SV Concordia Staßfurt HSG Wolfen 2000
03.05.2008 19.30 Uhr ATSV Habenhausen HSG Barnstorf-Diepholz
03.05.2008 19.30 Uhr HC Einheit Halle TSV Bremervörde
03.05.2008 19.30 Uhr SV Beckdorf VfL Fredenbeck

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