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Presseberichte der HSG Wolfen 2000
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Matthias Berger

Wölfe verlangen Spitzenreiter alles ab

Startbeitrag von Matthias Berger am 10.05.2009 10:41

Dem Spitzenreiter mächtig Paroli geboten
Herrmann beim Debüt mit erstem Regionalliga-Tor – Mitbewerber punkten


Von Matthias Berger

„In Edewecht habe ich in dieser Saison keine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte gesehen, welche den Spitzenreiter so couragiert gefordert hat.“, erklärte der gastgebende Trainer auf der Pressekonferenz. Wenige Minuten davor hat sein Team die Wölfe gerade mit 35:32 geschlagen. Ein mehr als respektables Ergebnis für das Häuflein der verbliebenen Regionalligaspieler. Umso wichtiger war die Aushilfe aus der zweiten Mannschaft. Mit Robert Hanke und Christopher Herrmann ergänzten zwei ehemalige Mannschaftskameraden von Raik Baumbach den Spitz-Kader.
Seit frühester Jugend haben sie bereits in einem Wölfe-Team gespielt und waren auch gemeinsam erfolgreich.
Das Herrmann bei seinem Debüt sich auch gleich in die Torschützenliste eintragen konnte, hat er der roten Karte gegen Stefan Luther zu verdanken. „In der 39.Minute musste der Linksaussen ersetzt werden. Eine schwere Entscheidung, wem ich da den Vorrang geben sollte.“, erläuterte Spitz seine Beweggründe für den Einsatz des 20-jährigen. „Da Robert Hanke derzeit seinen Armeedienst versieht, kann er am Trainingsbetrieb nicht teilnehmen. „Dieser wird aber auch weiterhin seine Chance im Regionalligaaufgebot erhalten.“, erklärte Spitz.

Aber noch muss Wolfen um den Verbleib in der Drittklassigkeit bangen. Deshalb gaben sie auch am Samstag das Spiel nicht kampflos verloren. Mit einer tollen Moral und einer von Beginn an couragierten Leistung, ließen die Wölfe die Hausherrn nicht in das Spiel kommen. Baumbach deckte den besten Torschützen der Edewechter, Jörn Wolterink, offensiv. Damit kam immer wieder Sand in das Angriffsspiel der Spitzenreiter. Aber Wolfen kassierte zu viele Gegentore. „Teilweise gab es Abstimmungsprobleme im Deckungszentrum. Wir haben bereits in der ersten Halbzeit zu viele Tore über die Mitte bekommen.“, erklärte Spitz nach dem Spiel. Bis zur Pause hat sich das noch nicht so gravierend ausgewirkt. Beim 18:16 war das Spiel noch lange nicht entschieden. Dafür hatten sich die Wölfe ein weiteres Handicap geschaffen. Martin Pratersch und Denny Winkel waren mit je zwei Zeitstrafen vorbelastet. Eine schwere Hypothek für Wolfens Spiel. Die Entlastung aus dem Rückraum war auch in der zweiten Hälfte nötig. Dafür waren sowohl Pratersch als auch Sindermann optimal aufgelegt. Selbst der rote Karton gegen den Flügelflitzer hatte die Gäste gut weggesteckt. In der 49.Minute hatten die Wölfe sogar die Möglichkeit zur Wende. Beim 30:28 hat Wolfens bester Torschütze im Konter den Anschlusstreffer auf der Hand, scheitert aber am Edewechter Schlussmann. „Wenn wir in der Phase verkürzen, fangen sie an zu wackeln.“, orakelt Wolfens Cheftrainer. So nutzt der Hausherr seine Einwurfmöglichkeiten besser und zog vorentscheidend auf 33:30 davon.
„Die Niederlage geht in Ordnung. Ich kann die Jungs nur für ihren Einsatz und den Willen loben.“, So freute sich Spitz dann auch nach dem Spiel, als er von der Vereinsführung erfuhr, dass auch Raik Baumbach seinen Vertrag um weitere zwei Jahre verlängert. Der Kader nimmt konkrete Formen an. Nun gilt es noch die notwendigen zwei bis drei Punkte einzufahren, dass es auch eine Regionalligakader bleibt. Die Mitbewerber um die vakanten Plätze aus Glinde; Beckdorf und Hameln konnten allesamt punkten, so dass es an der Fuhne wieder einmal auf die letzten beiden Spieltage ankommt.

Mannschaftsaufstellung: Wiese, Förster (Tor); Winkel (2); Hein (4); Herrmann (1); Baumbach (1); Pratersch (7); Luther (1); Hanke; Sindermann (14/4); Blechschmidt (2)

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