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Presseberichte der HSG Wolfen 2000
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Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 2 Monaten
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Matthias Berger

Wolfen gelingt Überraschung nicht - Niederlage in Münden

Startbeitrag von Matthias Berger am 08.02.2009 14:00

Überraschung blieb aus – war aber möglich
HSG unterliegt TG Münden mit 34:32 – Zwei Heimspiele in Folge


Von Matthias Berger

Am Sonntagmorgen war Trainer Wolfgang Spitz noch sichtlich geknickt. Grund war die Niederlage seiner Mannschaft bei den starken Niedersachsen. Auch wenn keiner einen Pfifferling auf seine Schützlinge gesetzt hatte, bewiesen die Wölfe Moral und brachten die Gastgeber an den Rand der Niederlage. „Es nützt kein Wenn und Aber, wir brauchen langsam Punkte.“, gibt der Trainer deutlich zu Protokoll.

Dabei hatten die Fuhnenhandballer wieder einmal beide Hände an den Zählern, welche Platz 14 bedeutet hätten. Der Spielverlauf ist symptomatisch für die letzten Begegnungen. Wolfen begann in Münden wieder einmal nervös. Nach einem Fehlpass, folgten Schrittfehler und Stürmerfoul. Die Hausherren machten es besser und gingen in Führung. Wolfen brauchte diese Phase um in Tritt zu kommen. Aus einem 4:2 Rückstand konnten sich die Niedersachsen bis zur 15.Minute auf 8:4 absetzen. Diesem Rückstand rannte Wolfen bis zur Halbzeit hinterher. Auf der Anzeigentafel stand ein 20:16 als Guido Najmann und Wolfgang Spitz ihr Team zur Pausenbesprechung baten.
„Es fallen deutliche Worte in der Kabine, jeder wird auf seine Aufgabe eingestellt.“, erzählt Betreuer Werner Mechelk über die 15 minütige Auszeit. „Leider setzen einige Akteure das gesagte auf dem Spielfeld einfach nicht um.“, macht er nach der Niederlage deutlich. Ein Phänomen, was sich durch die letzten Spiele zog.

Die Moral der Wolfener ist aber immer ungebrochen. So auch am Samstag. Der Rückstand schien die Gäste zusätzlich zu motivieren. Stephan Blechschmidt, der als einziger Rückraumakteur derzeit eine beständige starke Form aufweist, setzte die beiden Aussen gut in Szene. Immer wieder wurden die Flügelflitzer in Wurfposition gebracht.
In der 46.Minute ist Wolfen wieder auf Augenhöhe. 28:27. Aber Münden gelingt es wieder den Linkshänder Luca frei zu spielen und der trifft. Mit zehn Treffern bringt er Münden auch auf die Siegerstrasse. Ein Indiz für die Löcher in der Deckung. „Die Torhüter hatten am Samstag auch keinen guten Tag erwischt.“, nimmt Mechelk die beiden Schlussmänner Förster und Wiese ebenso in die Pflicht. „Uns fehlen ein paar gehaltene Bälle und die einfachen Tore durch Konter.“, resümiert er nach der Partie. Dazu kommen die vielen leichten Fehler. Wolfen nimmt beim 32:30 die Auszeit und will jetzt noch mal die Reihen ordnen. Knapp zweieinhalb Minuten bleiben da, um das Spiel zu drehen. Aber der Wolfener Angriff endet in einem Stürmerfoul. Münden macht die Tore und setzt sich spielentscheidend auf 34:30 ab. Alles andere ist dann nur noch Kosmetik.

Da Habenhausen abermals gewinnt und auch Hameln punktet, rutscht Wolfen weiter in der Tabelle ab. Ein Trend der in den nächsten beiden Heimspielen gestoppt werden soll, um den erhofften Mittelfeldplatz zu erreichen. „Es bleiben noch genügend Spiele Zeit um den Hebel umzulegen.“, gibt sich der Trainer kämpferisch. Nun muss sein Team die Fehler abstellen um die nächsten Partien als Sieger vom Parkett zu gehen.

Mannschaftsaufstellung: Förster; Wiese (Tor); Winkel; L.Lindner (1); Hein (1); Spitz; M.Lindner (7); Baumbach; Pratersch (4); Luther (5); Thiele (3); Blechschmidt (6); Sindermann (6/2)

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