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Abraham
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vor 4 Jahren, 9 Monaten
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Gerry

Ein-Blick in die Ewigkeit: Die Realität der Nahtoderlebnisse

Startbeitrag von Gerry am 07.04.2013 10:59

Ein den Schilderungen von Nahtoderfahrungen (NTEs) gegenüber ablehnend eingestellter Mediziner fällt in ein sieben Tages währendes Koma. Er macht dabei selbst eine der erstaunlichsten Erfahrungen am Rande zum Jenseits. Seitdem ist er davon überzeugt, dass NTEs höchst real sind und Einblicke in völlig fremde Dimensionen geben. Das Buch des Neurochirurgen Dr. Eben Alexander sorgt für weltweites Aufsehen und ist ein spannender Bestseller.



Als Gehirnchirurg mit langjähriger Berufserfahrung hatte Dr. Eben Alexander bereits viel Ungewöhnliches erlebt. Er war immer wieder auch mit Berichten seiner Patienten konfrontiert worden, Schilderungen, die als typische Nahtoderfahrungen aufgefasst werden können. Da befinden sich Menschen an der Schwelle zum Tod. Ihr Gehirn ringt darum, das Bewusstsein aufrecht zu erhalten. Schließlich entgleitet die Situation. Die Ärzte scheinen den Betroffenen nicht mehr retten zu können. Die Gehirnfunktionen kommen zum Erliegen. Alles hängt nur noch am berühmten seidenen Faden. Doch der Patient kehrt wieder ins Leben zurück und erzählt von erstaunlichen Sinneseindrücken, die er eigentlich gar nicht mehr gehabt haben dürfte.
Er berichtet von gleißendem Licht am Ende eines dunklen Tunnels, von silbernen Fäden, wunderbaren Klängen und sogar von verstorbenen Angehörigen, die mit ihm gesprochen haben. Immer wieder schildern die Zurückgekehrten auch, ihren Körper tatsächlich bereits verlassen und sich selbst aus der Distanz gesehen zu haben. Sind das alles Beweise für den Weiterbestand von Geist und Seele, über alles Körperliche, Vergängliche hinaus?
Dr. Eben Alexander nahm diese Erzählungen wohlwollend zur Kenntnis. Er wollte niemandem mit seinem ganz persönlichen, durch jahrelanges wissenschaftliches Training kultivierten Unglauben zu nahe treten. Er sah in den oft beruhigenden und schönen Erinnerungen der Patienten nichts anderes als die letzten Reaktionen eines dem Tode nahen, sterbenden Gehirns. Er glaubte, es errichte noch verschiedene Schutzmechanismen, um den Übergang erträglicher werden zu lassen. Ja, so in etwa mochte es wohl zu erklären sein, was sich hier abspielte – eben Fantasien. Zwar äußerst »real« für das betroffene Individuum, aber keineswegs mehr als Visionen, die sich im Gehirn abspielen. Dr. Alexander war zu sehr akademisch geprägt, um darin auch nur wenig mehr als bizarre Traumgebilde zu erkennen.
Mit einigen wenigen Grundgedanken hatte er die NTEs schnell zu den Akten gelegt. Bis er infolge einer extrem seltenen Krankheit selbst ins Koma verfiel und bald selbst direkt mit einer anhaltenden NTE konfrontiert wurde. Als ob das Schicksal ihn als Zweifler und dazu noch als Gehirnexperten auserkoren hätte und geradezu mit der Nase darauf stoßen wollte, führte ihn eine unfassbare Situation zu noch weniger fassbaren Einblicken in fremde Dimensionen. Und auch zu der wohl ungewöhnlichsten Nahtoderfahrung, wie sie die Literatur heute überhaupt kennt.

Alles begann im Jahr 2008, als Dr. Alexander eines frühen Morgens sehr spontan starke Rücken- und dann auch Kopfschmerzen bekam, um bald darauf nach starken Krämpfen ins Koma zu fallen. Die letzten Worte, die Dr. Alexander vor dem finalen Sturz ins Koma noch hervorbrachte, waren: »Gott, hilf mir!« Dann begann für ihn eine siebentägige Reise in Gefilde, die er in diesem komatösen Zustand eigentlich nie hätte »betreten« können. Immerhin standen seine höheren Gehirnfunktionen still! Doch der Mediziner erinnerte sich später an jedes Detail. Denn was er nun erlebte, war für ihn realer als alles, was er bis dahin im tatsächlichen Leben erfahren hatte. Und so notierte er auf Anraten seines Sohnes später jede Information zunächst haargenau und unverfälscht, bevor er sich dann auf die Nahtodliteratur stürzte, die er bis dahin stets verschmäht und abgelehnt hatte.

Dr. Alexander beschreibt eingängig, wie er nun von reinem Licht erfasst wurde und ein unvergleichlich schönes Musikstück hörte. Wobei er jetzt über eine atemberaubende, wunderbare Welt zu schweben schien. Schließlich gewahrte er eine engelsgleiche junge Frau neben sich. Sie beide schwebten auf Millionen Schmetterlingen, so sagte er später. Was Dr. Alexander nunmehr schildert, jene transzendentale Erscheinung, die Formen und Farben, große wallende Wolken und schimmernde Wesen, das alles wirkt so, wie sich ein Kind den Himmel vorstellt. Doch Tatsache bleibt: Dr. Alexander hätte beim besten Willen keine dieser Empfindungen je haben dürfen, angesichts des Zustands seiner Großhirnrinde. Doch er fasst alles auf und erhält eine dreiteilige Botschaft, die er sich ebenfalls genau merkt: »Du wirst für immer geliebt und wertgeschätzt. Du musst nichts fürchten. Du kannst nichts falsch machen.«

Auf seiner Reise in höhere Dimensionen erfährt er zudem Unfassbares. Er lernt in einem nicht enden wollenden Bewusstseinsstrom durch und mit einer höheren Entität, wobei der nonverbale Austausch unendlich effektiver verläuft als das irdische Lernen. Auch alle Emotionen sind weitaus realer, tiefer, stärker und manifestieren sich auf eine geradezu physische Art. Ganz anders als hier auf dieser Welt. Gefühl, Intuition, wahre Eingebung werden Tore zum Göttlichen und sind dort weit aufgestoßen. Sein Kontakt führt ihn bis zu einem Zentrum aus »strahlender Dunkelheit«, das für ihn Gott ist, den er als »Om« anspricht. Der Informationsstrom lässt ihn das Universum in einer ganz anderen Form erfahren. Er erkennt, dass das sichtbare, uns bekannte Universum lediglich ein Sandkorn im Vergleich zum vorwiegend spirituellen Kosmos ist. Und alles, was er erlebt und erfährt, ist dabei absolut real. Sein Geist zeigt sich aktiver und effektiver als im wachen Zustand. Ihm wird später bewusst, dass unser Gehirn ein Filter ist und dass diese Filterung unser Denken vom Wesentlichen entfremdet hat.

Die späteren Ausführungen Dr. Alexanders zum Phänomen des Bewusstseins werden dabei zu einer ganz eigenen Entdeckungsreise. Genau weil unser Bewusstsein uns so selbstverständlich und nah ist, stehen wir seiner Ergründung und dem wahren Verständnis besonders fern! Ich für meinen Teil war stets der Ansicht, dass nur das komplette, jedoch nicht vorhandene Verständnis des Bewusstseins uns bei der Frage weiterbringen kann, wie ein Leben nach dem Tod beschaffen ist. Allerdings deuten derart extreme Nahtoderlebnisse wie das von Dr. Alexander auf genau dieses Leben und zeigen vor allem: Es geht weiter!

Auszug eines Beitrages von Andreas von Rétyi - vollständiger Artikel und Link zum Buch hier beim KOPP Verlag

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