Die letzten Tage

Startbeitrag von Harald-Talamána - 22. 01. 2010 am 22.01.2010 20:59

Gestern äußerte ich einem Nachbarn gegenüber, dass demnächst fast nichts mehr so sein wird wie bisher. Natürlich glaubt er mir das nicht und fragt nach, wieso ich das meine. Ich versuche es mit ein paar Bemerkungen über das Erdmagnetfeld, dessen Zustand und den bevorstehenden Polwechsel, die damit verbundene Umkehr der Drehrichtung des Planeten, die Schumannfrequenz und deren Bedeutung für die Lebensfunktionen unserer Zellen und damit des ganzen Körpers, die Erhöhung dieser Frequenz, erhöhte Einstrahlung kosmischer Energien. Mir fällt dabei auf, wie schwierig es ist, jemandem solche Zusammenhänge nahebringen zu wollen, für den das alles neu ist.

Aber mein Gesprächspartner ist ja als studierter Elektroingenieur Physiker, woran er mich in diesem Gespräch freilich erinnert bei seinem Versuch, mir zu sagen, dass das alles Unsinn ist und dass er aus physikalischer Sicht erklären kann, dass ein Polwechsel keine Umkehr der Drehrichtung verursachen kann, da ja schließlich die Masse der Erde diesen Schwung beibehält, und außerdem seien das ohnehin Vorgänge, die sich über Hundertausende von Jahren erstrecken. Da ist noch lange Zeit nichts Spürbares zu erwarten. Und von so etwas wie Schumannfrequenz hat er noch nie was gehört. Ich versuche ihm zu sagen, dass es sich bei all dem um Kenntnisse aus Literatur von Wissenschaftlern handelt, die aus ihren Fachgebieten berichten. Das nimmt er gar nicht erst zur Kenntnis. Warum wohl?

Es würde sein ganzes Weltverständnis erschüttern. Schließlich hat er in langen Jahren der Ausbildung und Berufserfahrung gelernt, wie die Welt funktioniert. Seine Konstruktionen funktionieren doch. Also lohnt es nicht, sich mit Literatur von angeblichen Naturwissenschaftlern zu befassen, die etwas anderes behaupten. Nun, ich hatte nicht vor, lange mit ihm diese Themen zu diskutieren; wir kennen uns seit Jahrzehnten. Er weiß genau, wie Politik und Gesellschaft und Finanzen und Wirtschaft und … funktionieren. Auch in dieser Hinsicht hatte ich ihm früher schon „Unsinn“ erzählt, oder eben etwas wie „Verschwörungstheorien“. Ich beendete deshalb das Gespräch mit dem Bemerken, dass er gerne bei seiner Vorstellung bleiben darf, wir würden uns darüber weiter unterhalten, wenn es geschehen ist.

Ein seltener Einzelfall? Wohl eher die Mehrheit, in verschiedenen Variationen. Darum funktioniert die Welt so, wenigstens scheinbar. Denn: IHR ERSCHAFFT EURE WIRKLICHKEIT SELBST. Zumindest die Schablone, die über „die Wirklichkeit dahinter“ gelegt wird, über die göttliche Wirklichkeit. Irgendjemand muss vor langen Zeiten wohl angefangen haben, eine solche Schablone zu basteln, und mir scheint, da war nicht nur Luzifer daran beteiligt. Seit Jahrtausenden ist daran gebastelt worden, und wir haben sie von klein auf gelehrt bekommen. Und angenommen. Zum größten Teil wenigstens. Und so wird die Schablone erhalten und stets erneuert, auch wenn sie immer löchriger geworden ist. Und weitergegeben. Wir sind Täter und Opfer bei der Erschaffung unserer Wirklichkeit.

Was uns jetzt bevorsteht, ist nichts weniger als das Wegziehen der Schablone, um sie von ihrer Rückseite betrachten zu können. Es wird beides sichtbar: die göttliche Wirklichkeit und die stinkende Rückseite der Schablone, der Matrix, die so viele für die Wirklichkeit gehalten haben. Wie mag mein Nachbar diesen Vorgang erleben? Und die anderen, die sich nicht aus dieser Matrix herauslösen wollten? Müssen sie es nicht erleben als den

Weltuntergang?

Ja, so gesehen ist es der „Weltuntergang“, wenn nichts mehr so funktioniert, wie es bisher erschien: die Gesellschaft, die Politik, die Natur, selbst die Physik. Das Ende von zu vielen gewohnten Geschehnissen. Nicht nur das Ende einer Kultur, sondern sogar das Ende eines ganzen Erdzeitalters in einem Ausmaß, das es noch niemals bisher gab. Das Ende der Schablone, der Matrix, bedeutet für die darin Gefangenen in der Tat den Weltuntergang. Den Untergang ihrer selbst erschaffenen Wirklichkeit.

Abschied nehmen

Nein, nicht von diesem Planeten, auch wenn diese Erde nicht mehr „die alte“ sein wird. Umgestaltet, erneuert. Sie muss geheilt werden von den Verletzungen durch die alte Schablone. Aber alle müssen Abschied nehmen vom bisher Gewohnten. Viele werden das nicht gerne tun, nicht freiwillig. Ich zähle mich zu denen, die gerne Abschied nehmen von diesem Zeitalter, dieser Gesellschaft, dieser so zerstörten Kultur. Endlich ist es so weit.

Es gibt noch anderes zu betrachten, was nun ebenfalls ein für alle Mal vorbei sein wird. Es wird nie mehr in diesem Universum die Situation geben, dass Menschen mühevoll sich durch Dichte und Dunkelheit durchkämpfen müssen, ohne die Anwesenheit himmlischer Wesen in ihrer Mitte, ohne die direkte Erfahrung göttlicher Liebe, um den himmlischen Vater zu finden. Viele von Euch haben sich in unzähligen Inkarnationen dieser Erfahrung gestellt, sind dabei gestolpert, gescheitert, wieder aufgestanden, durchgekommen und haben es geschafft. Manche erinnern sich an schreckliche Erfahrungen, Foltern, grauenvolle Szenen früherer Inkarnationen. Und immer wieder dabei das „Gesetz des Karma“. Auch das ist vorbei und gilt nicht mehr.

Obwohl Ihr von den extremen Schwierigkeiten auf diesem Planeten wusstet, seid Ihr immer wieder hierher gekommen. Freiwillig. Warum wohl? Auch wenn das Eurem materiellen Verstand (noch) verborgen ist: viele von Euch haben die einzigartige Chance für ihre ewige Karriere erkannt, durch diese Schule zu gehen und dabei Erfahrungen zu sammeln, die nirgendwo sonst in den Universen zu gewinnen sind wie unter diesen extremen Bedingungen. Zugegeben, es war eine harte Schule. Aber mal ehrlich: möchtet Ihr diese Erfahrungen noch missen? Sie haben Euch stark gemacht, durch viele Lebenszeiten hindurch, sie haben Euch Weisheit verliehen, erwachsen aus der lebendigen Erfahrung am eigenen Leib.

Das ist es, wie Christ Michael Euch an der Ausbildung künftiger Schöpfersöhne teilnehmen lässt. Ein Universum zu erschaffen in Harmonie ist ein Klacks im Vergleich mit der Bewältigung von Problemen vieler Rebellionen. Er hat sie in allen Universen studiert, bevor er Nebadon erschaffen hat. Er hatte beschlossen, mit diesem Problem anders als alle anderen umzugehen, konsequenter in grenzenloser Liebe, und gründlicher. An seinem Wissen und seinen Erfahrungen lässt er Euch auf solch direkte Weise teilnehmen, dass Ihr mit Ihm und Er mit Euch alle Facetten dieser Problematik erfahren ließ und lässt, bis hin zur gemeinsamen Bewältigung und Korrektur der Evolution im Einklang mit dem Schöpfungsplan. Jetzt geht es für Euch in Richtung Abschlusszeugnis für diesen Teil der Ausbildung.

Es gäbe noch vieles zu sagen, ich will es dabei bewenden lassen. Nur noch dies: ich nehme Abschied von diesem Zeitalter nicht nur mit Erleichterung, dass es nun mit all den Leiden vorbei ist, sondern auch vor allem mit Dankbarkeit gegenüber Christ Michael dafür, dass er uns ein solches Feld an Erfahrungen und eine derart intensive Ausbildung für unsere ewigen Abenteuer ermöglicht hat. Er ist in der Tat einzigartig unter allen Schöpfersöhnen.





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