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Presseberichte der HSG Wolfen 2000
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 9 Monaten
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Matthias Berger

Wolfen macht es dem Spitzenreiter schwer

Startbeitrag von Matthias Berger am 15.03.2009 16:07

Wolfen macht es dem Spitzenreiter schwer
HSG unterliegt Tabellenprimus Barnstorf 30:35 – Konzentration auf Schlussphase


Von Matthias Berger

Am Ende stand das erwartete Ergebnis auf der Anzeigentafel. Der Tabellenprimus konnte sich auch in der Sporthalle Krondorf durchsetzen und führt die Tabelle weiterhin an. Davor lagen aber 60 spannende Minuten in denen die Wölfe die Niedersachsen auf Herz und Nieren prüften.
Daher waren die treuen Fans auch keineswegs enttäuscht über das Ergebnis. „Es war halt der Erstplatzierte, gegen den man auch verlieren darf.“, fasste es auch Jochen Schneider zusammen, der nur wenigen Heimspiele der HSG verpasst. Dennoch war vielleicht noch etwas mehr Spannung möglich. Am Anfang lässt sich de Spitzsieben zu sehr überrumpelt. Eine abgeklärte Mannschaft wie Barnstorf-Diepholz nutzt das natürlich gnadenlos aus. Die Schützlinge von Wolfgang Spitz und Guido Najmann gerieten schnell in einen 3:0 Rückstand. Zu schnell, um den Favoriten unter Druck zu setzen. Aber die Moral ist von Anfang an in Ordnung. Wolfen kommt zurück und angetrieben von ihrem Kapitän können sie verkürzen. Nach einer knappen viertel Stunde haben sie den Ausgleich auf der Hand. Aber zu viele Bälle verfehlen ihr Ziel oder werden zur Beute des Gäste-Torhüters Mohrland. Aber Eric Sindermann gelingt in der siebzehnten Spielminute der 8:8 Ausgleichstreffer. Die Gäste agieren aber in dieser Phase bereits cleverer und routinierter. Vor allem der Rechtsaussen Nils Mosel gelingt es immer wieder einzunetzen. „Da waren die Räume einfach zu groß und er ist auch einer der besten auf seiner Position.“, erklärte Wolfgang Spitz die dreizehn Feldtore des Linkshänders.
Auf Wolfener Seite wurden zu viele Chancen ausgelassen, als dort schon in Führung gehen zu können. Aber der Halbzeitstand von 14:16 verhieß immer noch Spannung. Die HSG hatte sich in der Pausenzeit noch Einiges vorgenommen. „Wir wollten unsere Quote verbessern und das Spiel bis zum Schluss offen zu halten.“, erläuterte Guido Najmann die Ziele seiner Crew. Das Vorhaben hielt aber nur bedingt. Nach der Verletzung von Martin Lindner agierte die Heimmannschaft wieder einmal ohne einen Linkshänder. Aber Raik Baumbach, der diesen Part nicht zum ersten mal übernahm, konnte die Lücke gut schließen. Mit fünf Treffern zeigte er seine exzellenten Vollstreckerqualitäten. Er lebte ebenso von der Torgefährlichkeit von Eric Sindermann, wie das Wolfener Spiel. Die Barnstorfer Deckung musste immer wieder aushelfen um Wolfens besten Torschützen zu stellen und so entstanden die Räume für das Wolfener Eigengewächs.
Bis zum 28:30 hielten die Wölfe das Spiel offen. Dann reichten die Kräfte oder vielleicht das Nervenkostüm dem Druck nicht mehr stand. Die Gäste nutzten ihre Breite im Kader und sicherten sich zwei Auswärtspunkte.
Aber Wolfen braucht sich nicht über die 30:35 Niederlage ärgern. „Das sind die Spiele, die man nicht unbedingt gewinnen muss, diese kommen erst noch.“, ist sich Wolfgang Spitz über die Situation im Klaren. Aber auch in der nächsten Woche wartet in Fredenbeck eine enorm hohe Auswärtshürde und dann geht es zum Endspurt.

Mannschaftsaufstellung: Förster; Wiese (Tor); Winkel; L.Lindner; Hein (1); Spitz; M.Lindner (1); Baumbach (5); Pratersch (2); Luther (2); Thiele (2); Blechschmidt (8/2); Sindermann (9/2)

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