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Presseberichte der HSG Wolfen 2000
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
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Matthias Berger

Kann Wolfen auch den Spitzenreiter ärgern ?

Startbeitrag von Matthias Berger am 07.05.2009 09:51

Kann Wolfen wieder einen Großen ärgern ?
Wölfe reisen zum Spitzenreiter – Keine Entspannung bei Personallage


Von Matthias Berger

Die Vorbereitung auf das Spiel beim Spitzenreiter läuft alles andere als optimal. Mittwoch waren gerade fünf Aktive beim Training. Den drei Langzeitverletzten folgten jetzt noch die beiden Kreisläufer und ein Torhüter, welche grippegeschwächt passen mussten. Eric Sindermann weilte zum Probetraining im Süden Deutschlands.
Dennoch sind die verbliebenen Spieler kämpferisch: „Wir fahren nicht bis nach Edewecht um uns abschlachten zu lassen.“, erklärt Mannschaftskapitän Stephan Blechschmidt, dessen Rückkehr auf das Parkett einige Sorgenfalten im Gesicht von Wolfgang Spitz verschwinden ließ.
Wenn sich am Samstag um 10.30 Uhr der Bus in Richtung Oldenburg in Bewegung setzt, wird wieder nur eine Rumpftruppe darin Platz genommen haben. „Wir müssen die Saison mit den Spielern zu Ende bringen, welche gegen Habenhausen auf dem Spielfeld standen.“, redet der Trainer Klartext. Auch von der zweiten Mannschaft ist keine Hilfe in Sicht. Damit will er die Hoffnungen auf eine Fortsetzungen der Positivserie nicht im Keim ersticken aber dennoch einen Dämpfer erteilen.

Was die kleine Truppe bewegen kann, hat sie in der Vorwoche eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der 42:32 Sieg war wie ein Ritterschlag und hat auch in der Liga für Aufmerksamkeit gesorgt. So titelte der ärgste Verfolger des Samstagsgegners, Barnstorf-Diepholz auf seiner Homepage: „Wolfen schockt Habenhausen und Hameln“. Damit dürfte auch der Titelaspirant dieser Saison gewarnt. Der VfL Edewecht erwartet die Wölfe mit einigem Ballast auf den Schultern. Auch wenn sie der haushohe Favorit sind, werden sie sich an das Hinspiel erinnern. Nach der regulären Spielzeit hatten sich die Wölfe ein Unentschieden erkämpft. Der beste Torschütze der Gastgeber, Jörn Wolterink, nagelte wenige Sekunden später einen direkten Freiwurf in das Gehäuse der Wölfe.
Während sich die Mannschaft um Holger Niekamp über den Last-Minute-Sieg freuen konnte, begann für Wolfen die unheimliche Serie mit vier Spielen, welche mit einem Tor verloren gingen.
Wolfgang Spitz fährt nicht nur wegen seines ausgedünnten Kaders mit Respekt nach Edewecht. „Der Spitzenreiter verfügt über einen ausgeglichenen Kader und ist schwer ausrechenbar.“, erzählt der Wolfener Trainer. Aus dem Rückraum sorgen Wolterink und Arek Blacha für Gefahr. Diese zu stellen ist schon Schwerstaufgabe für die Wolfener Deckung. Im Hinspiel hat Raik Baumbach ihn mit einer Manndeckung Jörn Wolterink aus dem Spiel genommen. Ein probates Mittel um das Angriffspiel der Hausherren zu stören. Nur wenn die Deckung in der Lage ist, wieder mit Leidenschaft und absoluten Willen dagegen zu halten, haben die Wölfe eine Chance auf ein ansprechendes Ergebnis.
„Wir wollen uns gut verkaufen und nach sechzig Minuten werden wir sehen, was am Ende herausspringt.“, fasst Stephan Blechschmidt zusammen. Auf jeden Fall wäre ein Punkt etwas womit keiner in der Handballwelt rechnet.

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