Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
FORUM DER HANDBALL OBERLIGA WESTFALEN
Beiträge im Thema:
1
Erster Beitrag:
vor 7 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
Detmolder

Der Derbysieger heißt TSG

Startbeitrag von Detmolder am 14.10.2017 08:53

(Neue Westfälische) Das Team von Michael Boy bewahrt beim 31:28 im richtigen Moment die Ruhe. Ein kämpferischer TuS 97 hält sich vor ausverkaufter Halle lange im Spiel. Das große Derby - es endete letztlich so, wie es alle erwartet hatten. Die TSG A-H Bielefeld schlug den TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck mit 31:28 (17:11).

Obwohl die Favoritenrolle klar verteilt war, irgendeine Magie muss die Partie doch ausgestrahlt haben, denn 1.200 Zuschauer wollten sich das Treffen der heimischen Oberligavertreter in der rappelvollen Realschulhalle nicht entgehen lassen. Sie mussten sich zunächst mit Körpersprache begnügen. Beide Teams fassten gleich gut zu und präsentierten sich offensichtlich im Derbymodus. Doch Tore wollten in den ersten Minuten nur zögerlich fallen. Immerhin: Der vermeintlich unterlegene TuS 97 ging mit 2:1 durch Nils Grothaus in Führung. Der Halblinke war es aber auch, der sich einige Würfe nahm, die nicht im Kasten der TSG landeten.

Die Gäste aus den östlichen Stadtgebieten kamen ebenfalls nur schleppend in die Partie. Doch trotz aller technischer Fehler, die Angreifer der TSG fanden ihr Ziel besser. So setzte sich die Mannschaft von Michael Boy aus einem 3:4-Rückstand zur 7:4-Führung (11.) ab.

Zwischen der 16. und 22. Minute schlief die Partie dann ein. Der erste Sturm und Drang ebbte ab, die Trainer, vor allem TuS-Coach Sven-Eric Husemann, begannen auszuwechseln. Zum Ende des ersten Durchgangs setzte der eingewechselte Arne Kröger auf Seiten der TSG noch mit dem 9:12, 11:15 und 11:16 Akzente.

Nach dem Seitenwechsel dominierte kurz weiter die TSG. Doch zwischen der 33. und 42. Minute erzielten die Gäste keinen Treffer mehr. Unwiderstehlich dagegen waren die Schlagwürfe von Nils Grothaus und Arne Kämper. Der TuS 97 holte vom 13:19 zum 19:19 auf.

Dann schlug die Stunde von Marius Kastening. Der Spielmacher der TSG riss die Partie an sich. Vom 21:21 setzte sich die TSG auf 24:21 ab. Die letzten Trümpfe des TuS 97, eine 5:1-Deckung, die Hereinnahme von Kult-Torwart Christian Trittin und eine offene Manndeckung, stachen nicht mehr. "Vielleicht", so mutmaßte Husemann anschließend, "kam der Ausgleich zu früh. Wäre er in der Schlussphase gefallen, hätte die TSG nicht mehr reagieren können." Boy lobte: "Wir haben die Ruhe bewahrt. Das war wichtig. Es war ein verdienter Sieg."

Antworten:

Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.