Billige Energie in greifbarer Nähe

Startbeitrag von KOPP Verlag - Daniel Erickson am 08.07.2011 08:05

Kalte-Fusions-Apparate liefern mehr Energie als sie verbrauchen: Kommerzielle Funktionsfähigkeit rückt in greifbare Nähe

Die Kalte Fusion ist real, auch wenn die großen amerikanischen Nachrichtenmedien kein Wort darüber berichten. Überall auf der Welt werden derzeit Experimente reproduziert, mit denen die bereits vorliegenden wissenschaftlichen Beweise weiter bestätigt werden sollen.

Es ist heute möglich, ohne Belastung der Umwelt Energie aus ganz gewöhnlichen Ressourcen zu erzeugen. Erste Kraftwerke, die die Kalte Fusion nutzen, werden noch vor 2012 errichtet werden.

NaturalNews berichtet schon seit geraumer Zeit über die Entwicklung der Kalten Fusion, da kontrollierte Experimente in Russland, Kalifornien, Italien und Japan übereinstimmend bewiesen haben, dass es Kalte Fusion wirklich gibt. (Originalartikel in englischer Sprache hier)

Ein solches erfolgreiches Experiment wurde von Professor em. Dr. Yoshiaki Arata von der japanischen Osaka University durchgeführt. Nach einer Demonstration der Kalten Fusion in Osaka schrieb einer seiner Kollegen: »Aratas Demonstration verlief erfolgreich, sie lieferte ähnliche Live-Messwerte, wie sie zuvor in Forschungspapieren berichtet worden waren. Damit hat sich die Methode als in hohem Maße reproduzierbar erwiesen.« Mehr Einzelheiten finden Sie in dem (englischen) Originalartikel.

Darüber hinaus wurde in diesem Jahr Andrea Rossis »Fusion Energy Catalyzer« unter verschiedenen Bedingungen getestet. Die Ergebnisse lassen es glaubhaft erscheinen, dass die Kalte Fusion Ende 2011 für den allgemeinen Einsatz zur Verfügung stehen könnte. Focardi und Rossi hatten ihren Zehn-Kilowatt-Generator am 10. Januar 2011 bei einer Pressekonferenz vorgestellt. Ein weiteres Experiment, das etwa einen Monat später an der Universität Bologna durchgeführt wurde, ergab, dass mit dem Modell über einen Zeitraum von 18 Stunden 15 Kilowatt generiert wurden. Gegenwärtig gibt es Pläne, 200 dieser kleineren Einheiten miteinander zu verknüpfen, um so noch vor Jahresende zwei Kraftwerke mit einer Leistung von je einem Megawatt zu errichten. Wenn diese Anlagen ihr volles Potenzial ausschöpfen, dann können wir auf den Bau voll wirtschaftlich nutzbarer Kraftwerke in weiteren ein bis zwei Jahren hoffen.

Was geschieht eigentlich bei der Kalten Fusion?

Kalte Fusion ist nichts Magisches, obwohl sie unsere Zukunft durchaus auf geradezu magische Weise beeinflussen könnte. Es handelt sich um eine relativ einfache chemische Reaktion, bei der überschüssige Hitze produziert wird – wenn diese Reaktion also im Wasser stattfindet, dann wird die Temperatur des Wassers erhöht. Pulverisiertes Nickel fördert die Reaktion. Man wirft Nickel (eines der am häufigsten vorkommenden Metalle auf der Erde) hinein und erhält erhitztes Wasser.

Ab da könnte praktisch jeder Mechaniker der Welt den Prozess übernehmen. In Dampfmaschinen wird Wasser durch Kohle erhitzt, anschließend nutzt die Maschine die expansiven Eigenschaften des Dampfes zum Antrieb von Turbinen. Ein Kalte-Fusions-Apparat würde im Wesentlichen die gleichen grundlegenden mechanischen Geräte nutzen, würde das Wasser aber durch den Einsatz von Nickel und nicht durch Verbrennung erhitzen.

Schon 1989 hatten Fleishman und Pons erste Experimente mit Kalter Fusion durchgeführt, die damals aufregende Resultate erbrachten. In ihrer Begeisterung gaben sie ihre Erkenntnisse ein wenig zu früh bekannt, noch bevor sie ihre Entdeckung ausreichend studiert oder durchgängig positive Ergebnisse erzielt hatten. Sie veröffentlichten ihre erstaunlichen Erkenntnisse und verkündeten, die Wundermaschine des Jahrhunderts entdeckt zu haben. Damit sorgten sie zumindest anfänglich für viel Begeisterung in Wissenschaftlerkreisen.
Tatsächlich erwies sich ihre Methode aber nur bei 30 Prozent der Versuche als erfolgreich.

Fleishman und Pons verfolgten ihre Methode weiter, machten den Prozess leichter reproduzierbar und gleichmäßiger. Immer wieder überprüften sie ihre Ergebnisse und teilten ihre Ideen mit anderen Wissenschaftlern, die zu genaueren Untersuchungen bereit waren, wie Andrea Rossi, dessen Anlage jetzt die Beständigkeit produziert, an der es Fleishman und Pons seinerzeit gemangelt hatte.

Mittlerweile ist Rossis »Energy Catalyzer« so weit entwickelt, dass er in hoher Stückzahl gebaut werden kann, gegen Ende des Jahres.

Warum verursacht das keine Schlagzeilen in den Zeitungen?

Zum einen besteht definitiv die Möglichkeit, dass einige Großkonzerne wie Kohle- und Ölgesellschaften die Massenmedien zum Stillschweigen veranlassen. Kalte-Fusions-Kraftwerke würden die Energiepreise in den Keller schicken und damit die Energiegesellschaften aus dem Geschäft werfen. Es liegt also in ihrem Interesse, den Prozess der Einbindung der Kalten Fusion zu verzögern.
Doch was immer die Gründe für das Schweigen der Medien auch sein mögen, Sie können davon ausgehen, dass Sie schon zum Jahresende von der Kalten Fusion hören werden. Dann wird es nicht mehr möglich sein, eine Entdeckung dieser Größenordnung unter dem Teppich zu halten.

Quelle und vollständiger Artikel: KOPP Verlag


Weiter Quellen:
http://www.wired.com/wired/archive/6.11/coldfusion.html
http://pesn.com/2011/02/22/9501770_Rossi_cold_fusion_reactor_achieves_15_kW_for_18_hours/
http://freeenergytruth.blogspot.com/

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