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F. William Engdahl - KOPP Verlag

Rechtliche Immunität für die Hersteller von Schweinegrippe-Impfstoffen

Startbeitrag von F. William Engdahl - KOPP Verlag am 31.07.2009 23:47

Die amerikanische Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius hat einen Erlass unterzeichnet, der den Herstellern von Impfstoffen gegen die Schweinegrippe vollständige rechtliche Immunität bei allen Strafverfahren garantiert, die im Zusammenhang mit neuen »Schweinegrippe«-Impfstoffen angestrengt werden könnten. Darüber hinaus wird das sieben Milliarden Dollar teure Eilprogramm der Regierung, noch vor Beginn der Grippesaison im Herbst Impfstoffe gegen die Schweinegrippe auf den Markt zu bringen, ohne die normalerweise üblichen Sicherheitsprüfungen durchgezogen. Geht es vielleicht bei der offiziellen, von der WHO geschürten Hysterie, das sogenannte H1N1-Virus zur weltweiten »Pandemie« zu erklären, um etwas ganz anderes?

Zunächst einmal hat weder die Weltgesundheitsorganisation WHO, noch das amerikanische Center for Disease Control (CDC), noch irgendein wissenschaftliches Institut den nötigen wissenschaftlichen Beweis für das Vorliegen des angeblichen Influenza-A-H1N1-Virus erbracht. Für einen solchen Beweis wäre es erforderlich, dass Virus nach wissenschaftlichen Kriterien zu isolieren, zu bestimmen und mit einem Elektronenmikroskop zu fotografieren – das ist allgemeiner wissenschaftlicher Standard. Trotzdem nutzt man es jetzt schon, um weltweit vor einer »Pandemie« zu warnen.

Die derzeit von offizieller Seite geschürte Panik vor einer angeblichen Bedrohung durch die Schweinegrippe nimmt inzwischen Dimensionen eines George Orwell’schen Science-Fiction-Romans an. Der Erlass, den Ministerin Sebelius soeben unterzeichnet hat, garantiert den Herstellern von Impfstoffen gegen die Schweinegrippe gemäß dem 2006 in Kraft getretenen Gesetz über öffentlichen Gesundheitsnotstand rechtliche Immunität.

Das letzte erfundene Schweinegrippe-Desaster

Zuletzt war die amerikanische Regierung 1976 mit einer neuen Schweinegrippe konfrontiert gewesen. Tausende verlangten damals Schadensersatz und gaben an, sie litten an Nebenwirkungen der Impfung. Dieses Mal hat die Regierung Maßnahmen ergriffen, rechtliche Schritte von Beginn an zu verhindern, falls wieder Tausende amerikanische Bürger an schweren Komplikationen leiden, weil man ihnen ungetestete Impfstoffe verabreicht hat.

1976 wurde Präsident Gerald Ford, der damals um seine Wiederwahl fürchten musste, vom Chef des CDC, David Sencer, geraten, eine breitangelegte Impfkampagne im ganzen Land in Gang zu setzen. Wie heute bei der Schweinegrippe H1N1 schürte auch Sencer die Angst vor einer angeblichen Grippeepidemie wie 1918. Es ist bemerkenswert, dass noch heute einige wissenschaftliche Forscher behaupten, die Todesfälle von 1918–1919 – nach dem Ende des verheerenden Ersten Weltkriegs – seien nicht auf ein Virus, sondern auf die Impfkampagne der Regierung gegen die „Spanische Grippe« zurückzuführen. Interessanterweise standen die Rockefeller University und Stiftung auch damals im Zentrum des Geschehens.

1976 waren bei Soldaten in Fort Dix im US-Bundesstaat New Jersey Fälle von damals so genannter Schweinegrippe aufgetreten, die ein Todesopfer forderten. Die Todesursache ist jedoch umstritten, denn der Soldat, der an der Grippe erkrankt war, war trotzdem zu einem Marsch gezwungen worden und tot umgefallen. Sencer hatte Ford daraufhin veranlasst, eine Kampagne in Gang zu setzen, die sich als schändliches Fiasko in der Geschichte des amerikanischen Gesundheitswesens erweisen sollte. Sencer musste schließlich deswegen als Chef des CDC zurücktreten.

Im Rahmen der damaligen Kampagne wurden 40 Millionen Amerikaner von den Behörden geimpft. Es kam nie zu einer Pandemie, aber Tausende, die geimpft wurden, meldeten Forderungen wegen Körperverletzung an, weil sie sich das sogenannte Guillain-Barre-Syndrom zugezogen hatten oder andere Nebenwirkungen aufgetreten waren. Mindestens 25 Menschen starben, und 500 erkrankten am Guillain-Barre-Syndrom, einer Entzündung des Nervensystems, das zu Lähmungen führen und tödlich verlaufen kann. Es gab auch andere Nebenwirkungen. Die US-Regierung musste Entschädigungszahlungen leisten, nachdem die Impfopfer für einen landesweiten Skandal gesorgt hatten. 1976 hatte sich also der Impfstoff gegen die Schweinegrippe als weit gefährlicher erwiesen als die Krankheit selbst.

Sencer wurde 1977 wegen dieses Fiaskos gefeuert, aber da war das Kind bereits in den Brunnen gefallen.

Keine Sicherheitsprüfung? Don’t worry, be happy …

Es kommt aber noch schlimmer. Jetzt, wo die Regierung Obama einen Erlass unterzeichnet hat, der gesetzliche Immunität vor Strafverfolgung garantiert, haben die Arzneimittelzulassungsbehörde FDA in den Vereinigten Staaten und die Gesundheitsbehörden in Großbritannien entschieden, dass die großen Pharmaunternehmen (»Big Pharma«) Impfprodukte auf den Markt bringen dürfen, bevor Untersuchungsergebnisse über Nebenwirkungen der Impfstoffe überhaupt bekannt sind.

Die ersten Dosen des Schweinegrippeimpfstoffs werden bereits zum Einsatz freigegeben, bevor die Daten über seine Sicherheit und Wirksamkeit überhaupt zur Verfügung stehen. Die ungetesteten »Pandemie«-Impfstoffe sollen in zwei Dosen mit höherer Menge verabreicht werden. Eine Marke soll angeblich einen chemischen Zusatzstoff enthalten, ein so genanntes Adjuvans, um den Impfstoff »wirksamer« zu machen, was die Gefahr von möglichen Nebenwirkungen drastisch erhöht.

Zuerst sollen Kinder geimpft werden; sie erhalten die Impfung möglicherweise schon einen Monat bevor die Resultate der Prüfungen überhaupt vorliegen.

In Großbritannien ist die staatliche Gesundheitsbehörde National Health Service (NHS) angewiesen worden, Vorsorge für den schlimmsten Fall zu treffen, dass die Schweinegrippe im kommenden Winter bis zu 65.000 Menschenleben fordern könnte, darunter mehrere Tausend Kinder.

Die britische Regierung hat schon jetzt bei zwei Herstellern, nämlich GlaxoSmithKline und Baxter, 132 Millionen Dosen Impfstoff vorbestellt, die schon »vorab« drei »Kern«-Impfstoffe in Vorbereitung auf eine Pandemie lizensiert haben. Das klingt wie bestellt, obwohl doch die WHO und die Epidemiologen versichern, man könne sich nicht im Voraus auf eine bedrohlichere Mutation des gegenwärtig relativ harmlosen Problems H1N1 einstellen.

Merkwürdigerweise hat der große Pharmahersteller Baxter schon ein Jahr bevor der erste Fall des angeblichen H1N1 überhaupt aufgetreten ist, das Patent für einen H1N1-Impfstoff eingereicht: Baxter Vaccine Patent Application (Patentantrag für Impfstoff) US 2009/0060950 A1. In dem Antrag heißt es: »… die Zusammensetzung oder der Wirkstoff enthält mehr als ein Antigen … wie Influenza A oder Influenza B, insbesondere ausgewählt aus einem oder mehreren der Human-Grippe der Untertypen H1N1, H2N2, H3N2, H5N1, H7N7, H1N2, H9N2, H7N2, H7N3, H10N7, der Schweinegrippe-Untertypen H1N1, H1N2, H3N1 und H3N2 sowie der Hunde- oder Pferdegrippe-Untertypen H7N7, H3H8 oder der Vogelgrippe-Untertypen H5N1, H7N2, H1N7, H7N3, H13N6, H5N9, H11N6, H3N8, H9N2, H5N2, H4N8, H10N7, H2N2, H8N4, H14N5, H6N5, H12N5«.

Und weiter heißt es in dem Antrag: »Als geeignete Adjuvantien kommen Mineralgels, Aluminiumhydroxid, oberflächenaktive Substanzen, Lysolecithin, Pluronic-Polyole, Polyanionen oder Ölemulsionen wie Wasser in Öl oder Öl in Wasser oder eine Kombination davon infrage. Die Wahl der Adjuvantien hängt natürlich von der geplanten Verwendung ab. So kann beispielsweise die Toxizität von dem Zielorganismus abhängen und kann von nicht-toxisch bis zu hoch toxisch variieren.«

Es gibt also keinerlei rechtliche Verbindlichkeit – könnte es da sein, dass Baxter sich vorbereitet, mehrere Hundert Millionen Dosen Impfstoff zu verkaufen, die hoch toxisches Aluminium-Hydroxid als Adjuvans enthalten?
Vielleicht wäre es an der Zeit zu fordern, dass alle führenden Vertreter der WHO, von SAGE und des CDC, der US-Regierung Obama, die Mitglieder des Kabinetts und des US-Kongresses, die die sieben Milliarden H1N1-Hilfsgelder abgesegnet haben und zugelassen haben, dass den Pharmafirmen Immunität vor späterer Strafverfolgung aufgrund von Schäden, die durch ihre Produkte verursacht wurden, zugesichert worden ist, sich selbst als Versuchskaninchen für die neuen Impfstoffe zur Verfügung stellen. Dann könnte man die Resultate beobachten. Dasselbe sollte für andere Gesundheitsbehörden und Institutionen gelten, die fordern, dass sich die Bürger mit H1N1-Impfstoffen von GlaxoSmithKline oder Baxter impfen lassen, sie sollten darauf achten, dass die Impfstoffe wirklich sicher sind.

Die WHO wird H1N1 nicht mehr verfolgen

Ein weiteres Anzeichen dafür, dass die Weltöffentlichkeit bei diesem Schweinegrippe-Szenario der WHO kolossal zum Narren gehalten wird, zeigt sich in der neuesten Entscheidung der WHO – der weltweit tätigen Institution, die doch eigentlich dafür verantwortlich ist, den Ausbruch so genannter Pandemien oder auch nur Epidemien auf der ganzen Welt zu überwachen –, die Entwicklung der Schweinegrippe (oder der H1N1 Influenza A, wie man sie heute lieber nennt, um Smithfield Foods und anderen industriellen CAFO-Schweineproduzenten nicht zu nahe zu treten) nicht mehr zu verfolgen.

In einer auf ihrer Website veröffentlichten »Mitteilung« findet sich die verblüffende Ankündigung, man werde den Ausbruch von H1N1 nicht weiter verfolgten. Die letzte Zählung der WHO vom 6. Juli hatte 96.512 bestätigte Fälle in 122 Ländern, davon 429 mit tödlichem Ausgang, ergeben. Anscheinend will die WHO mit dem neuesten Schritt sagen, die Zahl der im Labor bestätigten Fälle sei bedeutungslos.

In der Mitteilung heißt es, man bitte die Länder auch weiterhin, erste bestätigte Fälle zu melden. Die Länder sollten auch auf eine eventuelle Häufung von Todesfällen achten, die darauf hindeuten könnte, dass das Virus zu einer tödlicheren Form mutiert wäre. Andere »Signale, auf die man sorgfältig achten sollte«, seien gehäuftes Auftreten in Schulen, ein erhöhter Krankenstand und häufigere Krankenhausaufenthalte.

Auch das CDC in Atlanta hat dieser Entscheidung der WHO zugestimmt. Dr. Michael T. Osterholm, Direktor des Center for Infectious Disease Research and Policy (zu Deutsch: Zentrum für Erforschung und Umgang mit Infektionskrankheiten) an der University of Michigan, räumt ein, dass die bestehenden Tests zur Bestätigung der H1N1-Influenza A nicht sicher sind, sondern vielmehr auf gut Glück durchgeführt werden, denn: »Das Falsche zu tun, kann schlimmer sein, als überhaupt nichts zu tun.« Also hat die WHO entschieden, Testergebnisse nicht mehr zu verfolgen, die ohnehin kein wissenschaftliches Bild darüber vermitteln, ob jemand an H1N1 erkrankt ist oder nicht. Sie hat aber auch entschieden, keine Testergebnisse über bzw. keine Fälle von H1N1 weltweit zu zählen, weil »wir ohnehin davon ausgehen können, dass es sich in den meisten Fällen um die Schweinegrippe H1N1 handelt«. Das darf doch wohl keine Wissenschaft sein, auf deren Grundlage man uns rät, unsere Kinder impfen zu lassen. Nein, nicht mit unseren Kindern!

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