Wer trägt die Schuld am Weltbetrug?

Startbeitrag von www.wahrheiten.org am 08.05.2009 19:00

Die lange Liste der Lügen - von der CO2-Sekte bis hin zur Schweinegrippe - ist wahrscheinlich niemandem im vollen Umfang bekannt.
Zu viele Lügner mischen in der Propaganda-Suppe mit und zu unübersichtlich sind die Zusammenhänge - viele der einzelnen Themenbereiche sind außerdem zu komplex.

Es stellt sich die Frage, wer ist schuld an diesem gigantischen Betrug an uns - großteils gutgläubigen - Menschen?

Irgendwie scheint es grundsätzlich in der Natur des Menschen zu liegen, am liebsten zwar große Freiheiten zu besitzen, jedoch möglichst wenig Verantwortung übernehmen zu müssen. So stellt sich bei Problemen immer sehr schnell die Frage nach der Schuld. Wer ist schuld an was und wer hat keine Schuld?

Zunächst einmal kann man nüchtern festhalten, dass ein Verursacher die Verantwortung für das Verursachte trägt. Um möglichen Konsequenzen für das Verursachen von Unannehmlichkeiten zu entgehen, versucht sich, im Falle des zur Verantwortung Ziehens, der Verursacher zu rechtfertigen.

Gelingt es ihm, sein Handeln entsprechend zu erklären, ist er aus dem Schneider. Nimmt man ihm seine Erklärung nicht ab, ist er meist schnell dabei, Ausreden und Rechtfertigungen zu finden.

Warum ist das so? Nun, Verantwortung zu tragen ist anstrengend bis unangenehm, je nachdem, wie die Situation aussieht. Das Gegenteil der Rechtfertigung ist Ruhm, Ehre und Macht. Damit umzugehen ist bedeutend leichter und angenehmer für den Betroffenen.

Aus Sicht desjenigen, der sich zu verantworten hat, geht es also im Falle eines Falles darum, einer irgendwie gearteten Bestrafung zu entgehen oder diese abzumildern. Die Sichtweise derjenigen, welche eine Person zur Verantwortung ziehen, hat dagegen zum Ziel die Bestrafung des Verursachers - oder in bestimmten Fällen das Ablenken von den eigenen Verfehlungen.

Schauen wir uns nun die Situation an, in der wir uns als aufgewachte Menschen befinden. Wir haben mit Schrecken, schlaflosen Nächten und furchtbaren Erkenntnissen irgendwann festgestellt, dass wir bei unzähligen Dingen schamlos belogen und betrogen worden sind.
Sofort standen wir parat und haben mit dem Finger auf die Schuldigen gezeigt, sofern sie identifizierbar waren. Fanden wir die Verursacher bzw. Hintermänner nicht eindeutig heraus, dann zeigten wir in Richtung Nebel.

Natürlich sind all die Erkenntnisse unglaublich, schmerzhaft und kaum änderbar. Doch die meisten Menschen suchen in dieser Situation gar nicht nach einer Lösung und einem Ausweg, sondern schlicht nach “einem schwarzen Schaf”, auf das man erbost deuten kann.

+ Ist die Faktenlage aber wirklich immer so eindeutig und klar? Wer ist z. B. schuld am 11. September 2001? Nein, Osama Bin Laden wohl nicht, das wissen wir. Aber ist George W. Bush der Schuldige? Abgesehen davon, dass es schwer wäre, dies eindeutig nachzuweisen, würde die Schuldzuweisung die Sache nicht verbessern.

+ Anders herum gefragt: Sind nicht vielleicht auch wir selbst daran schuld? Nicht über Kollektivschuld - das gibts nur in der BRD - sondern über das blinde Vertrauen, was wir Wähler in die Politiker haben. Hätten wir vielleicht die Kandidaten besser durchleuchten müssen? Hätten wir Fragen stellen oder einen Brief schreiben sollen? Hätten wir mehr über die Person herausfinden sollen, bevor wir zum Wahllokal liefen?

+ Sind wirklich nur die Bänker an der Geldsystemkrise schuld? Haben wir uns nicht auch über hohe Guthabenzinsen gefreut, über schnelle Kredite, über Finanzierungsmöglichkeiten und über mehr Geld, als wir gerade besaßen? Hätten wir nicht logisch nachdenken müssen und uns fragen, woher denn die Zinsen überhaupt kommen sollen?

+ Haben uns unsere Ärzte wirklich absichtlich belogen oder falsch behandelt? Haben wir ihnen jemals eine kritische Frage gestellt und nachgehakt? Haben wir auf ihre üblichen nichtssagenden Antworten mit ausreichender Skepsis reagiert? Haben wir den Behandlungsvertrag vollständig durchgelesen vor der Operation? Waren wir uns der Konsequenzen wirklich bewusst, auch der möglichen schweren körperlichen Folgen?

+ Wie konkret musste uns der Kinderarzt bzgl. der Impfungen unserer Kinder nachweisen, dass diese wirklich absolut harmlos und wirksam sind? Haben wir uns die Packungsbeilage zeigen lassen und die möglichen Nebenwirkungen gelesen oder die Inhaltsstoffe hinterfragt? Haben wir uns selbst informiert oder haben wir es den anderen Eltern vielleicht einfach nur gleichgetan? Wollten wir besser kein Außenseiter sein?

+ Wann haben wir jemals unseren Bundestagsabgeordneten zur Rede gestellt, wenn dieser nach der Wahl seine wilden Versprechungen “vergaß”? Haben wir den Abgeordneten angerufen, angeschrieben oder persönlich besucht? Stellten wir ihn zur Rede? Waren wir so konsequent, ihn bei der nächsten Wahl nicht mehr zu wählen?

+ Was haben wir gegen die drohende Diktatur der EU-Verfassung getan? Haben wir uns nur vor der Glotze aufgeregt oder sind wir auf die Regierungsvertreter zugegangen und haben sie zur Rede gestellt? Haben wir Briefe geschrieben und Fragen und Forderungen gestellt?

+ Viele dieser Themen benötigen gar nicht unbedingt ein “Aufwachen”. Es ist oft unsere eigene Bequemlichkeit, dass wir Dinge ertragen, über die wir uns später aufregen, wenn uns die Folgen treffen. Doch selbst dann sind wir häufig nicht gewillt, uns zu wehren oder aktiv zu werden.

Natürlich sind unsere Politiker schuld daran, wenn unser Land in der EU als Bundesstaat aufgeht und unsere Rechte vollends in der Tonne landen. Aber wäre es nicht unsere eigene Verantwortung gewesen, diese Volksvertreter rechtzeitig vorher in die Wüste zu schicken oder sie mit erhobenem Zeigefinger persönlich zu verwarnen, bevor sie diesen Hochverrat an unserem Land begehen?

Bei den meisten dieser Themen kommt man bei ehrlicher Betrachtung zu dem Schluss, dass wir selbst die größte Verantwortung tragen. Wir haben sie nicht immer wahrgenommen. Jetzt kommt von vielen Seiten gleich wieder der Einwand “man hat uns ja nicht gelassen, wir sind ja schon entrechtet”. Das ist schon wieder Schuldzuweisung und zwar möglichst weit weg von uns selbst.

Verfolgt man die Verantwortlichkeit der Dinge zu ihrem Ursprung zurück, landen wir fast ausnahmslos immer wieder bei uns selbst. Man hat uns natürlich an so vielen Ecken inzwischen unserer Rechte und Verantwortung direkt beraubt, dass wir schnell die Schuldigen entlarven können, doch wir lassen dabei außer Acht, dass wir eben an der Entrechtung auch schon selbst schuld waren.

Hier kommt ebenfalls schnell die Entschuldigung, dass wir das ja alles gar nicht gemerkt haben, man hat uns übers Ohr gehauen. Wir gingen immer davon aus, dass wir nicht belogen werden. Viele von uns sind erst sehr spät aufgewacht und ahnten lange Jahre nichts von diesem Weltbetrug. Erlöst uns das denn von unserer eigenen Verantwortung?

+ Die Lösung, aus diesem Dilemma herauszufinden, ist wohl weniger die Suche nach den Schuldigen, als viel mehr die Probleme an sich zu beseitigen. Wir sollten uns weniger mit der Suche und der Verurteilung befassen und dafür nach Wegen suchen, wie wir aus dieser Misere herausfinden.

+ Fazit: Weniger Schuld - mehr Eigenverantwortung. Würden alle Menschen selbst Verantwortung für sich und ihre Familie übernehmen - wir bräuchten weder Polizei noch Militär und fast keinen Staat. Eigenverantwortung bedeutet aber, dass wir aus unserem bequemen Vollkasko- und Airbag-Sessel aufstehen und die Dinge auch selbst in die Hand nehmen - mit allen Konsequenzen.

Fangen Sie doch noch heute damit an. Nehmen Sie sich eine Sache vor, die Sie schon lange ärgert und lösen Sie das Problem einfach. Vieles in unserem direkten Umfeld ist nur deswegen ein Problem, weil sich niemand der Sache annimmt, sondern jeder denkt “das wird schon jemand anders merken und erledigen - ist ja nicht meine Schuld”.
Wer im Kleinen anfängt, die Dinge in die Hand zu nehmen, der kann auch Großes bewegen.


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