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Abraham
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
flo76-Ganzheitliches Magazin

GEFÜHLE

Startbeitrag von flo76-Ganzheitliches Magazin am 17.08.2009 17:52

In unserem Leben sind Gefühle von großer Bedeutung. Sie drücken unser Wesen aus und dienen dem Zweck, uns für dies oder jenes zu entscheiden. Sie lassen uns so oder anders reagieren in bestimmten Situationen.

Wir wissen genau um die Richtigkeit unserer Entscheidungen, sofern wir uns nicht von unserem inneren Wesenskern entfernt haben. Innere Einsicht, Wille und Gemüt sollten anwesend sein, um die Erkenntnis des Guten wahrzunehmen (was schon Hildegard von Bingen vor mehr als 800 Jahren ansprach), ja zu sagen und gar nicht erst Fehlentscheidungen aufkommen zu lassen.

Hildegard von Bingen: „Alles, was du nicht aus Überzeugung tust, ist Sünde.“

Gefühle, die wir aus irgendeinem Grund nicht annehmen konnten, können uns zu falschen Handlungen verleiten. Nur wenn wir auf unser Gefühl hören, leben wir authentisch.

Gefühle, die wir leugnen, bzw. nicht wahrhaben wollen, z.B. Groll oder Unsicherheit, schieben wir teilweise von uns ab. Ein Seelenanteil verabschiedet sich (manchmal vorübergehend) von uns. Gleichzeitig übertragen wir unser Gefühl, welches wir nicht ausdrücken möchten, gern (unbewusst) einer anderen Person, mit der wir gerade zu tun haben.

So entsteht beispielsweise aus der Übertragung von Aggression eine Gegen-Übertragung von Zorn, sowie oft eine sogenannte Autoaggression: ein auf sich selbst gerichteter Zorn …

Durch das ausgelöste Aggressionserlebnis entsteht ein Kreislauf des Unverstandenseins aller Seiten der Beteiligten.

Ist ein Mensch unsicher und überspielt seine Unsicherheit, ist ein Gesprächspartner möglicherweise überwältigt von dessen Selbstbewusstsein, welches er nicht als Unsicherheit entlarvt, so wird er durchaus selber unsicher; das stärkt wiederum den anderen, um noch mehr zu überspielen; und beide Beteiligten sind in eine vollkommen paradoxe Rolle geschlüpft.

Innerhalb der Familie spielen sich häufig solche Kontrolldramen ab, und oft kann nur noch eine tiefgreifende Familienaufstellung (in Szene setzen der Familienverhältnisse und Lösen von festgefahrenen Strukturen) ein positiveres Selbstbild entstehen zu lassen.

Denn unser Ziel ist es, uns von Konflikten frei zu machen, allen Facetten der Persönlichkeit Ausdruck verleihen zu dürfen und dabei auf unser inneres Wesen zu vertrauen.

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