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Presseberichte der HSG Wolfen 2000
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Matthias Berger

Wölfe mit bestechener Frühform gewinnen Turnier in Spergau

Startbeitrag von Matthias Berger am 09.08.2009 20:31

Wölfe in bestechender Frühform
HSG gewinnt Turnier in Spergau – Stephan Blechschmidt zum besten Spieler gewählt


Von Matthias Berger

„Die Jungs haben eine ganz starke Leistung gezeigt.“, lobte Mannschaftsbetreuer Werner Mechelk die HSG-Männer. Dem hatte Co.Trainer Guido Najmann am Samstag nichts mehr hinzuzufügen. Nach erfolgreichem Abschluss des Turnier in Spergau, hatte er auch kaum etwas zu kritisieren. Nach einem Turniersieg ist das auch nicht ganz so einfach. „Nach einer Niederlage, kann man den Spielern Fehler viel leichter aufzeigen.“, erklärte Najmann, der am Samstag als verantwortlicher Coach fungierte.
Das Team musste ohne Jan Bernhardt, Chris Thiele und Christopher Herrmann auskommen. Während der Rückraumspieler immer noch am grippalen Infekt laboriert, erhielt der Kreisläufer einen Tag Sonderurlaub. Der Youngster Herrmann weilte ebenfalls im Urlaub und konnte so seine aufsteigende Formkurve nicht unter Beweis stellen.

Die verbliebenen HSG-Akteure ließen in der Jahrhunderthalle von Beginn an keine Zweifel aufkommen, das sie das Turnier für sich entscheiden wollten. Gegen die Bundesligareserve aus Delitzsch demonstrierten sie ihre bestechende Frühform. Nach einem Blitzstart führten die Fuhnehandballer mit 9:1 und ließen nun schon etwas die Beine baumeln.
Aber die offensive 3-2-1 Deckung kam den agilen Wolfener Spielern entgegen und beim 42:32 war der erfolgreiche Turnierstart vollzogen.
Der aktuelle Landesmeister tat sich gegen den ambitionierten Verbandsligisten aus Landsberg ziemlich schwer. Den Finaleinzug erreichten die Gastgeber erst im Siebenmeterwerfen.
Im Spiel um Platz drei konnte sich Landsberg gegen das Delitzscher Juniorteam durchsetzen.

Im Finale gegen die Hausherren konnten die Fuhnehandballer an das erste erfolgreiche Spiel nahtlos anknüpfen. Aus einer gut harmonierenden Deckungsverband heraus, konnte Wolfen sowohl beim Kontern als auch beim organisierten Spielaufbau sich Torchancen erarbeiten. Vor allem Stephan Blechschmidt als Regisseur konnte hierbei seine Qualitäten ausspielen. Nicht nur als bester Wolfener Torschütze sondern auch bei der Wahl zum besten Spieler des Turniers setze er die Akzente.
Die HSG konnte daher auch ihre bestechende Frühform nutzen und hatte den Gegner jederzeit im Griff. „Wir hätten immer noch eine Schippe drauflegen können.“, freute sich nicht nur Werner Mechelk über den 29:23 Erfolg.
Diese Woche soll weiter an der Technik gearbeitet werden, bevor es am Samstag in Oebisfelde gegen die Ligakonkurrenten aus Glinde und Halle zum nächsten Kräftemessen geht. „Da liegt die Latte wesentlich höher.“, weiß Guido Najmann und hofft auf weitere Steigerungsmöglichkeiten. „Wenn wir im taktischen bereich und bei der Effektivität noch etwas zulegen können, sind wir in der Lage auch gegen die Ligakonkurrenz mitzuhalten.“, so Wolfens Co Trainer.

Mannschaftsaufstellung: Wiese; Schönboom (Tor); Najmann (9); Winkel (5); Lindner (6); Hein (4); Spitz; Falke (10); Baumbach (8); Luther (12); Blechschmidt (14); Norman Bernhardt (1)

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