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FORUM DER HANDBALL OBERLIGA WESTFALEN
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vor 5 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 5 Monaten
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Sundance, Toni M., Ober- bis Kreisliga, Halunkin

Hagen - Bergkamen

Startbeitrag von Halunkin am 09.03.2013 18:07

32:31

Hagen im Glück,
es war ein Not vs. Elend Spiel, das von Katastrophe geleitet wurde :angry:
zum Schluß gab es glückliche Hagener

:( :( :(

Antworten:

Hagen II - Bergkamen auf whp-online.de

http://www.whp-online.de/

von Ober- bis Kreisliga - am 10.03.2013 10:19

Re: Hagen II - Bergkamen auf whp-online.de

Hagen. Im Kampf um den Oberliga-Klassenerhalt hat die zweite Mannschaft des VfL Eintracht Hagen am Samstagnachmittag zwei sehr wichtige Punkte eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Sascha Simec setzte sich nach einem packenden, allerdings überhaupt nicht hochklassigen Spiel mit 32:31 (14:15) gegen den HC TuRa Bergkamen durch. "Das war ein Big Point für uns, den auch Bergkamen hätte landen können", sagte Sascha Simec, der nach dem Schlusspfiff fix und fertig war. Irgendwie passte es aber hervorragend ins Bild dieser Partie, dass Silas Kaufmann in der letzten Minute der 32:31-Siegtreffer gelang. Der Linkshänder, der zum designierten Oberliga-Aufsteiger TuS Volmetal gehen wird, hatte vor allem in der zweiten Halbzeit eine herausragende Leistung gezeigt.

VfL Eintracht Hagen II: Treude, Dundalek (bei einem 7m) - Gollor, Renninger, Polakovs, Kuno, Clausing (1), Kaufmann (8), Sideri (2), Sonnenberg (2), Jacob (6), Kowalski (6/3), Sankalla, Jung (7).

HC TuRa Bergkamen: Massat (1.-37.), Papaioannou (37.-60.) - Schreiber, Krohne (4), Rycharski (8/5), Brosch (4), Weßeling (8), Webers (n. e.), Reininghaus, Kauer (2), Katsigiannis (5).

Mit diesem Treffer, und deshalb ist dieses Bild auch so komplett, stellte Silas Kaufmann aber auch das Riesen-Problem des HC TuRa Bergkamen schonungslos dar. Die Mannschaft von Trainer Jörg Rode, den auf der Bank ob des Auftritts seiner Mannschaft regelmäßig der Wahnsinn gepackt hatte, spielte quasi ohne Torwart. "Unsere Torleute haben elf Bälle gehalten", sagte der TuRa-Coach. "Das ist gar nichts." Matthias Massat, der in der Oberliga zweifellos zu den Top-Torhütern zählt, hatte überhaupt keine Hand an den Ball bekommen, während Stamatis Papaioannou nach seiner Einwechslung in der 37. Minute zumindest den einen oder anderen lichten Moment hatte. Doch bei seiner Nummer 12 bemängelte Jörg Rode auch die Körpersprache - beziehungsweise die fehlende Körpersprache. Denn auch eben das 32:31 der Hagener Zweiten gehörte zumindest in die Kategorie der durchaus haltbaren Bälle.

Zunächst hatten die Bergkamener die Partie in der Sporthalle Mittelstadt bestimmt und sogar schon einmal mit drei Treffern geführt (5:2 und 6:3). Aber in Überzahl trafen dann Silas Kaufmann und Philipp Kowalski, der seine Aufgabe auf der Rückraum-Mitte-Position zur großen Zufriedenheit seines Trainers Sascha Simec löste, und verkürzten auf 5:6 - alles wieder ausgeglichen und offen. Zumal sich Manuel Treude zwischen den Eintracht-Pfosten allmählich steigerte, was seinem Gegenüber Matthias Massat an diesem Nachmittag überhaupt nicht gelang.

TuRa-Trainer Jörg Rode: "Wir haben durch undisziplinierte Würfe den Torwart warmgeschossen"

Im Laufe dieser ersten Halbzeit schaffte die Hagener Reserve dann beim 10:9 ihre erste Führung, die sie nach dem 11:10 dank der Tore von Philipp Kowalski, der ganz sicher von der Siebenmeter-Marke traf, und Johannes Sonnenberg, der sich klasse durchtankte, erstmals auf drei Treffer ausbaute. Aber postwendend folgte die Bergkamener Antwort: drei Tore in Folge. Tobias Weßeling, Mirko Kauer sogar in Unterzahl sowie Thomas Rycharski glichen zum 13:13 aus. Aber zu diesem Zeitpunkt hatte der HC TuRa ein Problem, das ein riesengroßes werden sollte, wie sich in der zweiten Hälfte herausstellte. Tobias Weßeling hatte sich schon zwei Zwei-Minuten-Strafen eingehandelt, so dass Jörg Rode auf seinen linken Rückraum-Spieler in der Abwehr verzichtete und dort den weniger erfolgreichen Simon Reininghaus brachte. Ähnliches tat auch Sascha Simec, allerdings fiel das Fehlen von Hagens Zweimal-zwei-Minuten-Mann Andreas Kuno, der ohnehin im Angriff nicht gebraucht wurde, nicht so sehr ins Gewicht. Gar nicht.

Nachdem die Bergkamener die ersten 30 Minuten mit zwei Toren (Thomas Rycharski und Tobia Weßeling) und einer 15:14-Führung beendet hatten, kamen sie nach der Pause nur langsam aus den Startlöchern und fingen sich direkt drei Treffer. Zwar gelang ihnen in der 37. Minute noch einmal das 18:18, aber in der Folge waren sie fast ausschließlich damit beschäftigt, hinterherzurennen. "Wir haben durch undisziplinierte Würfe den Hagener Torwart warmgeschossen", sagte TuRa-Trainer Jörg Rode und ärgerte sich, dass seine Vorbereitung auf Manuel Treude nicht wirklich viel gebracht hatte. "Wir hatten gesagt, dass er flach und halb gut hält. Wenn wir oben geworfen haben, waren die Dinger auch drin", sagte Jörg Rode.

Tobias Weßeling, Mirko Kauer und Jan Brosch gleichen für Bergkamen zum 29:29 aus

Nur drei Minuten später, also in der 40., war die Eintracht-Zweite dank der Treffer von Fabian Jung, Niko Jacob und Silas Kaufmann auch schon wieder auf drei Tore enteilt und baute ihren Vorsprung beim 23:19 erstmals sogar auf vier Treffer aus. "Wenn wir uns was vorwerfen lassen müssen", sagte Hagens Trainer Sascha Simec später, "ist es, dass wir es besser hätten nutzen müssen, als wir mit drei, vier Toren weg waren und Bergkamen kräftemäßig am Ende war. Wir hätten den Sack früher zumachen müssen." Machte der VfL Eintracht Hagen II aber nicht und fing sich, nachdem er noch mit 29:26 geführt hatte, drei TuRa-Tore in Serie: Tobias Weßeling und Mirko Kauer in Überzahl sowie Jan Brosch glichen zum 29:29 aus.

"Und dann leisten wir uns in Überzahl zwei Stürmerfouls", ärgerte sich Bergkamens Trainer Jörg Rode - vor allem auch darüber, dass Philipp Kowalski die Hagener wieder in Führung brachte, als diese nur fünf Feldspieler auf der Platte hatten, weil Silas Kaufmann eine Zwei-Minuten-Strafe abbrummte. Dennoch gelang es dem HC TuRa, zum 30:30 und dank Tobias Weßeling auch noch einmal zum 31:31 auszugleichen. Mehr aber nicht, weil eben Silas Kaufmann zum 32:31 traf und die Bergkamener nach ihrer Auszeit, die Trainer Jörg Rode 24 Sekunden vor dem Ende genommen hatte, nichts mehr zustande brachten. Obwohl Jan Weber mit gelbem Leibchen als siebter Feldspieler gekommen war.

Allerdings machten in dieser hektischen Schlussphase auch die Schiedsrichterinnen Lisa Langkamp und Katarina Szesny wie schon einige Mal zuvor in dieser zweiten Hälfte keine glückliche Figur, nachdem sie das Spiel in der ersten Halbzeit großartig geleitet und dank ihrer sehr konsequenten Regelauslegung auch immer wieder die teilweise eklatanten technischen Mängel beider Teams aufgedeckt hatten.

von Toni M. - am 10.03.2013 11:34

Re: Hagen II - Bergkamen auf whp-online.de

...wieso das Ganze nochmal mit Copy/paste?? whp hat den Link doch schon gepostet!
...wenn man das schon 1:1 übernimmt, dann bitte die Qellenangabe nicht vergessen; denn sonst bewegt man sich schon am Rande der Legalität....

von Sundance - am 10.03.2013 12:12
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