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Presseberichte der HSG Wolfen 2000
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 9 Monaten
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Matthias Berger

Für Spitzenmannschaft Münden soll Krondorf wieder zur Festung werden

Startbeitrag von Matthias Berger am 22.10.2009 08:42

Spitzenmannschaft Münden will Trend in Wolfen fortsetzen
HSG empfängt Tabellenvierten – Team will an gute Leistungen anknüpfen


Von Matthias Berger

Am Samstag steht für die Wölfe wieder ein Heimspiel auf dem Spielplan. Ab 18.30 Uhr wird die TG Münden in der Sporthalle Krondorf versuchen ihren Vorjahreserfolg zu wiederholen.
Beim 25:28 am dritten Spieltag konnten sie zum ersten mal in Wolfen punkten. Damit riss eine Serie für beide Teams.
Dieses Terrain zurückzuerobern, wäre der Wunsch der Hausherren. „Auch wenn es der aktuelle Tabellenvierte ist, werden wir um jeden Zentimeter kämpfen.“, lautet die Kampfansage von Mannschaftsrat Hendrik Hein.
Dabei wird die Aufgabe nicht leichter als in der Vorwoche. Die Gäste haben ebenso 11:3 Punkte auf ihren Konto gesammelt, wie deren Lokalrivalen Duderstadt.
Der Wölfe-Gegner der Vorwoche ist für Zwei Minuszähler der Rommel-Sieben verantwortlich. Beim 30:24 überrumpelten sie den Vorjahresdritten aus Münden.

Dreh – und Angelpunkt des Spiels der Gäste ist Christian Grambow. Der 22 jährige Schweriner, der 2007 vom SC Magdeburg zu den Niedersachsen kam, traf in dieser Saison bereits 51 mal. Das spielstarke Team wird eigentlich von Andrej Doktorovych geführt. Der mit allen Wassern gewaschene Ukrainer konnte aber aufgrund einer Verletzung noch nicht in das Spielgeschehen eingreifen. Aus dessen Schatten trat in dieser Saison vor allem Jens Wiegräfe heraus. Der Rückraumshooter hat mit 35 Toren bewiesen, dass er nicht der zweite Anzug ist. Von dessen Torgefährlichkeit profitiert aber auch Daniel Müller am Kreis und Christoph Reinbold auf Linksaussen.
Auf der rechten seite sorgt der Rumäne Florin Luca für Gefahr. Im Sommer wurde dazu noch der litauische Linksaussen Janis Pavlovic verpflichtet. Im Tor wechseln sich die beiden Top-Torhüter Christian Gumula, der aus Magdeburg kam und der Litauer Virginjus Petrauskas ab.
Der Gästetrainer Peter Rommel, welcher von dem 18 fachen deutschen Nationalspieler Edgar Schwank unterstützt wird, hat so jede Woche die Qual der Wahl, wen er aus seinem 17 -köpfigen Kader das Vertrauen schenkt. Damit entsteht bereits im Training ein gesunder Konkurrenzkampf.
Eine Situation welche man in Wolfen so nicht kennt. Dabei könnten die Ziele aber auch nicht unterschiedlicher sein. Bei den Gästen sind nach dem Bronzeplatz des Vorjahres neue Erwartungen geweckt worden. Auch wenn ein einstelliger Platz als Saisonerwartung ausgegeben wurde, richtet sich der Blick wesentlich weiter nach oben.

Bei den Wölfen steht die Entwicklung der einzelnen Spieler im Mittelpunkt. Dennoch wird kein Punkt leichtfertig her geschenkt. „Wir wollen Münden richtig Paroli bieten.“, gibt Stephan Luther das Ziel aus. Vor allem will sich die Mannschaft selbst beweisen, das sie es besser können, als sie in der Vorwoche gezeigt haben. „Wir haben das Spiel intern ausgewertet, die Wunden geleckt und den Schalter auf Angriff gestellt.“, fügt Hendrik Hein hinzu.
Vor allem in der Defensive müssen die Wölfe sich steigern, um Münden zu fordern. „Wir werden uns auf unsere Stärken konzentrieren und hoffen auf viel Unterstützung von den Rängen.“, so der linke Flügelflitzer. Vielleicht kann die HSG dann die Sporthalle Krondorf wieder zu einer Festung für die Niedersachsen ausbauen und ihre Münden-Serie neu starten.

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