Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
FORUM DER HANDBALL OBERLIGA WESTFALEN
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
F.Füchse 2000

3.Runde WHV Pokal

Startbeitrag von F.Füchse 2000 am 02.03.2008 19:22

TuS 97 Bielefeld/Jöllenb. 3 - HSG Augustdorf/Hövelhof 23:32
Ibbenbürener SpVg 08 - TV Aldekerk 28:31
HSG Handball Lemgo 2 - TV Kapellen 40:27
TuS Ferndorf - TSV GWD Minden 2 30:29
Borussia M´gladbach - DJK BTB Aachen 35:40
OSC 04 Rheinhausen - SG Schalksmühle-Halver 35:33
Weidener TV - Leichlinger TV 24:35
TuS Niederwermelskirchen - Longericher SC 34:20
HSE Hamm - TuS 97 Bielefeld/Jöllenb. 1 24:35

Antworten:

Ferndorf hielt Regionalligisten nieder

Kreuztal. (mr) Lange geführt, aber am Schluss noch gezittert: Mit 30:29 gewann der TuS Ferndorf im WHV-Pokal gegen den Drittligisten GWD Minden II. Mit dem Sieg ist Ferndorf für die erste Hauptrunde des DHB-Pokals qualifiziert.

Zweite Halbzeit, 29 Minuten und 15 Sekunden: Ferndorfs Trainer Caslav Dincic nimmt eine Auszeit und bläut seiner Mannschaft ein, sich wieder zu konzentrieren. Denn Ferndorf hatte fast das gesamt Spiel über mit vier Toren geführt. Nun, kurz vor Abpfiff, kommt der Drittligist wieder auf 30:28 heran.

Wiederanpfiff. Hambloch wird am Mindener Kreis gefoult, Ferndorf bleibt in Ballbesitz und spielt auf Zeit. 20 Sekunden vor Schluss: Minden verkürzt auf 30:29. Im Gegenstoß scheitert Stenske zwar am Mindener Torwart, doch da zeigte die Uhr schon 29 Minuten und 59 Sekunden.

Ferndorf war von Anfang an aggressiver und mit mehr läuferischem Einsatz zu Werke gegangen als der Drittligist. Der hatte zwar die ersten Tore gemacht - per Aufsetzer aus dem Rückraum an den Kreis - aber dort machte Stenske, Orlov und Hambloch nach den ersten fünf Minuten die Räume derart eng, dass der Mindener Kreisläufer kaum mehr zum Zuge kam. Ferndorf legte die Anfangsnervosität ab und ging in der siebten Minute durch Alex Orlov mit 3:2 in Führung.

Torwart David Wellen in glänzender Form

Minden, seiner Sache anfangs zu sicher, leistete sich im Aufbau etliche Abspielfehler - begünstigt durch die aggressive 4-2-Deckung der Ferndorfer - und scheiterte zumeist am einmal mehr glänzenden David Wellen im Ferndorfer Tor. Symbolisch die 12. Minute: David Wellen hält einen wuchtigen Torwurf und fischt sich im Nachfassen den Ball. Im Gegenstoß vertändeln Egger und Aust zwar den Ball, doch im Fallen drückt ihn Mirza Sijaric ins Tor. 7:3 für Ferndorf - Minden konsterniert.

Der Gast kam in der Folge meist nur aus dem Rückraum zum Torerfolg. Dincic wechselte kurz vor der Pause Hambloch und Orlov aus; das Ferndorfer Tempospiel stockte und Minden kam zum11:10. Doch bis zur Pause konnte sich Ferndorf wieder zum 15:12 absetzen. Der eingewechselte Torsten Schierbaum hatte den schwächer werdenden Alen Sijaric auf Rückraum Mitte ersetzt.

Nach der Pause wurde das bis dahin faire Spiel ruppiger und die Anzahl der Fehler nahm auf beiden Seiten zu.

Ferndorf konnte weiterhin seinen Vorsprung halten - auch weil Minden eine katastophale Ausbeute bei Torwürfen zu beklagen hatte. Auf Ferndorfer Seite waren es meist der sehr bewegliche Dennis Aust und Mirza Sijaric, die für die Tore sorgten.

"Man darf den Sieg nicht zu hoch bewerten", so Dincic angesichts der Tatsache, dass Minden etliche Verletzungsausfälle hatte. Stinksauer war er allerdings über etwas anderes: "Hier putzt scheinbar keiner. Die Halle ist zu dreckig. Ab nächster Woche putzen die Spieler selber."

TuS Ferndorf: Aust (9/2), Orlov (6), Sijaric,M. (4), Egger (4), Sijaric, A. (2), Blanz (2), Hambloch (1), Nelles (1), Stenske (1).



von F.Füchse 2000 - am 02.03.2008 22:13
Ferndorf in der 1. DHB-Pokalrunde

jb Kreuztal. Handball-Oberliga-Spitzenreiter TuS Ferndorf steht zum ersten Mal seit zehn Jahren in der 1. DHB-Pokalrunde, in die jedoch noch keine Bundesligisten eingreifen. Er besiegte in der 3. Pokalrunde des Westdeutschen Handballverbands den allerdings nicht kompletten GWD Minden 2., Tabellenvierter der Regionalliga, ungefährdeter als es das Ergebnis vermuten lässt, mit 30:29

(15:12). Die Nachwuchsmannschaft des Bundesligisten hatte am Abend zuvor das Spitzenspiel daheim gegen den Tabellenführer TV Leichlingen deutlich verloren, verzichtete bei der Reise ins Siegerland auf seine wichtigsten Spieler und kam nur mit acht Feldspielern.

Immerhin dürften die Mindener durch die Einnahmeteilung der Eintrittsgelder von ca. 700 Zuschauern finanziell zufrieden nach Hause gefahren sein. Denn vor einer so großen Kulisse, die für Ferndorfer

Verhältnisse eher unterdurchschnittlich ist, spielen sie in der ganzen Saison nicht.

Eine Glanzleistung zeigten die Ferndorfer zwar nicht. Aber sie schienen gerüstet für das Top-Spiel der Oberliga am nächsten Sonntag bei der TSG Altenhagen/Heepen. Am Samstag wurde eher ein untypisches Pokalspiel abgeliefert. Beide Teams standen sich scheinbar freundschaftlich gegenüber. Sie wollten in erster Linie spielen und ihre technischen Fähigkeiten zeigen. Hier waren die Ferndorfer klar im Vorteil, obwohl es mit dem Testen von Alen Sijaric und Torsten Schierbaum auf der Spielmacherposition nicht so recht klappte, weil beide leicht angeschlagen waren.

Die Gäste legten zwar mit 2:0 los, verloren danach jedoch ihre Linie. So übernahmen die Ferndorfer das Kommando. Ihre bewegliche Abwehr zwang Minden zu vielen Fehlern, und die Torhüter David Wellen, der nach 20 Minuten von Roger Becker abgelöst wurde, wehrten zusätzlich einige Bälle ab. Ferndorf führte nach zwölf Minuten mit 7:3 und hielt danach den Vorsprung bis auf eine kleine Schwächephase beim 11:10 durchweg bei drei bis vier Toren. »Zur Pause hätten wir schon mit acht Toren Vorsprung führen müssen«, war TuS-Trainer Caslav Dincic nicht zufrieden.

Im zweiten Durchgang wuchs der Vorsprung jedoch bis auf sechs Tore (20:14, 24:18) an. Die Partie plätscherte vor sich hin, erhielt aber immer wieder von einigen schön herausgespielten Treffern beide Teams ihre Würze. Bei Ferndorf gefielen erneut Dennis Aust und Alex Orlov, der sich jedoch bei seinem 6. Tor einen »Pferdekuss« einhandelte und danach draußen blieb. Mindens Linkshänder Benjamin Göller hatte auf der Gegenseite einige sehenswerte Aktionen und war mit zehn Treffern der erfolgreichste Spieler auf dem Platz.

In den Schlussminuten ließ Ferndorfs Konzentration etwas nach. Nach dem 30:26 spielte Minden mit einer offenen Manndeckung und kam 13 Sekunden vor Schluss noch auf 30:29 heran.


von F.Füchse 2000 - am 03.03.2008 21:03
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.