Amerika: Was aus dem Land der "unbegrenzten Möglichkeiten" wurde

Startbeitrag von Freeman - ASR am 16.07.2011 08:55

So sieht die Armut in Amerika aus

Am Donnerstag fand ein Massenansturm in Dallas Texas statt. Früh am Morgen sind Tausende losgerannt, die einen Antrag auf Mietbeihilfe sich ergattern wollten. Behörden sagten, über 5'000 Menschen warteten bereits seit Mitternacht auf der Strasse und als die Türen aufgingen, kam es zu einem Wettlauf, um die seltenen Anträge als erster auszufüllen. Einige der Personen fielen hin und verletzten sich, hatten Glück nicht zertrappelt zu werden. Dieser Ansturm, um staatliche Hilfe für die Miete zu bekommen, zeigt wie schlecht es den Menschen in Amerika geht.



Zachary Thompson, Direktor der Dallas County Health and Human Services sagte, es gibt "keinen perfekten Weg" die Anträge zu verteilen. Er sagte, sie hätten sich gegen ein Online-System entschieden, da viele der Bedürftigen gar keine Computer und Internet-Anschluss hätten.

Es handelt sich um die erst Annahme von Anträgen für einen Mietzuschuss seit Jahren, der von der Bundesregierung finanziert wird. Entschieden wird nach Einkommen und dann wird ein Teil der Miete subventioniert.

Der Massenandrang, um schnell einen Antrag ausfüllen zu können, bedeutet noch nicht, es wird die Unterstützung auch genehmigt. Die Antragsteller müssen jetzt bis zu zwei Jahre auf eine Entscheidung warten. Bis dahin werden wohl viele auf der Strasse landen, wenn sie ihre Miete nicht mehr bezahlen können.



Nach der morgendlichen Stampede warteten die Bewohner von Dallas am Red Bird Fussballstadium in Reihe. Einige hatten schon seit Mittwoch vor dem Jesse Owens Memorial Complex ihre Zelte aufgestellt. Um 6 Uhr Früh wurde den Wartenden mitgeteilt, sie können sich anstellen und dann ging der Ansturm los.

Was ist aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeit geworden? Ein Armenhaus, wo Menschen sich fast zertrampeln, um staatliche Almosen zu beantragen.

Einerseits herrscht immer mehr Armut in den USA, aber anderseits gibt es immer genug Geld, um die zahlreichen Kriege zu führen, die Billionen kosten. Den Banken und Konzernen wird auch zu ihrer "Rettung" das Geld nachgeschmissen. Es ist schon erstaunlich, dass die amerikanische Bevölkerung sich das gefallen lässt.

Das ist der Grund warum die "Elite" uns wie Vieh ansieht, weil so viele sich wie gefügiges Vieh benehmen. Und so sieht der "Change" aus, den Obama versprochen hat. Was die Leute nicht verstehen, der "Wechsel" war ganz anders gemeint, nämlich das Vermögen von unten nach oben zu wechseln, wie wechselt das Geld aus den Taschen der Massen in den Geldsack der Reichen. Sorry, ihr naiven Amis, wieder verascht!

Ach ja, kennt ihr den neueste Spruch aus dem Mund von Ben Shalom Bernanke? Als bei einer Kongressanhörung Ron Paul den Fed-Chef fragte, "ist Gold Geld?" antwortete Ben, "Nein!" Für Bernanke ist nur dann etwas Geld, wenn er es drucken kann (lach).


Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: So sieht die Armut in Amerika aus http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/07/so-sieht-die-armut-in-amerika-aus.html#ixzz1SFwy5hwG

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