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Abraham
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Saphirinha

Mami, wie entstand die Welt, oder: Wie sag ich's meinem Kind

Startbeitrag von Saphirinha am 30.08.2009 19:13

Vor Kurzem bat mich eine Mutter um Hilfe. Sie wollte ihrer 12-jährigen Tochter erklären, wie (warum) die Welt entstanden ist.
Sie bat mich, ihr bei der Formulierung behilflich zu sein, weil es ganz schön schwierig ist, sein eigenes Wissen (oder Ahnen) in kindgerechte Wort zu fassen.
Da vielleicht auch manche von Euch dieses Problem kennen, habe ich hier meine daraufhin verfasste "Geschichte" als Ansatzpunkt eingestellt.
Viel Spass beim Lesen.




Gott lebte mit seinen Engeln im Kosmos, und war sehr zufrieden. Alle lebten glücklich mit einander da sie nur Liebe kannten, und sie spielten viel. Sie erschufen schöne Dinge, einfach durch ihre Gedanken und Vorstellungen. Sie erfreuten sich daran, und wenn sie damit ausgespielt hatten, verschwanden die Dinge einfach wieder, weil sie ihnen keine Aufmerksamkeit mehr schenkten. Eines Tages dachte Gott darüber nach, was und wie er eigentlich genau sei. Da es nur ihn und die Engel gab, die ja alle Teile von ihm selbst sind, konnte er sich mit nichts und niemand messen und vergleichen. Er rief seine Engel zusammen und besprach mit ihnen seinen Wunsch zu erfahren, was er w a r , oder anders ausgedrückt, was er n i c h t war. So besprachen alle miteinander wie das denn machbar sein könnte, und eine Weile später hatten sie einen wundervollen Plan.

Sogleich schuf Gott den Planeten Erde, schuf die Tiere, Pflanzen, Seen und Meere, die Wüsten, den Mond und die Sonne, damit die Menschen Licht haben würden. Mit den Menschen schuf er etwas ganz besonderes. Er erschuf sie nämlich nach seinem Ebenbilde. Das bedeutet, dass die Menschen eigentlich auch Schöpfer wie er waren, da er in jedem von ihnen einen kleinen Funken von sich selbst im Herzen versteckte. Er wollte ja schließlich all das was die Menschen fühlten auch fühlen können. Außerdem war jeder Mensch wie mit einer unsichtbaren Schnur mit Gott verbunden, und durch diese "Schnur" bekamen die Menschen alles an Energie, was sie zum Leben brauchten. Sie waren also seine Stellvertreter hier auf der Erde. Jeder einzelne Mensch hatte eine ganz besondere Eigenschaft von Gott erhalten, und alle zusammen hatten alle Eigenschaften die auch er hatte.

Und wie es bei jedem Spiel nun einmal ist, musste es auch einige Regeln geben. Es dauerte ganz schön lange, bis sie sich alle zusammen die Gesetze ausgedacht hatten, nach denen alles funktionieren würde, ohne dass Gott überhaupt noch einmal in das Spiel eingreifen müsste. Diese Gesetze nannte er "geistige Gesetze". Eines dieser Gesetze (das Resonanzgesetz) besagt zum Beispiel: Wie oben so auch unten, wie innen so auch außen, und wie im Großen so im kleinen (wie Gott so der Mensch). Das 2. unumstößliche Gesetz (Gesetz des Karma) lautete, dass jeder alles was er erschuf oder erlebte, von b e i d e n Seiten erleben oder erfahren musste. Ein weiteres Gesetz besagte, dass ein jeder seine eigenen Schöpfungen selbst wieder auflösen konnte indem er "beide Seiten davon" anerkannte und liebte. Das Spiel bekam den Namen: Projekt Erde.

Was nun aber das wirklich Besondere, und einzigartig im Kosmos war war das, dass hier tatsächlich alles 2 Seiten hatte. Von Allem was es gab, gab es auch ein Gegenstück oder Gegenteil. Zum Beispiel groß und klein, dick und dünn, hell und dunkel, und, das Wichtigste, Mann und Frau. Denn nur so war es möglich, sich wie in einem Spiegel, selbst zu erkennen. Die 2te, äußerst wichtige Besonderheit war die, dass Gott den Menschen einen freien Willen gab. Er erlaubte ihnen also, alles was sie sich erdenken konnten auszuprobieren, ohne auch nur einen von ihnen dafür zu verurteilen oder gar zu bestrafen. Denn er wusste ja, dass es nur ein Spiel war, und sie es in seinem Auftrag spielten. Er versprach, dass das Spiel erst zu Ende sein würde, wenn alle Mitspieler (also alle Herzens-Funken) wieder mit ihm vereint sein würden. Nun konnte das Spiel beginnen.

Die Menschen lebten auf der Erde und am Anfang wussten sie auch noch, dass sie "Geschöpfe" Gottes waren, und stets mit ihm verbunden. Sie erschufen und spielten, bildeten Familien und Gesellschaften, sorgten für ihre Nahrung, erfanden viele Dinge, und machten auch eigene Regeln. Das Leben wurde immer komplexer, aufregender und anstrengender. So kam es, dass die Menschen sich so sehr in ihr Spiel vertieften, dass sie mit der Zeit vergaßen, dass es ein Spiel war. Sie fingen an, sich selbst als die höchsten Wesen zu betrachten, und sie vergassen, dass sie sich, in Gottes Auftrag, nur selbst erfahrent sollten. Da die Menschen ihrer Verbindung zu Gott und ihrer "Schnur" keine Aufmerksamkeit mehr schenkten, wurde sie immer schwächer, bis sie kaum noch spürbar war.

Da die Menschen auch die geistigen Gesetze vergassen, konnten sie viele Dinge und Zusammenhänge nicht mehr verstehen, und suchten immer mehr außerhalb von sich selbst nach Gründen und Ursachen für all die Dinge die ihnen wiederfuhren. Dadurch wurde das Leben aber noch schwerer und unverständlicher für sie. Und ohne es zu wollen oder zu verstehen erschufen sie so viel Leid und Elend auf der Erde, für das praktisch alle immer die Anderen verantwortlich machten. S i e begannen Andere zu verurteilen und zu bestrafen. Auf diese Weise hätten die Menschen beinahe die ganze Erde und sich selbst zerstört. Wenn...

da nicht noch eine Vorschrift von Gott gewesen wäre. Diese Vorschrift Gottes besagt nämlich, wenn die Menschen sich so weit wie nur irgend möglich von ihm entfernt haben, wenn sie ihn, ihren Ursprung, den Kosmos und ihre Verbindung zu Allem was ist völlig vergessen haben, sollen sie umkehren, und alles was sie je erschaffen haben wieder auflösen indem sie es anerkennen und lieben. So würden sie langsam aber sicher den Weg zurück nach Hause wiederfinden.

Auf diesem Weg befinden wir uns jetzt.

Die Menschen sind dabei, wieder zu erwachen, sich wieder daran zu erinnern wozu sie auf die Erde gekommen sind. Sie haben angefangen ihre Schöpfungen aufzulösen. Bisher sind es leider noch nicht all zu viel, die sich an den göttlichen Funken in ihrem Herzen wieder erinnern, und die ihr göttliches Licht wieder hell und klar erstrahlen lassen. Aber die Erinnerung daran und das Licht sind ansteckend, und so werden es täglich mehr, die sich bewusst auf den Weg nach Hause machen. Und in nicht all zu ferner Zeit, werden wir es geschafft haben, werden wir wieder bewusst mit Gott verbunden sein. Wir werden all das wiederentdecken, was wir zu Hause und unterwegs zurück gelassen haben, und dann werden wir auch wieder den Grund für unsere "Reise" erkennen und verstehen. Wir werden jubeln und feiern, weil wir uns getraut haben dieses gewaltige Spiel zu spielen, und weil wir es erfolgreich gespielt haben.

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