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Presseberichte der HSG Wolfen 2000
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
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Matthias Berger

Wölfe vor wichtigem Spiel gegen Habenhausen mit Personalsorgen

Startbeitrag von Matthias Berger am 28.04.2009 21:02

Wölfe müssen nach Maifeiertag nachsitzen
HSG empfängt Habenhausen zum Kellerduell – Mannschaftskonzept für neue Saison steht


Von Matthias Berger

Am Dienstag wird eigentlich der vergangene Spieltag mannschaftsintern ausgewertet. Wolfgang Spitz verzichtete nach dem Landesderby auf die angestammte Prozedur. Dieses mal stand die Zukunft und nicht die Vergangenheit im Fokus des verantwortlichen Trainers. Er wollte das Team auf die neue Saison einstimmen. „Das Ziel heisst ganz klar Regionalliga.“, erklärt der diplomierte Sportlehrer, der auch im nächsten Jahr mit seinem Co.Guido Najmann die Verantwortung an der Seitenlinie hat.
„Der Verein wird adäquat auf die feststehenden Abgänge reagieren.“, erzählt er den Wölfen vor dem so richtungsweisenden Vier-Punkte-Spiel gegen Verfolger Habenhausen. „Noch sind die Namen der vier Zugänge mannschaftsintern und sollen es auch bis zum letzten Spieltag bleiben.“, will Spitz die Ruhe vor den letzten vier Begegnungen der aktuellen Saison gewahrt wissen.
Dabei wissen aber alle seine Spieler worum erst einmal in den nächsten Spieltagen geht. Noch ist die HSG nicht gesichert. Anders könnte es aussehen, wenn die Wölfe ihr Heimspiel am Samstag gegen die Bremer Vertreter siegreich gestaltet haben. Die Rechnung geht natürlich nur auf, wenn die anderen vereine, ähnlich wie am letzten Spieltag auch mitspielen.

Aber zuerst muss auf die eigene Partie geschaut werden, bevor sich der Blick in fremde Hallen richtet. Beide Teams spielen mindestens auf Augenhöhe. Wenn am Samstag um 19.30 Uhr der Nachholspieltag in der Sporthalle Krondorf angepfiffen wird, ist kaum ein Favorit auszumachen. Beide Teams errangen in der Rückrunde 12 Punkte. Eine bemerkenswerte Leistung für zwei Kellerkinder. Der Unterschied liegt nur in den ersten 15. Spieltagen. Der Kontrahent von der Weser sammelte lediglich fünf Zähler. Wolfen brachte es ebenso auf eine magere Ausbeute, aber immer hin acht Zähler.
Ein Erfolgsschlüssel der Gäste ist sicherlich die Rückkehr von Torben Schierenbeck. Der Linkshänder wechselte in der Sommerpause zum Zweitligaaufsteiger Bremervörde. In der Winterruhe kehrte er zu seinem ehemaligen Arbeitgeber zurück. Als Gegengewicht zum Halblinken Derk Marien, sorgt er seitdem im rechten Rückraum für Torgefahr.
Von der Rückkehr profitiert auch der Rechtsaussen Jan-Lukas Heinrich, der mit 145 Treffern bester Torschütze der Gäste ist. Aber auch der erst neunzehjährige Youngster Björn Wähmann machte in dieser Spielzeit von sich Reden. Mit 115 Toren sorgt er für enorme Gefahr. Immer besser in Tritt kommt zum Ende der Saison Zugang Axel Siemer Der ehemalige Edewechter, brachte es auf 78 Tore, im letzten Spiel allein auf elf.

Für Wolfen ist diese Aufgabe keinesfalls eine Aufgabe, welche sie auf die leichte Schulter nehmen sollte. Auch wenn sie in Habenhausen einen 29:30 Auswärtssieg einfuhren, wird der Zeigfinger mahnend gehoben. „Die brennen auf Revanche und nur mit einem Sieg haben sie eine Chance auf den Ligaverbleib.“, erläutert Flügelflitzer Stefan Luther, der sich am Dienstag mit dem verein auf einen neuen Drei-Jahres-Vertrag verständigte. Sein verletztes Pendant auf der rechten Angriffsseite, Martin Lindner pflichtet ihm bei und hofft natürlich auf eine Wiederholung des Hinspielergebnisses. „Ich möchte weiterhin mit Wolfen Regionalliga spielen, hänge deshalb noch zwei weitere Jahre hier dran. Den Rest muss das Team jetzt richten.“, spielt er auf seine Verletzung an und nimmt die Mannschaft in die Pflicht. Auch wenn die Personalsorgen immer größer werden, muss es einfach am Samstag klappen. Nachdem sich Mittelmann Blechschmidt bereits vor zwei Wochen verletzte, traf es seinen Ersatz Florian Spitz. Mit einem komplizierten Fingerbruch, muss er sich Mittwoch unter das Messer begeben und fällt somit ebenfalls aus.
So kann es nur mit Hilfe der Anhänger klappen. „Wir brauchen Mann und Maus,. die dem Team bei dieser schweren Aufgabe helfen.“, bittet Luther um die Unterstützung der treuen Fans. „Dann packen wir das auch und Wolfen bleibt drittklassig.“, gibt er sich kämpferisch.

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