Die kommende Einheitsreligion in einer Neuen Weltordnung

Startbeitrag von wahrheiten.org am 07.10.2009 12:06

In einer Neuen Weltordnung wird es nicht nur eine einheitliche Wirtschafts- und Finanzpolitik, eine Weltpolizei und einen Weltgerichtshof geben, sondern auch eine Einheitsreligion. Welche wird diese sein? Eine Christliche? Eine Muslimische? Eine Jüdische? Oder gar eine Buddhistische, Hinduistische oder anderweitig Esoterische? Oder vielleicht ein Mix aus allem?

Es werden wohl Bestandteile aus allen Religionen enthalten sein, jedoch werden sich alle Religionsgemeinschaften und Menschen – welche Anschauung sie auch immer vertreten – sich einem religiösen Führer unterstellen müssen: dem Oberhaupt der einen alleine seligmachenden universellen Mutterkirche, dem Papst der Römisch-Katholischen Kirche.

Jetzt wird man sich fragen: Es kann einem doch niemand den Glauben aufzwingen! An was ich glaube, ist doch meine private Sache. Es werden doch niemals Anhänger weltweiter Religionen, wie die Muslime oder die Juden oder die Anhänger des „New Age“ an die Katholischen Lehren glauben.

An die Katholischen Lehren wird niemand glauben müssen. Wichtig ist der gemeinsame Glaube an Jesus Christus (dieser ist nicht der biblische Christus!) und es wird ein Gebot, welches seinen Ursprung in der Katholischen Kirche hat, von ALLEN eingehalten werden müssen: Das päpstliche Gebot der Sonntagsheiligung.

Fast alle christlichen protestantischen Kirchen und Gemeinschaften halten diesen – von der Katholischen Kirche eingesetzten Ruhetag – welcher im krassen Gegensatz zum biblischen Ruhetag (Samstag) steht, sowieso schon. Aber wie sollte dies in unser aufgeklärten modernen Welt durchgesetzt werden, wo man doch selbst als sog. „Christ“ nicht mehr an die Bibel glaubt, und auch nicht mehr daran, dass Christus der Sohn Gottes ist und für unsere Sünden starb, ja wo man selbst das Wort „Sünde“ gar nicht mehr erwähnen sollte?

Gerade in unserer Zeit wird eine Durchsetzung eines weltweiten Sonntagsgesetzes immer wahrscheinlicher. Der Weltkirchenrat ist eines der Mittel zum Zweck, eine Einheitsreligion in der Neuen Weltordnung herbeizuführen. Der Weltkirchenrat wurde am 23. August 1948 in Amsterdam zur Förderung eines religiösen Ökumenismus gegründet und arbeitet eng mit der UNO zusammen. Ökumene in diesem Sinne bedeutet eine politisch-sozialistische Welteinheitsreligion, die nichts mehr mit dem Christentum zu tun hat:

„Der umfassendste Versuch, das Evangelium mit nichtchristlichen Religionen und modernen Ideologien zu verkoppeln, wird gegenwärtig im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) unternommen.
Die Ökumenische Bewegung war ursprünglich aufgebrochen, um die getrennten Kirchen zu gemeinsamer Mission, zur Anbetung und zum Dienst zusammenzuführen. Seit der IV. Weltkirchenkonferenz in Uppsala 1968 aber hat der ÖRK seine Zielsetzung geändert: Im Mittelpunkt seines Denkens und Handelns steht jetzt der Bau der ‚neuen Weltgemeinschaft‘, die sich aus allen Nationen, Kulturen, Religionen und Ideologien zusammensetzen soll.
Alle Studien- und Arbeitsprogramme des ÖRK dienen dieser Zielsetzung, insbesondere das 1970 begonnene Programm des Dialogs mit anderen Religionen und Ideologien. Sämtliche neuen Theologien, denen der ÖRK in den letzten 15 Jahren sein besonderes Interesse zugewandt hat, sind im Grunde nur notdürftig in christliche Sprache gekleidete Ideologien, meist neo-marxistischer Ausrichtung.“ (Ideologien – Herausforderung an den Glauben, S. 187)


Bisher konnte eine Einheitsreligion noch nicht in aller Konsequenz durchgesetzt werden. Da helfen Krisen. In Krisenzeiten werden die Menschen wieder gläubig. Eine Krise, welche schon in Daniel 12,1 vorhergesagt ist, ist noch nicht da. Man stelle sich aber vor, was passiert wenn das Chaos ausbricht. Wenn das Finanzsystem weltweit zusammenbricht, wenn es zu einer Naturkatastrophe (natürlichen Ursprungs oder durch die Elite ausgelöst) kommt, welche Auswirkungen auf alle Erdenbewohner hat.

Man stelle sich ein Volk vor, das innerlich zerrissen und von Verbrechen und Kriminalität überschwemmt wird. Die Menschen haben Angst, weil es keine Maßstäbe für Gut und Böse mehr zu geben scheint. Gewalt, Obszönität und Missbrauch ufern aus.

Es sieht aus, als könne die Gesellschaft den Krieg gegen Drogen, Terrorismus und viele andere Bedrohungen nicht gewinnen. Man wird sagen: Unser Land muss wieder christlich (oder orthodox oder islamisch oder hinduistisch… ) werden! Das Motiv ist gut, aber der Weg ist falsch. Christliche, moralische Werte lassen sich nicht mit Druck, Gesetzen und Gewalt durchsetzen. Was ist mit Gewissensfreiheit?

In den USA wurde die „Religiöse Freiheit“ bereits neu definiert. So schrieb William H. Rehnquist, ehemals Richter des Obersten Gerichtshofes der USA 1985 im Fall Wallace gegen Jaffree:
„Das Bild von der ‚Trennungsmauer zwischen Kirche und Staat‘ beruht auf einem historischen Irrtum… Wir sollten es ein für allemal aufgeben“.

In der St. Louis Post-Dispatch am 29.10.1991 war zu lesen:

„Nach zwei Jahrhunderten amerikanischer Verfassung definiert das höchste US-Gericht für das dritte Jahrhundert die religiöse Freiheit neu. Allgemein gesagt stärkt die neue Sichtweise des Gerichts die traditionellen Glaubensrichtungen und schwächt die Untraditionellen.“

Der Leitartikel regt an, der Gerichtshof solle noch klären, was religiös akzeptabel sei. Und wer in die Kategorie „Traditionelle Glaubensrichtung“ fällt, bekommt dann die offizielle Genehmigung.

Für die Definition einer „Traditionellen Glaubensrichtung“ scheint wohl nur der Papst der richtige Mann zu sein. In seiner Ansprache vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 18.04.2008 bemerkte Benedikt XVI,
„dass die Römisch Katholische Kirche gemäß der Dispositionen des Völkerrechts seinen Beitrag (im ethischen und sittlichen Bereich) leiste, um ein Recht zu definieren und sich darauf zu berufen‘, dass wir in einer Zeit leben, in der kleine Gruppen von unabhängigen Menschen die Einheit der Welt bedrohen und dass der einzige Weg dieses Problem zu bekämpfen darin gegeben sei, ein Recht zu schaffen, um damit die ganze Gesellschaft danach zu ordnen und auf diese Weise‚ Frieden und Wohlwollen auf der ganzen Erde‘ zu fördern.“

Fast alle christlichen Kirchen haben längst eine gemeinsame Glaubensrichtung, welche im Einklang mit der Katholischen Kirche ist. Dies zeigt z. B. auch der kaum vorhandene Protest der Protestanten, dass der Vatikan den Protestanten das Recht abgesprochen hat, ihre Glaubensgemeinschaft als Kirche zu bezeichnen.
Sie haben sich mittlerweile unter die Fittiche der Mutterkirche begeben. So ist es kein Problem für den Papst, wenn protestantische Kirchen wachsen, solange sie sich dem Papst unterordnen. In den USA gibt es mittlerweile über 800 Mega- und Gigakirchen (Hartford-Institut für Religionsforschung).
In diesen Kirchen herrscht eine gefährliche Mixtur aus Wahrheit und Irrtum. Es wird, wie auch bei der Katholischen Kirche, die Bibel als Gottes Wort hervorgehoben, aber es wird kaum noch etwas daraus gepredigt. Esoterik und Spiritismus – wovor die Bibel warnt – haben in diesen Kirchen Einzug gehalten.

2006 fand in den USA der größte ökumenische Zusammenschluss führender Kirchen – erstmalig einschließlich Katholiken – statt, der sich als „Christian Churches Together“ (CCT) konstituierte. Gemeinsam wollten sie eine starke prophetische Stimme in Amerika sein. Dann gibt es noch die etwa 2 Millionen Mitglieder zählende „Christian Coalition of Amerika“(CCA, Christliches Bündnis von Amerika). Bei einem Treffen am 1. März 2007 soll ein 10-Punkte Programm verabschiedet worden sein, das in den folgenden Jahren politisch umgesetzt werden soll. Darunter auch ein Punkt über einen „Nationalen Tag der Ruhe“.

Für die Protestantische Welt wird ein Sonntagsgesetz also keine große Umstellung sein. Im Gegenteil, es gibt mittlerweile sogar von protestantischer Seite eine große Befürwortung für ein Gesetz, welches den Sonntag wieder als universellen Ruhetag für alle Menschen durchsetzen soll.

Was aber mit denen, welche nicht am Sonntag Ruhetag halten, wie Muslime, Juden, Siebenten-Tags-Adventisten? Viele nichtchristliche Glaubensrichtungen pflegen keinen bestimmten wöchentlichen Ruhetag. Viele nichtchristliche Gläubige versammeln sich aber aus rein praktischen Gründen am Sonntag. Die meisten Juden halten vielleicht die hohen jüdischen Feiertage in Ehren, aber nur eine Minderheit enthält sich am Sabbat der weltlichen Arbeit. Eine Studie ergab, dass nur 6% der amerikanischen Juden den Sabbat hält (Jüdische Zentrale für öffentliche Angelegenheiten „Abfall unter amerikanischen Juden“ ).

Auch für die Mehrheit der Jüdischen Bevölkerung wird ein Sonntagsgesetz keine allzu große Umstellung sein. Zudem ist interessant, dass die „Zehn-Gebote-Kommission“ 2005 von einem aus Israel stammenden Juden, Ron Wexler, ins Leben gerufen wurde. Diese starke Bewegung zählt zu ihren Mitstreitern viele bekannte Persönlichkeiten und vor allem auch den Verbund „Religious Broadcaster“ mit immerhin etwa 1.400 Mitgliedsorganisationen in Rundfunk- und Fernsehbereich zählt.

Jedes Jahr wird ein Erinnerungstag an die 10 Gebote gefeiert – immer an einem Sonntag, obwohl sie den Sabbattag als 4. Gebot deklarieren und die Heiligung mit der Schöpfung (!) begründen. Nach der Bibel wurde jedoch der Sabbat-Tag (Samstag) als Ruhetag von Gott eingesetzt und mit der Schöpfung begründet. Diese Bewegung ruft das Volk auf, sich für die Einhaltung der Zehn Gebote politisch einzusetzen, indem sie eine Petition an den Kongress unterzeichnen und auch eine goldene Anstecknadel mit den 10 Geboten tragen, um viele andere zu überzeugen.

Der israelische Oberrabbiner Jona Metzger sagte in einem Spiegel-Online-Interview:

„Mein Traum ist es, eine ‚Uno der Religionen‘ zu gründen – so wie es die Vereinten Nationen in New York gibt. Den Diplomaten ist es nicht gelungen, der Welt Frieden zu bringen. Sie brauchen Hilfe. Und diese kann von der Sprache der Religion kommen… Diese ‚Uno der Religionen‘ würde auch Hindus und Buddhisten einschließen. Wir Frommen sprechen dieselbe Sprache.“

Auch in Europa wird an einer politischen Durchsetzung eines Sonntagsgesetztes gearbeitet, wobei nicht nur Christen beteiligt sind. Im Mai 2007 sind führende Vertreter von Christentum, Judentum und Islam in Brüssel mit den Spitzen der Europäischen Union zusammengekommen. Für die katholische Kirche hatten Kardinal Walter Kasper vom Päpstlichen Einheitsrat und ComECE-Präsident Adrianus van Luyn teilgenommen (in der ComECE, „Kommission der Bischofskonferenzen des EU-Raumes“ in Brüssel sind Vertreter der katholischen Bischofskonferenzen aller 27 EU-Staatenvertreten vertreten).

Am 17.11.2008 hat die ComECE den Erhalt des Sonntags als “Europas bevorzugten Ruhetag” gefordert. Der freie Sonntag müsse unbedingt in der neuen EU-Arbeitszeitrichtlinie verankert werden. Der Sonntag sei “Eckpfeiler des europäischen Sozialmodells” und ein wichtiges Mittel, um Familien- und Berufsleben miteinander zu vereinbaren, so die Bischöfe. Die ComECE appellierte an die Abgeordneten, Verantwortung zu übernehmen und den Weg für eine Aussprache über den Sonntagsschutz in der Plenardebatte über die Arbeitszeitrichtlinie frei zu machen.

Selbst Muslime haben sich bereits sehr stark an den Vatikan angenähert und erkennen den Papst mehr oder weniger als ihren obersten Religionsführer an. Dass der Papst den Koran höher einschätzt als die Bibel, zeigt seine Erwiderung auf die Ideen des liberalen Islam-Theologen Fazlur Rahman (1919-1988), der die Meinung vertrat, dass, wenn die Muslime den Koran sorgfältig reinterpretieren würden, der Islam sich modernisieren könnte.

Er drängte auf die Konzentration auf die Prinzipien hinter den koranischen Gesetzen, so des Jihad, dem Abschlagen der Hände von Dieben oder der Erlaubnis der Vielweiberei, um diese Bräuche so zu modernisieren, dass sie zu den heutigen Bedürfnissen passen. Wenn die Muslime das tun, schloss er, können sie gedeihen und in Harmonie mit Nichtmuslimen leben.

Papst Benedikt XVI entgegnete ihm, dass es ein fundamentales Problem in dieser Analyse gebe; denn in der islamischen Tradition habe Gott Mohammed seine Worte gegeben und es handele sich um ewige Worte. Es seien nicht Mohammeds Worte. Sie seien für die Ewigkeit so, wie sie sind. Es gebe keine Möglichkeit sie anzupassen oder sie zu interpretieren. Dies sei der grundsätzliche Unterschied zum Christen- und Judentum. Denn dort habe Gott durch seine Geschöpfe gehandelt. Und daher seien es nicht nur die Worte Gottes, sondern es seien beispielsweise die Worte Jesajas oder die Worte von Markus.

Dass der Papst den Koran sehr hoch achtet zeigt auch das Foto vom 14. Mai 1999: Der Papst küsst den Koran im Vatikan am Ende einer Audienz mit einer Delegation des Schiitischen Imams der Khadum Moschee und dem Sunniten Präsidenten der Irakischen Islamischen Bank.

Warum erachtet der Papst den Koran höher als die Bibel? Es gibt Kritiker (z. B. Prof. Walter Veith), welche behaupten, der Koran sei ein Werk des Vatikans. So sei seitens der Katholischen Kirche eine Gegenreformation in Form des Islam dort entstanden, wo sich die ersten Christen ansiedelten und ausbreiteten, sich aber nicht dem Papstsystem beugten. Auch würde man ab dem 30° der Freimaurer nur noch auf den Koran schwören, Papst Benedikt XVI sei im 33°.

Der Katholizismus hat auch eine mystisch-spiritistische Seite. Damit erreicht er zudem Buddhisten, Hinduisten und die Esoterische „New Age“- Szene. So waren beispielsweise bei dem Gebetstreffen für den Frieden in der Welt, welches Papst Johannes Paul II 1986 in Assisi einberief, nicht nur Vertreter christlicher, muslimischer und jüdischer Religionen anwesend, sondern auch Buddhisten, Sikhs, Hinduisten, Konfuzianer, Zoroaster, Vertreter afrikanischer Stammesreligionen und japanischer Kulte.

In vielen Klöstern werden heutzutage Esoterik-Seminare abgehalten. Papst Benedikt XVI (wie auch schon sein Vorgänger) ist auch ein großer Anhänger von Fatima und Marien-Erscheinungen. Vom 10. bis 12. Oktober 2003 trafen sich Christen, Muslime, Hindus und Buddhisten in Fatima, Portugal, zu einem interreligiösen Kongress, auf dem der Rektor des Fatima-Heiligtums, erklärte:

„Die Zukunft von Fatima oder die Verehrung Gottes und seiner Mutter (völlig unbiblisch) an diesem Heiligtum muss umgewandelt werden in ein Heiligtum, so sich die verschiedenen Religionen vermischen können…“

Die Vision P. Jacques Dupuis, Dozent an der Gregoriana, Rom, geht über die Zukunft Fatimas hinaus. Er sagte auf dem Kongress wörtlich:

„Die Religion der Zukunft wird ein allgemeines Zusammenlaufen aller Religionen in den universalen Christus sein, der jedermann zufrieden stellen wird.“

Dieser „universale“ Christus ist nicht der biblische Christus! Am 5. Mai 2004 zogen 60 Hindus in die Erscheinungs-Kapelle von Fatima, bemächtigten sich des Altares und brachten auf ihm ein heidnisches Opfer zu Ehren der Naturgöttin Devi dar. Dieses antichristliche ‚Heiligtum‘ soll ein Zentrum sein, in dem alle Religionen der Welt gleichwertig unter einem Dach vereint werden sollen (aus: Kurier der christlichen Mitte, August 2004, Nr. 8).

Interessant ist zudem, dass alle Religionsgemeinschaften auf einen Welterlöser in nächster Zeit warten: Die Christen warten auf das zweite Kommen Christi, die Juden erwarten die Ankunft Christus zum ersten Mal, die Esoteriker/New-Age Bewegung wartet auf einen Weltenmeister, auch Maitreya-Christus genannt, welche die Geschicke der Menschen zum Positiven wenden soll, und die Muslime erwarten den sog. Mahdi. Laut des Nachrichtensenders „Al Arabiya“ forderte ein Sprecher von Ayatollah Ali Khamenei im August die arabische Welt auf, jetzt die Ankunft des Mahdi vorzubereiten.

Was ist aber mit den Menschen und Gemeinschaften, welche sich strikt an die Bibel halten und den von Kirche und Staat geforderten Sonntag nicht ehren und achten wollen? Was geschieht mit der christlichen Minderheit, die an dem biblischen Sabbat festhält und an die Endzeitprophetie der Bibel glaubt? Dazu ein Auszug aus dem Analysepapier des FBI vom Oktober 1999 im Auftrag des Weißen Hauses. Diese Analyse wurde „Projekt Megiddo“ genannt (Megiddo bezeichnet im Alten Testament das Tal am Berg Megiddo wo die heidnischen Könige zusammen gegen die Israeliten – Gottes Volk – kämpften. Zufall?):

„Religiöse Motivation und die NWO-Verschwörungstheorie sind die treibenden Kräfte hinter der potentiellen Gewaltbereitschaft. [...]
Biblische Prophetie und politische Philosophie können sich zu Gewalthandlungen vermischen [...]
Die flüchtige Mischung aus apokalyptischer Religion und NWO-Verschwörungs-Theorien, mag Gewalt verursachen, die darauf gerichtet ist, das Ende der Welt zu beschleunigen, wie in der Bibel vorhergesagt. Wann und wie Christus’ Wiederkunft geschehen wird, ist der kritische Punkt in der Ideologie jener, die von extremistischem religiösen Glauben motiviert sind.
[...] demnach existiert in vielen rechtsorientierten religiösen Gruppen der einheitliche Glaube, dass die Apokalypse [Jesu Wiederkunft] sich nähert. Fast alle der rechtsorientierten religiösen Extremisten glauben einhellig, dass die [US-] Regierung ein Arm Satans ist. [...]

Religiöse Terroristen verwenden das neutestamentliche Buch der Offenbarung – die Prophetie der Endzeit – als Grundlage ihres Glaubens an die Apokalypse. Religiöse Extremisten interpretieren die Symbole aus der Offenbarung und fügen sie zusammen und behaupten, dass die Endzeit jetzt ist und die Apokalypse nah ist. [...]


Eine Interpretation, welche die Essenz der Botschaft beschreibt, die man in der Offenbarung findet, ist, dass Gott die Feinde der Christen überwindet und dass die Verfolgten bestehen werden. Für rechtsgerichtete Gruppen, die glauben, dass sie von der satanischen Regierung der Vereinten Staaten verfolgt werden, passt die Offenbarung mit ihrer Botschaft perfekt in ihr Weltbild. [...]
Dieses Weltbild, in Kombination mit einer buchstäblichen Auslegung der Offenbarung, reflektiert aus extremistischer Ideologie, Gewalttaten und Literatur.“


Es sind also nicht nur Terroristen oder militante Gruppen, welche unter Beobachtung des FBI stehen, sondern bibelgläubige Christen. Katholiken und der größte Teil der Protestanten fallen nicht in dieses Raster, denn sie nehmen die Bibel nicht mehr wörtlich und glauben deshalb nicht, dass sich die Prophetie erfüllen wird. Sie missachten selbst die bereits eingetroffenen Vorhersagen. Wie in den vorherigen Bibelprophetie-Artikeln bereits ausgeführt, hat der Papst seit längerem enge diplomatische Beziehungen mit fast allen Ländern und insbesondere den USA aufgenommen.

Dass die Neue Weltregierung besonders durch den Vatikan gesteuert wird, zeigt auch ein Interview eines kanadischen Senders 1991 mit Dr. Martin Malachi, ehemaliger Professor an der päpstlichen Vatikan-Universität und Experte der römisch-katholischen Kirche (er kam unter mysteriösen Umständen ums Leben, nachdem er zu viel preisgegeben hatte). Er wurde unter Anderem gefragt, wie der Papst (damals noch Johannes Paul II) sich in einer Neuen Weltordnung sieht:

„Er sieht sich selbst als das führende Licht der Moralität und der religiösen Wahrheit der Menschen, die mit einer Weltwirtschaftsordnung konfrontiert ist. Und dies wird eine Weltregierung sein, aber nicht nach nationalistischer Art. Es wird eine neue Form sein, deren Umrisse wir jetzt noch nicht kennen.

Wir können die fortschreitende Umstrukturierung der Vereinten Nationen verfolgen… Es ist etwas sehr schnell Voranschreitendes, so einfach unter unserer Nase, so dass niemand so ganz genau weiß, welche Schritte morgen unternommen werden. Der Papst würde in dem Ganzen ein Minister der Religion sein. Doch er beabsichtigt, mehr als das zu sein, er möchte ein Patriarch sein.“


Auf die Frage „Und glaubt der Papst, dass er dafür bestimmt ist?“ antwortete er:

„Ja, er glaubt, dass er der dazu bestimmte Papst ist, dieser Welt eine Weltwirtschaftsordnung und eine Weltregierung dieser neuen Art, eine religiös-politische Regierung, zu bringen.“

Man erhoffte sich damals, dass die Neue Weltordnung bis zum Jahr 2000 abgeschlossen sein würde. Es waren wohl zu viele Gegenkräfte am Werk. Letztendlich ist es Gott der lenkt. Durch Sein Wort wissen wir mehr. So war Johannes Paul II noch nicht als der letzte Papst bestimmt. Jedoch ist sein Nachfolger Papst Benedikt der XVI fest entschlossen, diesen Plan zu Ende zu führen.

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