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Abraham
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vor 6 Jahren, 10 Monaten
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bihlmaier/machtdergedanken.de

Negative Gedanken vermeiden - Das Gesetz der Resonanz

Startbeitrag von bihlmaier/machtdergedanken.de am 04.01.2011 21:48

"Das Leben eines Menschen ist das, was seine Gedanken daraus machen" (Marc Aurel)

Das Gesetz der Resonanz oder Anziehung ist uns allen vertraut. Im Volksmund heißt es: „Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus“ oder „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ und in der Bibel „Was der Mensch sät, das wird er ernten.“

Das heißt, wir ziehen genau das in unser Leben, was wir durch unsere Gedanken, Einstellungen und Erwartungen aussenden bzw. ausstrahlen, denn gleiche Schwingungen ziehen sich an. Unsere Gedanken sind Energie mit einer bestimmten Schwingungsqualität und ziehen gleichgerichtete Schwingungen als Realität in unser Leben. Das ist übrigens keine Esoterik, sondern Quantenphysik.


Sind wir ängstlich, sorgenvoll und negativ, ist auch die Energie (Schwingung), die wir aussenden, ängstlich und negativ. Wir ziehen automatisch gleich gelagerte Schwingungen und damit Ereignisse an und erhalten auf diese Weise natürlich täglich die Bestätigung, dass unsere Ängste und Sorgen begründet sind. Wenn wir immer nur Probleme in unserem Blickfeld haben, werden die Probleme immer größer. Denn, worauf wir unsere Aufmerksamkeit und unsere Gedanken richten, das bekommt Energie, wächst und wir ziehen es in unser Leben.

Ärgern wir uns ständig und nörgeln über Gott und die Welt, werden wir garantiert auch immer etwas finden, worüber wir uns aufregen können. Haben wir im Gegensatz dazu Freude am Leben und finden andere Menschen interessant und liebenswürdig, werden wir genau auf diese interessanten und liebenswürdigen Menschen treffen.

Das Gesetz der Resonanz besagt, dass man in seinen äußeren Lebensumständen nur das finden und erfahren kann, wofür man in sich selbst eine Resonanz, bzw. Entsprechung besitzt. Die Umwelt ist gleichsam ein Spiegel. Sie zeigt uns immer nur uns selbst. Wenn sich jemand über das Verhalten eines anderen Menschen aufregt, so deutet das darauf hin, dass er selbst dieses Verhalten in sich trägt, sonst hätte er keine Resonanz, wäre also durchlässig. Lüge ich, werde ich belogen. Stehle ich, werde ich bestohlen. Hasse ich, werde ich gehasst. Bin ich ängstlich, werde ich auch weiterhin mit meinen Ängsten konfrontiert werden. Bin ich in der Resonanz von Liebe, werde ich Liebe anziehen und erhalten.

Wie bei einem Radio, dessen Empfänger nur auf UKW eingestellt ist, und das daher keine Sender empfangen kann, die auf Mittelwelle senden, kann ein Mensch, dessen Gedanken und Handeln sich um Hass und Aggressivität drehen, keine Liebe empfangen.

Das bedeutet also nichts anderes, als dass wir selbst die Erschaffer unserer Realität sind. Das heißt, wir haben in jedem Moment die Möglichkeit und Macht, unser Leben zu verändern – zum Positiven wie zum Negativen. Wir können haben und sein, was immer wir wollen – sofern wir willens und in der Lage sind, unser Bewusstsein entsprechend zu verändern.

Wenn es stimmt, dass wir nach dem Gesetz der Resonanz mit unseren Gedanken und Überzeugungen unsere Lebenswirklichkeit selber erschaffen, warum denken wir dann nicht einfach immer etwas Positives und Schönes und sind glücklich?
Ganz einfach: Weil wir nicht frei sind, sondern durch unsere teilweise sehr alten Muster und Prägungen aus dem Unterbewusstsein ‘gedacht’ und ‘gelebt’ werden. Wir reagieren ständig mit Denk- und Verhaltensreflexen, so genannten „Mustern“, die durch unsere gesamten bewussten und unbewussten Erfahrungen geprägt und verfestigt sind.

Wenn wir wirklich etwas verändern möchten, müssen wir Bewusstsein für diese destruktiven Muster und Programme entwickeln, sie auflösen und konstruktiv verändern. Wir müssen aus Mangelmustern Wohlstandsbewusstsein machen, unsere ‘Opferprogramme’ und Begrenzungen aufgeben und Selbstbestimmungsprogramme erschaffen, um unser wahres, vollkommenes Potential zu erschließen.



Eine kleine Übung dazu:

Nehmen Sie sich jeden Morgen eine Viertelstunde Zeit, die Ihnen ganz alleine gehört. Eine Viertelstunde, in der Sie ganz ungestört sind und wirklich Ruhe haben. Und diese Viertelstunde gestalten Sie sich bitte sehr schön. Kochen Sie sich schon mal einen Kaffee oder spendieren Sie sich etwas anderes Schönes, zum Beispiel Ihre Lieblings-CD, die leise im Hintergrund läuft, oder was auch immer. Oder ziehen Sie sich nochmal für die 15 Minuten in Ihr Bett zurück, ohne wieder einzuschlafen.
Es sollte nur alles so gestaltet sein, dass Sie nicht abgelenkt oder auf abschweifende Gedanken gebracht werden. Denn jetzt, in Ihrer Viertelstunde der Besinnung, sollen Sie sich den auf Sie zukommenden Tag gedanklich durchspielen. Stellen Sie sich alle Situationen vor, wagen Sie einen kleinen Blick in die Zukunft. Wie wird dieser Tag werden? Was wird an diesem wohl gut werden, was weniger gut, was vielleicht sogar schlecht?

Nehmen Sie den Tagesablauf gedanklich vorweg. Spielen Sie in Gedanken mit diesem Tag. Fragen Sie sich, was Sie leisten können, damit dieser Tag wirklich Ihr Tag wird. Sie kennen die Redewendung: Das ist heute nicht mein Tag! Diese Redewendung kommt nicht von ungefähr, das sagt man schließlich genau an den Tagen, an den einem so gar nichts richtig gelingen will, wo einem alles, aber auch alles schief geht.

Indem Sie sich fragen, was Sie machen müssen, damit der kommende Tag wirklich Ihr Tag wird, sind Sie auf dem besten Wege diesen Tag erfolgreich zu gestalten. Diese Art, den Tag zu beginnen, verhindert zum Beispiel auch, dass Sie mit „dem linken Bein aufstehen” – wieder eine Redewendung, die bezeichnend ist. Wenn Sie so Ihren Tagesablauf durchdenken, werden Ihnen viel Gedanken durch den Kopf schießen. Versuchen Sie Ihre Gedanken zu sortieren. Versuchen Sie weiterhin zu unterscheiden, was ist eher positiv und was ist eher negativ gedacht. Und bei jeden negativ gedachtem Gedankengang, bei dem Sie sich ertappen, stellen Sie sich bitte sofort die Frage: Kann ich das nicht anders, nicht auch positiv sehen?

Überraschenderweise werden Sie dann feststellen, viele dieser negativen Denkansätze lassen sich ganz einfach durch eine Umkehr des Gedankenganges in positive Bahnen lenken. Mit dieser Vorgehensweise haben Sie schon viel erreicht. Sie haben gedanklich Ihren Tag durchstrukturiert. Sie haben alle möglichen Ereignisse und Situationen, die auf Sie zukommen könnten bereits einmal durchdacht. So sind Sie bestens vorbereitet, auf das, was kommt. Gewiss, vieles ist nicht vorhersehbar, vieles wird Ihnen dazwischenkommen, aber Sie sind bestens gewappnet, auch solche unvorhergesehenen Situationen gut zu meistern.



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