Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Abraham
Beiträge im Thema:
1
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Oshonose's Weblog

Schuld gibt es nicht in der Welt der Meditation

Startbeitrag von Oshonose's Weblog am 20.10.2009 15:41

Höre auf, dich schuldig zu fühlen! Mit Schuldgefühlen zu leben bedeutet in der Hölle zu leben. Wenn du keine Schuld mehr in dir hast, dann wirst du so frisch wie ein Tautropfen in der Morgensonne sein, du wirst die gleiche Frische haben, wie Sterne in der Nacht.

Sich auf sein eigenes Bewusstsein verlassen

„Wenn einmal die Schuld verschwindet, wirst du ein völlig anderes Leben führen, ein leuchtendes und strahlendes Leben. Deine Beine werden den ganzen Tag lang tanzen wollen und du wirst 1000 und ein Lied singen.

Antworten in sich selbst finden

Verlasse deine Gefängnisse: zum Beispiel Christ, Buddhist oder Kommunist zu sein. Verlasse alle deine Ideologien, denn diese geben dir vorgefertigte Antworten. Wenn du einen Kommunisten nach einer Antwort fragst, wird er in „Das Kapital“ schauen. So wird auch ein Christ die Seiten der Bibel öffnen, um Antworten zu finden.

Schuld entsteht durch Ideologien

Wann beginnst du endlich, dein eigenes Bewusstsein zu benutzen? Wann? Wie lange willst du noch an die tote Vergangenheit gefesselt sein? Die Bibel bezieht sich auf ein Leben 2000 Jahre vor unserem jetzigen. Das Leben hat sich seither so viel geändert. Wenn du die Bibel lesen möchtest, dann lies sie wie wunderbare Literatur – doch mehr ist sie nicht. Sie ist ein schönes Buch mit wunderbaren Versen darinnen, doch es ist kein Diktat darin, keine Anordnungen, denen du im Leben nachfolgen musst. Genieße dieses Geschenk aus der Vergangenheit, doch mache keine Disziplin für dein Leben daraus. Die Bibel ist für das heutige Leben völlig unbedeutend.

Leben passt in keine Ideologie

Alles wird unbedeutend, denn das Leben ist unbegrenzt. Es verändert sich ständig, es geht über alle Grenzen hinweg. Das Leben ist ein unendlicher Prozess. Die Bibel kommt irgendwo zu einem Punkt an dem sie nicht weitergeht. Das Leben kommt niemals an einen solchen Punkt.

Unschuldig sein und selbst entscheiden

Die einzige Möglichkeit, nicht hinter dem Leben hinterher zu hinken und mit dem Leben in direktem Kontakt zu sein, ist, ein Herz zu haben, das sich nicht schuldig fühlt. Ein unschuldiges Herz zu haben. Vergiss alles, was dir gesagt wurde – wie du dich verhalten sollst, was getan werden muss und was nicht – das kann kein anderer für dich entscheiden. Vermeide die Leute, die für dich entscheiden. Nimm das Zepter wieder in die eigene Hand. Du musst dich entscheiden. In genau dieser Entscheidungsfreudigkeit wird deine Seele geboren. Wenn andere für dich entscheiden, bleibt deine Seele verschlafen und abgestumpft. Wenn du beginnst, für dich selbst zu entscheiden, entsteht Intelligenz und Schärfe. Sich selbst zu entscheiden bedeutet, Risiken einzugehen und vielleicht einen Fehler zu begehen. Keiner weiß es, das ist das Risiko. Es gibt keine Garantie.“

Osho – Zitat-Auszug aus Book of Wisdom #11


Besser wissen - ohne zu verdammen

Es mag Situationen geben, wo du tatsächlich mehr weißt, als die Kollegen. Es ist eine Kunst, anderen Menschen ihre Fehler nahezubringen, ohne ihnen ein Gefühl von Schuld und Minderwertigkeit zu vermitteln. Ein meditativer Mensch sieht über die Persönlichkeit hinaus.

Lass den Heiligenschein sausen


Es passiert den meisten Menschen, die etwas wissen: Sie werden überheblich und egoistisch. Um sie herum ist ein Geruch von „Ich bin besser als du“. Sie stellen jeden richtig und sie suchen danach, andere Menschen zu verdammen und schuldig fühlen zu lassen. So befriedigt sich das Ego.

Solche Anzeichen sieht man jedoch nicht bei einem Menschen, der wirklich Bescheid weiß. Ein Mensch, der wirkliches Wissen besitzt, wird niemals verursachen, dass sich irgendjemand minderwertig fühlt. Jemand der wirkliches Wissen hat, wird den Menschen helfen, aus ihren falschen Gewohnheiten auszusteigen, aber er wird ihnen kein Gefühl von Schuld geben, weil sie es nicht wissen.

Das ist eine große Kunst, eine sehr feinfühlige Kunst. Es ist sehr heikel – muss es sein, denn wenn du versuchst, eine Person zu verändern, dann passiert es schnell, dass sie sich schlecht fühlt. Du berührst einen empfindlichen Punkt in ihr. Du versuchst sie zu verändern und damit sagst du auch indirekt, „So wie du bist, bist du nicht in Ordnung.“ Das muss vermieden werden.

Der Mensch ist nicht falsch, niemals. Das sollte das Fundament allen Handels sein. In seinem innersten Kern ist der Mensch immer richtig – auch wenn er an der Oberfläche den einen oder anderen Irrtum begeht. Diese Irrtümer sind nur zeitweise, sie haben keine große Bedeutung. Die grundlegende Herzensgüte, die natürliche Gütigkeit des Menschen ist absolut.

Wenn eine Person beginnt, sich schuldig zu fühlen, dann hast du ihre natürliche Güte verseucht. Du hast sie in der Tiefe verletzt. Du hast eine Wunde in ihrer Seele geschaffen. Die Kunst ist es also, niemals eine Wunde in der Seele der Anderen zu erschaffen. ....

OSHO, The Perfect Master #9

Antworten:

Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.