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F. William Engdahl - KOPP Verlag

Säuglinge sollen gegen Gebärmutterhalskrebs geimpft werden

Startbeitrag von F. William Engdahl - KOPP Verlag am 17.07.2009 09:38

Eine australische Ärztin schlägt vor, schon Babys im Rahmen der allgemeinen »Immunisierung im Säuglingsalter« routinemäßig gegen Gebärmutterhalskrebs zu impfen. Die beiden Pharmariesen »GlaxoSmithKline« aus England, der Hersteller von Cervarix, und Merck, der Hersteller von Gardasil, haben die australische Ärztin Suzanne Garland vom »Royal Women’s Hospital« in Melbourne als bezahltes Aufsichtsratmitglied angeheuert. Wenn sie jetzt also vorschlägt, die Impfstoffe gegen Krebs schon bei weiblichen Säuglingen anzuwenden, dann stellt sich die Frage, ob nicht die unverantwortliche Verbreitung von Impfungen auch einen schweren Interessenkonflikt in der heutigen Medizin beinhaltet.

Einem Bericht der australischen Zeitung Syndey Morning Herald zufolge reist Dr. Garland demnächst in die USA, um ihren Vorschlag zur Diskussion zu stellen, Impfstudien an »menschlichen Versuchskaninchen« – in diesem Fall an neugeborenen bis wenige Monate alten Babys – durchzuführen. Garland hat in dem Krankenhaus ein Programm geleitet, bei dem im Rahmen von Studien junge Mädchen im Schulalter geimpft wurden. Nun behauptet sie, es sei besser, schon im Säuglings- statt erst im Schulalter zu impfen, besonders sollten Babys in Ländern der Dritten Welt geimpft werden, wo Mädchen ihre Schulausbildung oft nicht beendeten.

Dr. Garland blickt bereits auf eine erfolgreiche Karriere als Medikamenten-Beraterin zurück. Sie ist auch Beraterin der Weltgesundheitsorganisation WHO bezüglich der Diagnostik sexuell übertragbarer Infektionen und der vorbeugenden Impfung gegen das HPV. Das heißt im Klartext: dieselbe Person, die sich von den führenden Herstellern des HPV-Impfstoffs als Beraterin bezahlen lässt, berät auch die WHO, die doch als neutrale, weltweit tätige Gesundheitsorganisation darüber entscheiden sollte, welche Impfstoffe zu empfehlen sind. Liegt hier möglicherweise ein schwerwiegender Interessenkonflikt vor?

Da der Impfstoff bisher nur bei Kindern im Alter von mindestens zehn Jahren getestet worden ist, muss seine Wirksamkeit und Sicherheit bei Säuglingen erst noch bewiesen werden, das räumt auch Dr. Garland ein. Sie möchte die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs mit den anderen Impfungen für Babys verbinden, obwohl sie zugeben muss, selbst auch nicht zu wissen, ob spätere Auffrischimpfungen erforderlich werden – was selbst die fragwürdige Logik der Ärztin über Impfungen im Säuglingsalter infrage stellt.

Unschöne Nebenwirkungen des HPV-Impfstoffs Gardasil

Ein Forscher, der die Nebenwirkungen des Impfstoffs gegen das Humane Papilloma Virus – so heißt das mutmaßlich den Gebärmutterhalskrebs verursachende Virus – schlägt Alarm: »Die Berichte der (amerikanischen Arzneimittelzulassungsbehörde) FDA über Nebenwirkungen des HPV-Impfstoffs lesen sich wie ein Schreckenskatalog. Die bundesstaatlichen oder örtlichen Behörden, die von den Lobbyisten der Firma Merck bedrängt werden, junge Mädchen mit diesem Impfstoff gegen HPV impfen zu lassen, sollten sich diese Berichte einmal ansehen.« Der Pharmariese Merck besitzt das Patent für Gardasil. Der offiziellen Regierungsbehörde Food and Drug Administration oder FDA obliegt die Zulassung aller Medikamente in den USA.

Mehrere bundesstaatliche und lokale Behörden in den USA haben bereits vorgeschlagen, eine Impfpflicht für Schülerinnen ab dem sechsten amerikanischen Schuljahr (etwa elf bis zwölf Jahre) einzuführen. Gardasil ist für Mädchen ab neun Jahren zugelassen, obwohl bislang die jüngsten Teilnehmerinnen an klinischen Studien elf bis zwölf Jahre alt waren. Bei einer kürzlich im New England Journal of Medicine veröffentlichten Studie wurde die allgemeine Wirksamkeit von Gardasil in Zweifel gezogen. Bislang konnten noch keine Studien über langfristige Nebenwirkungen des Impfstoffs durchgeführt werden.

Grundlegende Fragen bleiben unbeantwortet

Die Ergebnisse von Judical Watch bestätigen, dass Nebenwirkungen bei Gardasil keineswegs selten auftreten. Auch das gesundheitliche Problem, vor dem der gefährliche Impfstoff angeblich schützt, ist hoch umstritten. Die meisten Arten von HPV verursachen keinerlei Symptome und verschwinden von selbst wieder, so meldet die Abteilung Gesundheitsfürsorge der amerikanischen National Conference of State Legislatures, die die bundesstaatliche Impfpraxis überwacht. Trotzdem hat der Beirat für Immunisierungspraxis (US Advisory Committee on Immunization Practices, ACIP) im Juni 2006 die routinemäßige Impfung für Mädchen im Alter zwischen elf und zwölf Jahren empfohlen.

Unzulässig enge Beziehungen zwischen Ärzten und den Pharmariesen

In einem jüngst von GlaxoSmithKline herausgegebenen Bericht zur obligatorischen Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (Cervical Cancer Candidate Vaccine Mandate) heißt es: »In 37 Ländern läuft die Phase III der Studie III, an der über 39.000 Patientinnen teilnehmen sollen.« Auf gut Deutsch heißt das, dass Mädchen auf der ganzen Welt bereits geimpft werden, bevor die Sicherheit oder auch nur die Wirksamkeit durch Langzeitstudien belegt ist. Einem weiteren offiziellen Bericht des Niederländischen Gesundheitsrats an den Minister für Gesundheit, Wohlfahrt und Sport mit dem Titel Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs war ein Brief an den Gesundheitsminister beigefügt, in dem auf einige sehr beunruhigende Aspekte hingewiesen wurde. In dem Bericht werden die Unterschiede zwischen den beiden HPV-Impfstoffen Cervarix und Gardasil dargestellt.

In dem Bericht heißt es weiter, es sei weder genau bekannt, wie lange der Impfstoff wirke, noch, ob eventuell eine Auffrischimpfung erforderlich werde, oder ob er überhaupt vor Gebärmutterhalskrebs schütze. Der niederländische Bericht kommt zu dem Schluss: »… ob die Impfung wirklich gegen Gebärmutterhalskrebs schützt, werden wir wohl erst in einigen Jahren wissen.« Und weiter: »Es ist heute noch nicht klar, ob Auffrischimpfungen erforderlich werden. Wie lange der durch die Impfung erwirkten Schutz anhält, muss erst noch ermittelt werden. Gegenwärtig kann nicht ausgeschlossen werden, dass Nachimpfungen erforderlich sind, um einen langfristigen Schutz zu gewährleisten.« Der Bericht stellt fest: »… es kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei der Anwendung bei vielen Frauen weitere ungewöhnliche Nebenwirkungen auftreten.« (Hervorhebungen durch den Autor, W.E.)

Eines der »Versuchskaninchen« für die HPV-Impfung ist Ashleigh Cave, die neun Monate nach einer Gebärmutterhalskrebsimpfung noch immer im Krankenhaus liegt. Berichten zufolge kann sie gerade erst ihre Beine wieder in geringem Ausmaß belasten, sie kann aber immer noch nicht alleine stehen und hat im Alter von erst 13 Jahren die Kontrolle über die Blase verloren.

Eine Forscherin bei einem großen Pharmaunternehmen, das an der Entwicklung des HPV-Impfstoffs arbeitet, hat mir kürzlich Informationen zukommen lassen. Diese mutige Forscherin hat ihren Vorgesetzten in dem Unternehmen ernsthafte Zweifel bezüglich der Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs vorgetragen. Wie sie berichtet, drohte man ihr – einer alleinerziehenden Mutter – die Entlassung an, sollte sie ihre Ergebnisse öffentlich bekannt machen. Dem Bericht zufolge hat das große Pharmaunternehmen, eines von zweien, die den HPV-Impfstoff vermarkten, bewusst die ernsthaften Nebenwirkungen bei der Einnahme des Medikaments vertuscht. Angeblich wusste das Unternehmen schon vorher, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs nicht erwiesen war. Die Frau vertraute mir an: »Ich würde meine Tochter nicht einmal in die Nähe dieses Impfstoffs kommen lassen.«

Der Fall Dr. Garland wirft ein Schlaglicht auf den immer absurderen Interessenkonflikt zwischen Medizinern und großen Pharmaunternehmen. Dr. Paul Offit vom Children’s Hospital of Philadelphia hat angeblich mindestens 29 Millionen Dollar verdient, als das Krankenhaus seine Lizenzbeteiligung an dem Impfstoff Rotateq von Merck für 182 Millionen Dollar verkaufte. Insgesamt könnte Offit sogar bis zu 46 Millionen Dollar erhalten haben. Offit selbst weigert sich jedoch offenzulegen, wieviel er an dem Impfstoff verdient hat.

Offit war auch Mitglied des Beratergremiums für Immunisierungspraxis (ACIP) des staatlichen amerikanischen Centers for Disease Control (CDC). Seine Stellung bei der CDC erlaubte es ihm, an der Entwicklung des Marktes für den Rotavirus-Impfstoff mitzuwirken – und zwar höchst effektiv, er ist dadurch sehr reich geworden. Denn im Unterschied zu fast allen anderen patentierten Produkten wird der Markt für obligatorische Impfstoffe für Kinder durch die Empfehlung einer offiziellen Stelle, nämlich der ACIP, geschaffen. Offit war von 1998 bis 2003 Mitglied des ACIP.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Freitag, 17.07.2009

Kategorie: Wissenschaft, Politik, Wirtschaft & Finanzen
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