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Abraham
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vor 5 Jahren, 4 Monaten
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Gerry

Eurokritiker gründen Partei in Deutschland

Startbeitrag von Gerry am 04.03.2013 11:32

Alternative für Deutschland will zur Bundestagswahl antreten
Zwei Drittel der Deutschen lehnen Rettungsschirm-Politik der Regierung ab

Von INGA FRENSER / Bild.de

In Deutschland braut sich neuer Wiederstand gegen den Euro und die Euro-Rettung zusammen. Euro-Kritiker bereiten die Gründung einer Partei mit dem Namen „Alternative für Deutschland” vor. Pünktlich zur Bundestagswahl im September soll die Partei auf den Wahlzetteln der Bundesbürger stehen. Die Gründung ist für den April angesetzt, berichten die „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” und die WELT.

Prominente Liste der Unterstützer

Gründer sind laut Zeitungsbericht der Ökonom Bernd Lucke, der Publizist und ehemalige FAZ-Redakteur Konrad Adam sowie der Publizist Alexander Gauland.
Prominenter liest sich die Liste der Unterstützer. Ganz oben, der ehemalige Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Olaf Henkel.

Überraschend: Zu den Unterstützern gehören überproportional viele liberale und konservative Professoren, die Lehrstühle für Volkswirtschaft innehaben oder hatten.
Sie wenden sich laut „Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung” vor allem gegen die Euro-Rettung, bekennen sich aber uneingeschränkt zur friedlichen Einigung Europas.

Laut den Gründern sei die Sorge um die Demokratie in Deutschland Hauptgrund für ihre Initiative. Die Wähler würden bei allen derzeitigen Parteien im Bundestag mit ihren Sorgen kein Gehör mehr finden. Das wolle man nun ändern.

Fakt ist: Zwei Drittel der Deutschen wünschen sich die D-Mark zurück.

Politiker wie Markus Söder (CSU) fordern immer wieder auch öffentlich die Rückkehr zur alten, einst bewährten Währung. Viele Deutsche geben ihm Recht, denn das Vertrauen in die gemeinsame EU-Währung schwindet: Länder wie Griechenland und Spanien verschlingen Hunderte Milliarden, um ihre Finanzierungslöcher zu stopfen – auf Kosten der Steuerzahler.

„Zwei Drittel der Deutschen lehnen die Rettungsschirm-Politik der Bundesregierung ab“, erklärt Herrmann Binkert, Chef des Umfrage-Instituts Insa, gegenüber BILD.de.
So können sich nicht einmal die Mehrheit der Anhänger mit der Europa-Politik ihrer Partei identifizieren. Hinzu käme noch die enorme Politikverdrossenheit in Deutschland, erklärt Binkert. So wollen 30 Prozent der Wahlberechtigten im September zuhause bleiben und keiner Partei ihr Kreuzchen geben.

Die Liste der Unterstützer

• Prof. Dr. Ulrich Blum, ehemaliger Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle
• Prof. Dr. Ursula Braun-Moser, ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments (CDU)
• Prof. Dr. Wilhelm Hankel, ehemaliger Präsident der Hessischen Landesbank
• Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel, ehemaliger Chef der IBM Europa, des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und der Leibniz-Gemeinschaft
• Dr. Wolfgang Hönig, ehemaliger Generalbevollmächtigter der Commerzbank
• Prof. Dr. Karl Albrecht Schachtschneider, Öffentliches Recht
• Dr. Dieter Spethmann, ehemaliger Thyssen-Vorstandsvorsitzender

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