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Presseberichte der HSG Wolfen 2000
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
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Matthias Berger

Befreiungsschlag misslingt deutlich- Aschersleben gewinnt Landesderby

Startbeitrag von Matthias Berger am 26.04.2009 10:09

Befreiungsschlag misslingt deutlich
HC Aschersleben dominiert Landesderby – Nächste Woche Vier –Punkte Spiel


Von Matthias Berger

Da gibt es keine Wenn und Aber. Der erhoffte Befreiungsschlag ist ausgeblieben und Aschersleben hat die Punkte zu Recht mit auf die kurze Heimreise genommen. So sehr wie sich die Fans auch über die seit Januar andauernde Aufholjagd freuen, so ärgerten sie sich gestern über das HSG-Team.

Aus dem Rückraum blieben alle eingesetzten Spieler blass. Die Gäste deckten konsequent und kauften Wolfen den Schneid bereits in den Anfangsminuten ab. Reihenweise Versuche wurden bereits in der Deckung zur Beute der Krokodile. Wolfen wurde in dieser Phase immer wieder ausgekontert. Beim 3:7 Rückstand griff das Trainergespann per grünen Karton ein. Die Ansprache war bis auf die gut gefüllten Ränge zu hören. Nur bei den Aktiven schien die Wirkung nur bedingt angekommen zu sein.
Immer wieder wurden sich die Würfe einfach genommen, ohne etwas Geduld zu beweisen und durch konsequente Stossbewegungen auf die Deckung, dort Lücken zu reissen. Die Alligators um Spielertrainer Dimitry Filipov nahmen die Geschenke dankbar an und erhöhten den Abstand kontinuierlich. Bereits beim 8:14 in der 25.Minute befürchteten viele der lknapp 400 Zuschauer ein Debakel.
Aber Wolfen biss noch einmal die Zähne zusammen und erkämpfte verloren geglaubtes Terrain zurück. Nach dem 15:16 Anschlusstreffer verspürten die Gäste Gesprächsbedarf, dennoch glich Wolfen aus. Anstatt dieses Remis in die Pause zu sichern, nutzte Aschersleben einen Fehler auf Wolfener Seite zur 16:17 Halbzeitführung.

In der zweiten Hälfte versuchte es Trainer Wolfgang Spitz mit einer neuen Personalkonstellation. Hendrk Hein als einziger Linkshänder wurde auf die Rechtsaussenbahn beordert und am Kreis konnte der agile Chris Thiele seine Stärken zeigen. Gegen seinen ehemaligen hallenser Mannschaftskameraden Paul Otto wusste der quirlige und ballsichere Kreisläufer zu überzeugen.
Die Spielorganisation übernahm für den angeschlagenen Florian Spitz fortan Raik Baumbach. „Raik wusste heute auf allen Positionen zu überzeugen und hat ein hervorragendes Spiel gemacht.“, lobte der Trainer die beiden Youngster.
Als Erik Sindermann zwei Strafwürfe nicht am Torhüter vorbei befördern konnte, trat Baumbach auch zu dieser Aufgabe an und verwandelte die beiden Siebenmeter sicher. Trotz der Lichtblicke konnten die Hausherren nicht den Weg auf die Gewinnerstraße finden. Bis zum 22:25 in der 44. Minute hielten die Wölfe mit. Dann boten die Gäste aber noch einmal alles auf und wirbelten die Wolfener Deckung einerseits schwindelig, andererseits brauchten sie nur auf die einfachen Fehler der Gastgeber warten. Beim 24:32 waren die Messen gesungen. Zwar waren noch acht Minuten zu spielen. Aber diese ausgebuffte Mannschaft spielte ihre Routine aus und ließ nur noch Ergebniskosmetik zu. Beim 31:36 beendeten die souveränen Schiedsrichter das Wolfener Trauerspiel und vertagten den Sprung ans rettende Ufer auf die nächste Woche. Da auch die direkten Konkurrenten aus Glinde, Habenhausen Hameln und Beckdorf nicht punkten konnten, bleibt alles beim Alten.

Jetzt müssen sich die Wölfe aber berappeln und sich auf das sogenannte Vier-Punkte-Spiel gegen Habenhausen konzentrieren. Ab 19.30 Uhr wird diese richtungsweisende Begegnung wieder viele Unterrstützer in die Krondorfer Sporthalle ziehen, um das Herzschlagfinale mit zu erleben.

Mannschaftsaufstellung: Wiese; Förster (Tor); Winkel (1); L.Lindner; Hein; Spitz (1); Baumbach (8/2); Pratersch (5); Luther (5; Thiele (2); Sindermann (9/3)

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