'UFOs' im alten Indien - Vimana-Beschreibungen in den vedischen Schriften

Startbeitrag von Armin Risi am 04.05.2009 19:45

Ein Phänomen so alt wie die Menschheit



Als ab 1947 die UFO-Erscheinungen massiv zunahmen, dauerte es nicht lange, bis erste Forscher erkannten, daß dieses moderne Phänomen nichts Neues ist, sondern bereits in den ältesten Kulturüberlieferungen der Menschheit Parallelen findet. Der erste, der in dieser Phase darüber schrieb, war der britische Autor Desmond Leslie. Er stammte aus einem Adelsgeschlecht und hatte sich im Zweiten Weltkrieg als Kampfpilot Auszeichnungen verdient. Sein 1953 veröffentlichtes Buch Flying Saucers Have Landed erschien bereits 1954 auch in deutscher Sprache: Fliegende Untertassen landen (Europa Verlag, Stuttgart/Zürich/Wien). Darin las ein erstauntes Publikum:

Heute [1953] hat die amerikanische Regierung ihre ursprünglich skeptische Haltung aufgegeben und erklärt, daß 1800 authentisch nachgewiesene Fälle registriert worden seien. Das britische Luftfahrtsministerium allerdings ist zurückhaltender, doch gibt selbst diese Dienststelle zu, daß sich eine Geheimabteilung mit diesen Fragen beschäftigt. … Allein im April 1952 wurden fast 100 einwandfrei beglaubigte Beobachtungen registriert. … Seit fernen Zeiten bis in unsere Tage sind Flugzeuge irdischer Konstruktion und zahllose Flugobjekte aus anderen Welten am Himmel beobachtet und registriert worden. (Klappentext, Vorwort)

Die Kultur, die die umfangreichsten Quellen hinterlassen hat, ist unbestreitbar die altindische Kultur – was auch Desmond Leslie und nach ihm viele andere Autoren erkannten und bestätigten. Die Textstellen, die ich im folgenden präsentiere, stammen jedoch nicht aus deren Veröffentlichungen, sondern sind exklusive Zitate, weitgehend sogar Neuentdeckungen aus den Sanskritschriften, die ich in über zwanzig Jahren Studium zusammengetragen habe. Die altindischen (vedischen) Quellen vermitteln uns wertvolles Wissen über alle wichtigen Bereiche der menschlichen Existenz, so auch über das Thema UFOs, höherdimensionale Welten und die Abstammung des Menschen. Die erste wichtige Information, die wir erhalten, besagt, daß in früheren Zeitaltern der Kontakt mit höherdimensionalen Wesen normal war, also nicht einmal paranormal! Das Srimad-Bhagavatam (1.16.3) berichtet, dass die Devas noch vor 5000 Jahren offen auf der Erde erschienen:

Nachdem der große König Pariksit den ehrwürdigen Krpacarya als spirituellen Meister angenommen hatte [kurz vor dem Kali-Yuga-Anfang, 3102 v.Chr.], führte er am Ufer des Ganges drei Asvamedha-Zeremonien durch. Bei diesen Opferfestlichkeiten waren auch die Halbgötter (Devas) anwesend, und selbst die gewöhnlichen Menschen konnten sie sehen. Die vedischen Schriften sagen, daß das Universum aus ineinander verschachtelten Dimensionen besteht und daß all diese Dimensionen eigene Welten darstellen. Die Lichtwesen verwenden geistige und lichtbiologische „Technologien“, die Dunkelwesen interdimensional-mechanische Technologien.

Ein berühmtes Beispiel für letzteres finden wir wiederum im Srimad-Bhagavatam. Im Zehnten Canto wird ein metallenes Flugobjekt beschrieben, das der Technomagier namens Maya Danava, der aus der Dunkelwelt namens Talatala stammte, gebaut hatte, und zwar für König Salva, seinen irdischen Verbündeten. Dieser machtgierige König hatte um eine solche Wunderwaffe gebeten, weil er sie im Kampf gegen Krsnas Stadt Dvaraka einsetzen wollte, was er dann auch tat. Die Beschreibung lautet wie folgt:

Salva wünschte sich eine Flugmaschine (yana), die weder von den Devas noch von den Asuras, Menschen, Gandharvas, Uragas oder Raksasas zerstört werden konnte. Es sollte kama-gam sein [fähig, nach der Willenskraft des Piloten zu fliegen], und es sollte die Vrsnis vor Schreck erstarren lassen. „So sei es“, sagte Siva und beauftragte Maya Danava. Dieser schuf ein Saubha-Flugzeug [„Sabha-ähnlich“, eine kleine Sabha-Kopie] aus Metall und übergab es Salva. … Das Flugzeug, mit dem Salva seine Angriffe führte, war so mysteriös, dass man manchmal meinte, es flögen mehrere identische Flugzeuge am Himmel, und manchmal, es sei überhaupt keines vorhanden. Manchmal war es sichtbar und dann wieder unsichtbar. So wussten Salvas Gegner nie genau, wo es war. Manchmal stand es am Boden, im nächsten Moment flog es am Himmel, dann wieder verharrte es kurz auf dem Gipfel eines Berges und tauchte plötzlich aus dem Wasser auf. [Die angegriffene Stadt Dvaraka lag auf dem Meer.] Wie ein wirbelnder Feuerstab blieb es nie an einem Ort. (Srimad-Bhagavatam 10.76.6–7/21–22)


Eine Vimana-Szene als Relief im indischen Höhlentempel von Ellora | Quelle: unbek

Diese Beschreibung der Flugeigenschaften von Salvas Flugzeug (Baujahr 3200 v. Chr., made in Talatala) stimmt bis in die Details mit heutigen UFO-Augenzeugenberichten aus aller Welt überein: das plötzliche Auftauchen und Verschwinden, das Schweben, die Zickzack-Kurse, das Verdoppeln des Objektes oder das Hervortreten neuer Objekte aus dem ersten.

Wenn es im Universum nicht nur die physikalisch wahrnehmbare Dimension, sondern noch viele andere, höhere Dimensionen gibt, dann müssen wir das Universum mit ganz anderen Augen betrachten. Eine solche multidimensionale Sicht verleihen uns die vedischen Schriften. Sie sagen, dass das Universum aus vierzehn verschiedenen Dimensionsebenen (sanskr. loka) besteht. Alle vierzehn Dimensionsebenen sind bewohnt. Die höchste ist die Welt des Brahma, des ersten und höchsten Lichtwesens innerhalb des Universums. Wir Menschen befinden uns im siebten Loka, also zuunterst in der Verdichtungsskala (am Scheitelpunkt der Parabel) und gleichzeitig in der Mitte zwischen den Licht- und den Dunkelwelten. Die Purana-Schriften erwähnen an mehreren Stellen, dass es im Universum insgesamt 400.000 humanoide Lebensformen gibt: die hohen Lichtwesen, die Engelwesen, die Wesen aus den dunklen Welten, die Astralwesen, die Elementarwesen, die irdischen Menschen usw.


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