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FORUM DER HANDBALL OBERLIGA WESTFALEN
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vor 8 Jahren, 4 Monaten
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fluid

Grossmann Berichte

Startbeitrag von fluid am 05.05.2009 20:02

Würdiger Saisonausklang für Handball-Oberliga-Vizemeister SG Schalksmühle-Halver: Gegen den TSV Hahlen glückte vor knapp 400 Zuschauern trotz Minimalbesetzung (nur seiben Feldspieler) ein souveräner 39:32-Sieg. Als sich Stuhldreher nach 39 Minuten einen „Cut“ an der Augenbraue zuzog, war das Wechselkontingent der SG vollends erschöpft. Aber das hatte auf die Qualität der Partie diesmal keinen Einfluss. Hahlen hielt dank Thielking und Linksaußen Walther bis zum 11:10 mit, aber dann setzten sich die Grasediek-Schützlinge kontinuierlich ab, weil die Abwehrarbeit des TSV eher halbherzig wirkte.

Sowohl der mit 35:33 siegreiche TuS Brockhagen als auch der unterlegene TuS Bommern müssen in der kommenden Saison wieder um Verbandsliga-Punkte kämpfen. 60 Minuten lang hatten sich die beiden Neulinge ein Hauen und Stechen auf höchstem Niveau geliefert, was zu insgesamt 24 Hinausstellungen und einigen personellen Verlusten gerade auf Seiten der Gastgeber führte. Hermbecker musste zur Pause mit abgebrochenem Schneidezahn ins Krankenhaus, Uhlemeyer sah nach einer Unbeherrschtheit direkt Rot (38.), Höcker schied nach der dritten Zeitstrafe (53.) ebenso aus wie Kalms 90 Sekunden vor Schluss. Die Wittener hielten dank ihrer starken Achse Hitzemann/Buchholz lange dagegen, doch als der überragende Harbert aufdrehte, sich zudem Keeper Hahn zur Bestform steigerte, zog der TuS auf 32.27 davon. Hahns größte Tat war ein beim Stande von 34:32 (59.) gehaltener Hitzemann-Siebenmeter. Zuvor hatte der Gast bereits zwei Strafwürfe ausgelassen. Fazit von Brockhagens Trainer Heiko Ruwe: „Meine Jungs haben heute eine tolle Moral gezeigt. Sie macht mir den Abschied schwer.“ Kollege Jörn Uhrmeister will sich mit der direkten Rückkehr in die Verbandsliga noch nicht abfinden: „Wir werden bis zum letzten Spieltag um den drittletzten Platz kämpfen und hoffen, dass es vielleicht doch noch irgendwie reicht.“

Gut 300 Zuschauer bekamen im Duell zwischen dem TV Verl und dem VfL Mennighüffen viel Tempo, Kampf und Spannung geboten, denn erst drei Sekunden vor Schluss erzielte Vothknecht das gerechte 32:32 für die Hausherren. „Das war ein schöner Abschied nach vier Jahren Verl“, befand Keeper Norman Kern, der wie Spielmacher Jasmin Gojacic nach Bielefeld/Jöllenbeck wechselt. VfL-Coach Andre Torge nahm den späten Ausgleich gelassen hin: „Der eine Punkt reicht uns, um in der Liga zu bleiben. Entscheidend war nach dem 14:17-Pausenrückstand, dass wir uns nicht mehr an den Schiedsrichtern gerieben haben.“ Tatsächlich senkten die Gäste ihre Strafzeiten-Anzahl von acht (zwei wegen Meckerns) auf zwei, hatten somit sogar häufiger Überzahl. Beim 25:19 schien Verl sich hinreiuchend abgesetzt zu habebnm doch die Manndeckung für Gojajic zeigte Wirkung, zudem drehten beim VfL Büschenfeld und Themann auf, gaben dem Match zum 30:32 eine Wende, ehe der TV in der Schlussminute noch zwei Mal zuschlug.

Obwohl die HSE Hamm gegen das Schlusslicht HC Dortmund-Süd mit 37:26 gewann, blieben lobende Worte von Trainer Micky Reiners aus: „Im zweiten Durchgang hatten wir praktisch keine Abwehr mehr.“ Halbzeit eins hingegen lief durchaus nach Wunsch, denn owbohl Sören Feldmann mit einem Gehörsturz früh ausschied, zog Hamm gegen die harmlosen Gäste auf 16:8 davon, profitierte zudem von der Roten Karte gegen Keeper Massat nach grobem Foul an Steffen Feldmann. So kam Kreisliga-Torhüter Christian Schipp unverhofft zu seinem Oberliga-Debüt, machte seine Sache gegen immer unkonzentrierter abschließender Hammer ausgezeichnet und hielt die dennoch unvermeidbare Niederlage zusammen mit dem zehnfachen Schützen Mannheim in Grenzen.

Eine Punkteteilung gab es auch zwischen dem TuS Volmetal und der HSG Augustdorf/Hövelhof. Über das 28:28 konnte sich TuS-Coach Arnd Wefing nicht so recht freuen, denn er sah eine schwerfällig startende Mannschaft, die mit 5:9 in Rückstand geriet und zur Pause kräftig wachgerüttelt werden musste. Bis zum 13:18 konnten die „Sandhasen“ die zahlreichen technischen Fehler der Hagener ausnutzen, doch dann entdeckten die Hausherren ihr Kämpferherz, glichen zum 20:20 (48.) aus und blieben ebenbürtig. Ausgerechnet die ausscheidenden Kleinschmidt (rettete 20) Sekunden vor Schluss den einen Punkt) und Richter waren die herausragenden Kräfte der Volmetaler, die auf Eich und P. Wildförster verzichten mussten.

Ebenfalls 28:28 endete das Duell zwischen Eintracht Oberlübbe und dem TuS Bielefeld/Jöllenbeck. „Nach vielen Jahren endlich mal wieder ein Punkt gegen Bielefeld“, freute sich Oberlübbes Trainer Dieter Löffelmann. Auch ohne den verletzten Markus Hochhaus schaffte es Oberlübbe, in einer hart umkämpften Partie einen 23:26-Rückstand noch einmal in ein Remis umzuwandeln. „Gut, dass die Serie zu Ende ist. Ich weiß nicht, wie lange unser Leistungsloch noch dauern würde“, kommentierte TuS-Coach Jörg Harke, denn der Tabellendritte blieb nun schon zum sechsten Mal in Folge sieglos, was nicht zuletzt am frühen Ausscheiden von Torjäger Bruelheide (nach drei Fehlwürfen wieder Kniebeschwerden) lag. Ein kurz vor Schluss verweigerten Siebenmeter nahm dem Gast die Chance, wie gewohnt beide Zähler aus Oberlübbe zu entführen.

Der frischgebackene Meister TSG Altenhagen-Heepen gab sich trotz kräfteraubender Feierlichkeiten keine Blöße und landete gegen den Tabellenvierten HSG Menden-Lendringsen beim 34:28 seinen 35. Saisonsieg. Die 850 Fans hatten ihren Spaß am nach wie vor schwungvollen Spiel ihrer Mannschaft, die vom hohes Tempo gehenden Gast um den diesmal überragenden Bogdan Wittke durchaus gefordert wurden. Beim 28:23 dachte die TSG, sie könne einen Gang zurückschlagen, aber ruck-zuck kamen die Wißuwa-Schützlinge auf 29:28 heran und zwangen den künftigen Regionalligisten zu einem dann allerdings fulminanten Endspurt mit ihrerseits fünf Toren, darunter zwei Kempa-Tricks.



TSG Altenhagen-Heepen – HSG Menden-Lendringsen 34:28 (19:17). TSG-Tore: Müller (12/3), Ortmann (7), Kappelt (4), Limbach (4), Starck (2), Meyer (1), Ziemba (1), Öttking (1), Schneider (1), Wagner (1). HSG-Tore: B. Wittke (8), Zenka (6/6), Thiele (4), Gallus (3), P. Wittke (2), Goeke (2), Gurol (1), van der Hurk (1), Dannhäuser (1).



TuS Brockhagen – TuS Bommern 35:33 (18:17). Tore Brock.: Harbert (9), Deppe (8/3), Rieks (5), Kalms (5/2), Höcker (3), Kölkebeck (3), Bauer (1), Uhlemeyer (1). Tore Bom.: Hitzemann (9/1), Konkel (7/3), Schacht (4), Buchholz (4), Lieber (4/1), Schneider (2), B. Kessler (2), K. Kessler (1).



HSE Hamm – HC Dortmund-Süd 37:26 (20:10). HSE-Tore: M. Honerkamp (10/2), Gote (6), St. Feldmann (4), Huesmann (3) Hartmann (3), Stefek (3), Reininghaus (3), Sören Feldmann (3/1), Schulz (2). HC-Tore: Mannheim (10), Eckervogt (5), Wohlfeil (3), Quatuor (2), Heunemann (2), Dreiskämper (1), Paukstadt (1), Pixberg (1), Maruska (1).



Eintracht Oberlübbe – TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck 28:28 (12:12). Eintracht-Tore: Bröenhorst (12/4), Stübber (7), Kleimann (4), S. Stühmeier (2), Sikkema (2), D. Stühmeier (1). TuS-Tore: T. Grothaus (7) Kopschek (6/3), Vogelsang (5), Volmer (4), N. Grothaus (3), Niehaus (1), Schlüter (1), Duderstadt (1).



TuS Volmetal – HSG Augustdorf/Hövelhof 28:28 (10:13). TuS-Tore: Kleinschmidt (9/7), Richter (7), Rode (4), Pfeiffer (2), Althoff (2), S. Wildförster (1), Prepens (1), Brauner (1), Ohrmann (1). HSG-Tore: Bagel (6), Hengsbach (6), Reinhold (6), Kemeny (6/3), Hofmann (3), Knötig (1).



TV Verl – VfL Mennighüffen 32:32 TV-Tore: Gojacic (8/3), Freier (6). Ortjohann (6), Diekmann (4), Dittrich (4), Vothknecht (3), Winkler (1). VfL-Tore: J. Themann (10), Büschenfeld (6/4). Bextermöller (5), Frederking (4), Daumann (3), Damm (2), M. Themann (2).


SG Schalksmühle-Halver – TSV Hahlen 39:32 (20:15). SG-Tore: Krieg (9), Burmeister (7), G. Derksen (7), Ebbinghaus (6/4), Brauckmann (5), N. Derksen (4) Stuhldreher (1). TSV-Tore: Thielking (12/2), Walther (9/3), Winkler (5), Meyer (3), Hilla (2), Wiese (1).

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