Ein Effekt der "Eurorettung": Jeder Vierte Jugendliche ist arbeitslos

Startbeitrag von Gerry am 03.04.2013 14:24

Europa befindet sich in einer tiefen Rezession. Die Zahlen sind so düster, dass sie kaum Hoffnung auf bessere Zeiten machen. Mittlerweile sind in der Eurozone fast 20 Millionen Menschen arbeitslos, also deutlich mehr Leute als in der Schweiz und Österreich leben. In Spanien hat die Jugend-Arbeitslosigkeit einen neuen Höchststand erreicht: 56 Prozent, in Griechenland sind es sogar fast 60 Prozent.

Auch im März ist die Industrie-Produktion in der Eurozone gesunken, das Wachstum im Rekordtief. Die Arbeitslosigkeit hat ein Allzeithoch erreicht – eine Viertel der europäischen Jugend hat keinen Job. Und wenn sie noch einen haben, ist er so mies bezahlt, dass er kaum zum Leben reicht. Mehr als 19 Millionen Männer und Frauen waren in der Eurozone im Februar ohne Job, 33 000 mehr als noch im Januar. Am höchsten sind die Quoten für Spanien (26,3 Prozent) und Griechenland (26,4 Prozent). Doch am härtesten trifft es die Jungen. In Spanien sind über die Hälfte – 56 Prozent – arbeitslos. In Griechenland sollen sogar bis zu 60 Prozent der Jugendlichen keine Arbeit finden. Zum 14. Mal hintereinander steigen in der Eurozone die Arbeitslosenzahlen und sinken die Wirtschaftsleistungen. Nicht nur in Griechenland, Spanien und Italien brennt die Hütte, auch Frankreich steckt in einer tiefen Krise. So überlegt sich der französische Ministerpräsident Francois Hollande eine Unternehmenssteuer von bis zu 75 Prozent einzuführen.

Siehe hier bei seite3.ch

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