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Presseberichte der HSG Wolfen 2000
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vor 7 Jahren, 9 Monaten
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Matthias Berger

Pokalvorschau 1.Männer am Mittwoch gegen HC Einheit Halle

Startbeitrag von Matthias Berger am 01.02.2010 14:27

Hat Pokal seinen Reiz verloren ?
Wölfe am Mittwoch gegen Ligakonkurrenten Halle – Einspielen für Punktspiele


Eigentlich könnten sich die Handballfans auf Mittwoch 19.30 Uhr freuen. Kurz nach dem Ende der punktelosen Zeit in heimischer Halle, lädt die HSG den Ligakonkurrenten aus Halle. Ob es ein tatsächlicher Kräftevergleich im Derby wird, darauf dürfen die Fanlager gespannt sein. Die Vorzeichen sind diesmal andere.
Denn just wird die erste Runde des HVSA Pokals ausgespielt. „Die erste Runde?“, fragte der langjährige Handballfreund Gerd Griethe. Ja, es ist die erste und einzige Runde für die Regionalligisten in denen es um einen Startplatz im DHB Pokal geht. Mit Glück kann man da in der zweiten Runde bereits einen namhaften Verein wie THW Kiel; Rhein-Neckar Löwen oder den HSV Hamburg erwischen, wenn einem das Losglück hold ist.

Für diese Runde, welche abgetrennt von allen anderen Männermannschaften des Handballlandes Sachsen-Anhalt ausgetragen wird, meldeten lediglich zwei Vereine. Diese stehen sich nun in einer Hin – und Rückrunde gegenüber. Genau einen Monat nach dem Hinspiel findet dann die Fortsetzung in Halle statt.
Aber bereits die eingegangenen Meldungen zeigen, welchen Reiz der Pokal für die Drittligisten hat. „Wir wollen unseren Spielern Spielpraxis geben, welche sonst weniger Einsatzzeiten bekommen.“, sieht Trainer Wolfgang Spitz das Spiel eher als Trainingsspiel und deshalb hat die HSG gemeldet.

Aber es schwingt noch eine weitere Kuriosität in der Vorbereitung auf das Pokalderby mit. Beim letzten Vergleich vor zwei Jahren standen sich die beiden Vereine gegenüber. Damals spielten die Drittligavertreter des HVSA das erste mal nicht gegen die Oberligisten und Teams aus den Bezirksverbänden. Nach Rücksprache mit dem HVSA setzte Halle damals Spieler sowohl bei ihrem Oberligateam als auch in der Regionalligamannschaft ein. „Sie hatten das grüne Licht vom Landesverband obwohl das Regelwerk ganz klar was anderes aussagt.“, gibt der NHV Vereinsvertreter Matthias Berger zu bedenken. Seine Anfrage zur rechtlichen Klarstellung liegt auch seit zwei Jahren auf Eis. „Ich hätte mir schon eine klare Antwort erwünscht.“, ist er wegen der Art und Weise enttäuscht.

„Das hat nichts mit unserem Gegner Halle zu tun, mit den Vereinsvertretern verbindet uns ein sehr gutes Verhältnis und diese haben sich korrekt verhalten.“, erklärt Berger.
Jetzt richten sich aber die Blicke auf das neue „Pokalhighlight“. Als Tabellennachbarn in der Regionalliga scheinen sie auf gleicher Augenhöhe. Aber der schein trügt. Halle ist viel besser als ihr derzeitiger Punktestand. Mit Routine und Cleverness können sie Spiele gestalten. Die ehemaligen Wolfener Leistungsträger Niestroj und Gragert sind auch bei der Einheit Stützen des Teams. In diesem Jahr konnten sie aber noch nicht ihr volles Potential ausschöpfen. Vielleicht nutzen sie ja das Pokalspiel ebenso zum Einspielen für die neuen Aufgaben auf dem Weg zur erwünschten Qualifikation für die neue dritte Liga.
Dennoch werden sich die Fans auf einen kurzweiligen Handballabend freuen können, denn beide Teams sind immer in der Lage für feinste Handballkost zu sorgen.

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