Astrophysiker finden intelligentes Signal des Schöpfers im Gencode

Startbeitrag von Gerry am 12.04.2013 10:55

Statt im fernen Weltraum nach Signalen von außerirdischen Zivilisationen zu suchen, beschreiben zwei kasachische Wissenschaftler, wie sich - eingebettet in den genetischen Kode unserer der irdischen DNA - sozusagen ein "Herstellerhinweis" auf (einen) intelligenten Schöpfer bzw. Manipulator in jeder einzelnen unserer Zellen finden lassen könnte. Anhand einer Analyse des irdischen Gencodes wollen die Astrophysiker sogar eindeutige Hinweise auf eine solche "Botschaft" gefunden haben und beschreiben diese Entdeckung nun sogar im astrophysikalischen Fachjournal "Icarus".

Zwar ist die zugrunde liegende Idee nicht neu und wurde bereits mehrfach von grenzwissenschaftlichen Autoren, nicht zuletzt von Graham Hancock in seinem Buch "Supernatural", aber auch schon von dem Astronomen und SETI-Visionär Paul Davies beschrieben. Mit dem nun in "Icarus" erschienenen Artikel von Vladimir I. shCherbak von der Al-Farabi Kazakh National University of Kazakhstan und Maxim A. Makukov vom Fesenkov Astrophysical Institute ist die Idee, dass das irdische Leben und damit auch die Menschheit das Produkt eines zielgerichteten genetischen Eingriffs einer fremden Zivilisation, und somit konkreter "Schöpfer" sein könnte, nun aber auch mehr oder weniger im wissenschaftlichen Mainstream angekommen.

Grundlage der Ausgangshypothese der Forscher ist die Theorie der sogenannten "directed panspermia", also der zielgerichteten Panspermie und damit einer gezielten Übertragung der Grundlagen des Lebens - sozusagen die Befruchtung - eines anderen Himmelskörpers durch eine bereits existierende und technologisch fortgeschrittene Zivilisation. (Anm. d. GreWi-Redaktion: Hierzu müsste eine solche Zivilisation noch nicht einmal den zu befruchtenden Planeten selbst direkt besuchen, sondern könnte die "Saat des Lebens" auch etwa mittels Sonden versenden.)

Auf die Frage, wie es möglich sei, die entdeckte "Botschaft" tatsächlich als ein intelligentes "Signal" zu identifizieren erläutern die Forscher weiter: "Zunähst sollte das Muster Merkmale aufweisen, die im Sinne der Hypothese von SETI-Nachrichten auch Sinn machen. Wir glauben, dass die dargelegten Merkmale das Muster absolut als intelligente Botschaft ausweisen. Man stelle sich nur einmal vor, war wäre, wenn die von uns im Gencode entdeckten Merkmale (Verwendung der Zahl Null, semantische Symmetrien und Verwendung einer dezimalen Syntax) in einem Radiosignal aus dem All entdeckt würden. Doch damit nicht genug, wir können (in unserer Studie) schließlich auch zeigen, dass keine natürlichen Prozesse zu diesen Merkmalen führen. Wir sind für konstruktive und emotionsfreie Kritik offen, aber bislang konnte noch keiner der Kritiker unserer Studie ein plausibles Szenario dafür vorlegen, wie die aufgezeigten Strukturen auf natürliche Weise entstanden sein sollten."

Hier geht es zum Artikel bei grenzwissenschaften-aktuell mit detaillierten Informationen und Fotos

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