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Abraham
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ein Bürger, wie Du

Der intuitive Krieger: Interview mit Navy SEAL Chief Michael Jaco

Startbeitrag von ein Bürger, wie Du am 20.04.2013 21:37

].

deutsche Übersetzung 1.Teil:

Interview mit Michael Jaco

Autor von Der intuitive Krieger

— aufgenommen am 19. März 2013
C:Hallo, hier ist Chris von We Are Change Deutschland. Ich freue mich heute Michael Jaco zu Gast
zu haben. Man kennt ihn am ehesten durch sein Buch Der intuitive Krieger, welches sein
Erstlingswerk ist. Darin beschreibt er, wie er während seiner Zeit als Navy SEAL und als Contractor
intuitive oder übersinnliche Fähigkeiten entwickelte, die ihm auf seinen Missionen überall auf der
Welt dabei halfen sich selbst und seine Teams gegen Angriffe zu verteidigen.
Während er in all diesen Kriegsgebieten eingesetzt war, aber auch davor und danach, fand Michael
durch seine eigene Initiative heraus, dass sehr viel mehr hinter dem Leben steckt, hinter all diesen
Kriegen, hinter unserer Geschichte und hinter dem, was allgemein als Realität
sehr viel mehr als die schwindenden Mächte hinter den Kulissen uns glauben machen wollen.
Anstatt also nur ein Rad im Uhrwerk zu sein, ist er in seiner Tätigkeit über sich selbst
hinausgewachsen und wurde so zu einem Vorreiter des Wandels.
Michael fing danach an Seminare zu geben, die sowohl physischer als auch spiritueller Natur sind.
Dort bringt er Menschen bei ebenfalls die Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln, die er in
sich selbst gefunden hat. Und aktuell arbeitet er an mehreren Büchern über seine vergangenen
Leben. Wir werden über all dies reden und vielleicht sogar noch mehr, also hallo Michael und
vielen Dank, dass du da bist!
M:Hi, es ist großartig hier zu sein, Chris, danke für die Einladung.
C: Ich habe jede Menge Fragen an dich, denn in deinem Buch Der intuitive Krieger schreibst du
über sehr viele verschiedene Themengebiete, was ich von jemandem mit deinem Hintergrund
nicht wirklich erwartet hätte. Ich meine, für jemanden der über sehr lange Zeit intensiv in hoch
anspruchsvolle Militäroperationen eingebunden war, allein 24 Jahre als Navy SEAL, präsentierst du
dort wirklich eine umfangreiche Analyse von vielen Dingen, die heute jenseits des Mainstreams
diskutiert werden.
Vielleicht könntest du fürs erste mit deinen eigenen Worten den Pfad beschreiben, den du bisher
in diesem Leben gegangen bist. Wie wurdest du zu der Person, die ich gerade beschrieben habe,
würdest du dieser Beschreibung überhaupt zustimmen?
M: Oh ja, das ist eine sehr gute Beschreibung, danke! Ich glaube, die Idee Navy SEAL zu werden
hatte ich schon als 4 oder 5jähriger. Damals habe ich einen Film über die sogenannten
Froschmänner der Navy gesehen. Und ich war immer wie ein Fisch im Wasser, also dachte ich mir,
das will ich tun, wenn ich groß bin!
Ich denke, wir alle haben so etwas wie einen Lebensplan und wenn wir ihn finden, greifen wir auch
danach und hängen uns wirklich ins Zeug. Als ich aufwuchs, wurde ich dann Rettungsschwimmer
und war bei allem mit dabei, das mit Wasser zu tun hatte. So habe ich also meine Fähigkeiten im
Wasser ausgebaut und als ich dann zur Navy ging, wurde ich erst Kampftaucher, bevor ich dann
zum SEAL Training ging.
Das SEAL Training war es dann auch, das wirklich begonnen hat meinen Geist für all diese
intuitiven Fähigkeiten zu öffnen. Ich konnte andere Menschen mit extrem fortgeschrittenen
Fähigkeiten beobachten und das hat mir dann klargemacht, dass diese Dinge möglich sind. Ich
hatte das Glück in der Gesellschaft vieler Vietnam-Veteranen zu sein, die sehr viel Kampferfahrung
hatten, und ich glaube, wenn du in lebensbedrohliche Situationen kommst, aktiviert das wirklich

einen Teil in dir, der dir beim Überleben hilft und wirklich diese intuitiven Kanäle öffnet.
Diese Typen konnten intuitiv Dinge vorhersehen, die dann später eintrafen. Ich habe ein paar
dieser Ereignisse im Buch beschrieben, zum Beispiel wo einer, mit dem ich eng
zusammengearbeitet habe und der mir einiges beigebracht hat, diese Fähigkeit hatte
Trainingshinterhalte zu erahnen, also wo und wann sie lauerten, und wir konnten diese dann
umgehen.
Ich habe dann später das Gleiche getan, aber im richtigen Einsatz, im Gefecht. Dann war ich auch
noch in einem Kurs von Tom Brown, einem Überlebenskurs. Da ging es ums Fährtenlesen, Survival
und Wildnis-Wissen, das baute auf dem Wissen der Apachen auf. Ich habe mich richtig in diese
Kurse vertieft und einige von ihnen besucht, das hat mich auch noch mal um einiges
weitergebracht.
Das SEAL Training und meine Erfahrungen in anderen Bereichen, wie in den Methoden der
amerikanischen Ureinwohner, haben für mich weitere Pforten geöffnet. Ich habe auch die
Fähigkeit der Fernwahrnehmung erlernt. Dabei habe ich anfangs nur das betrachtet, was mich als
nächstes auf meinem Weg erwarten würde. Dann kam ich irgendwann an den Punkt, wo ich das
auch im Straßenverkehr gemacht habe.
Und ich habe ein Spiel daraus gemacht, wenn ich geschaut habe, wo Polizisten sind mit
Checkpoints und Blitzern und so, ich wurde dabei immer besser. Und dann habe ich das auch in
Gefechtssituationen angewandt, wenn ich unsere Marschroute analysierte, so wie ich das vorher in
den USA gemacht habe. Ich konnte dann sehen, wo es einen Hinterhalt gab und mein Team davon
abhalten dort entlang zu gehen. Oder wir warteten ab, bis dann unglücklicherweise jemand anders
in diese Falle getappt ist, aber ich wurde echt gut darin.
Dann gab es einen Punkt, an dem ich eine außerkörperliche Erfahrung hatte, darüber habe ich
auch im Buch geschrieben. Das Buch ist vom Aufbau her ähnlich wie Pulp Fiction, es beginnt mitten
im Geschehen mit einer Situation, in der ich einen Angriff durch Gedankenkraft stoppen konnte
durch den Gedanken der Liebe. Und dann im Verlauf des Buches beschreibe ich, wie ich all diese
Fähigkeiten der Wahrnehmung entwickelt habe, über die wir gerade sprechen.
Und gegen Ende des Buches berichte ich auch von dem Vorfall mit Erzengel Michael, wo ich eine
außerkörperliche Erfahrung hatte und Erzengel Michael sah. Und das lief sozusagen auf einer
anderen Zeitlinie ab, ich sah mich selbst, wie ich tot war, ich hatte meinen Körper verlassen. Ich
schaute also runter und sah meinen Körper, wie er bei einem Raketenangriff zerstört wurde.
Diese Raketenangriffe fanden zu diesem Zeitpunkt bereits statt, aber sie hatten noch nicht unsere
Unterkünfte getroffen. Ich sah also diesen Zeitpunkt, an dem ich starb, und ich war tot. Dann hatte
ich den Gedanken, dass diese Fähigkeiten, über die ich hier spreche, dass ich damit wirklich
Menschen hätte helfen können, dass ich eine Menge für die Menschen hätte tun können, wenn ich
diese Fähigkeiten unterrichtet und weiterentwickelt hätte.

Und in diesem Moment konnte ich spüren, dass da eine Präsenz war, die zu mir runterschaute. Ich
schaute also hoch und sah Erzengel Michael. Und weißt du, das war kein Traum, ich war
vollkommen bewusst, genauso wie jetzt. Ich war nicht mehr in meinem Körper, aber mein
Bewusstsein war noch vollkommen real, sogar noch klarer. Ich sah also Erzengel Michael und
schaute ihm in die Augen und wurde durchströmt von der Energie der Liebe, das war einfach
überwältigend, das kann man mit Worten gar nicht beschreiben.
Und dann, boom, war ich wieder in meinem Körper und sah einen Lichtblitz und eine große
Explosion und mir wurde klar, dass ich die Chance bekommen habe weiterzumachen. Danach
fingen meine Fähigkeiten an sich noch sehr viel stärker weiterzuentwickeln. Ich konnte
visualisieren, wann Angriffe kommen würden, schon Tage im Voraus. Und dann bereitete ich mein
Team darauf vor, wenn ich wusste, dass Angriffe kamen.
Ein Angriff war besonders verheerend. Das war der erste Anschlag im Irak, bei dem Autobomben
verwendet wurden. Ich sah diesen Angriff schon Tage vorher, ich konnte es visuell sehen, den
Angriff, den Ort und die Zeit.
Mein Team sollte zu dieser Zeit eigentlich das Haupttor unserer Basis passieren, genau zu der Zeit,
zu der der Angriff stattfinden würde. Ich zögerte unsere Abfahrt also hinaus, indem ich eine sehr
lange Einweisung gab. Zu diesem Zeitpunkt war ich nicht mehr in der Navy, sondern ein Contractor,
unser Auftrag war Botschafter Bremer zu beschützen. Und der Botschafter war gerade in seinen
Weihnachtsurlaub gestartet, da waren also nur noch mein Team und ich.
Wir sollten also dieses Tor passieren und ich musste mir etwas ausdenken, denn ich konnte den
Leuten nicht einfach die Wahrheit erzählen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich diese Dinge noch nicht
wirklich mit Leuten geteilt. Ich meinte also, "so, jetzt gebe ich euch erstmal eine Einweisung". Und
während dieser Einweisung für den Schießplatz, zu dem wir fahren sollten, fand der Angriff statt.
Es gab eine gewaltige Explosion, über hundert Menschen wurden getötet genau zu der Zeit, als wir
das Tor passieren sollten.
Und ich dachte mir dann, "wow, diese Vision war echt". Von da an hatte ich regelmäßig Visionen,
auf die ich mich dann konzentrierte, also auf den Zeitpunkt und auf den Ort, und dann bekam ich
all diese Informationen. Und das wurde immer intensiver, zuerst hatte das nur mit meinen Teams
zu tun und damit, was mich persönlich betraf. Ich stellte dann sicher, dass ich meine Teams vor
diesen Gefahren beschützen würde genauso wie die Leute, für deren Schutz wir angeheuert
wurden.
Aber es führte dann so weit, dass ich sehen konnte, was in den Städten geschah. Und ich glaube,
eine der Fragen, die du mir stellen wolltest, hing damit zusammen, dass es einen Punkt gab, an
dem ich direkt gegen das Böse oder Negativität vorgegangen bin.
C: Ja, genau. Im Buch steht, du hast versucht auf der feinstofflichen Ebene Gewalt anzuwenden, als
du herausgefunden hast, wer hinter den Anschlägen im Irak steckte.
M: Genau, ja. Das passierte, als ich meine Fähigkeiten weiter ausbaute, das fand über einen
Zeitraum von mehreren Monaten statt. Ich dachte mir, wenn ich diese Ereignisse vorhersehen
kann, vielleicht kann ich dann auch herausfinden, wer dahinter steckt.
Ich visualisierte also, wer es war, und dann bekam ich auch ein Bild. Und dann versuchte ich etwas,
denn andere Leute gehen auch gegen Dämonen und so weiter vor, ich versuchte also etwas auf
feinstofflicher Ebene zu erreichen. Ich dachte mir, ich schaue mal, was sich machen lässt und ob ich
etwas bewirken kann.
Ich sah also diesen Typen, konzentrierte mich auf ihn und versuchte ihn mit Energie zu bekämpfen
um seine Fähigkeiten zu eliminieren. Und dieser unglaubliche Dämon, der fast so intensiv war wie
Erzengel Michael auf der positiven Seite, kam plötzlich aus dem Nichts. Ich sah es auf
feinstofflicher Ebene und es hat mich direkt wieder in meinen Körper verschlagen. Ich dachte mir,
OK, so wird das nichts, dieses Spiel werde ich nicht spielen.
Ich habe dann über die Zeit gelernt, dass wenn wir uns auf Negativität fokussieren, dass wir diese
Negativität dann auch anziehen. Daher ist es wichtig, sich auf positive Aspekte zu konzentrieren.
Das bedeutet nicht, dass man nicht auch verstehen muss, dass es negative Aspekte gibt, die in
unser Leben kommen können. Dessen muss man sich natürlich bewusst sein, alles kann passieren
und wir sollten auch vorbereitet sein.
Aber sich auf die negativen Aspekte zu konzentrieren gibt ihnen Energie. Und das passierte, als ich
mich auf diesen Typen konzentrierte, ich glaube, sein Name war Massawi oder so. Letztendlich war
es eins meiner früheren Teams, das diesen Typen ausgeschaltet hat. Und das Bild, das sie dann von
ihm gemacht haben, stimmte genau mit dem Bild überein, das ich vorher in meiner Vision gesehen
habe, das war also eine Bestätigung.
Von da an lernte ich also mich auf die positiven Aspekte zu konzentrieren. Und über die nächsten
Jahre, wenn ich einen Angriff kommen sah, habe ich meinen Teams auch davon erzählt. Ich sagte
dann sowas wie, "hey, ich weiß, dass an diesem bestimmten Tag ein Angriff kommen wird", zum
Beispiel in einer Woche, "haltet euch also dann von diesem Gebiet fern". Und als diese Angriffe
dann auch so stattfanden, dachten einige der Jungs nur: "Wow, wie ist das möglich?"
Und ich meinte, "ja, das ist etwas, das ich gelernt habe". Und sie fragten mich dann, ob ich noch
mehr Angriffe kommen sehe, und ich sagte: "Ja, in einer Woche wird es hier einen Angriff geben
mit zwei Autobomben. Einmal sind da zwei Typen in einem LKW, bei der anderen bin ich mir nicht
ganz sicher, ich sehe da auch ein Motorrad und eine Bombe."
Sie nahmen das also zur Kenntnis und wir informierten die Leute, für deren Schutz wir zuständig
waren, und sie versuchten es auch weiterzuleiten. Aber wie erklärt man das anderen nach dem
Motto, "da ist dieser Typ, der diese Fähigkeit hat, und er sieht da einen Angriff kommen"? Wir
taten jedenfalls unser Bestes um während dieser Zeit dieses Gebiet zu meiden.
Und tatsächlich gab es dann in dieser Stadt, in der ich war, diesen heftigen Angriff. Und auf den
Überwachungsbändern, die ich später sah, konnte man auch das Motorrad sehen, das durch das

Tor fuhr direkt vor dem LKW, den ich vorher beschrieben hatte mit den zwei Männern, der dann
explodierte.
Ich sah also das Motorrad, den LKW und eine große Explosion. Es gab eine Menge Todesopfer und
zwei Explosionen, genau wie ich es beschrieben hatte, zwei Autobomben genau zur gleichen Zeit.
Man konnte sie in der ganzen Stadt hören, das waren wirklich gewaltige Explosionen.
Danach interessierten sich die Leute wirklich für diese Fähigkeiten, die ich habe, und es hieß
wieder: "Siehst du sonst noch etwas kommen?" Und was ich sah, war ungewöhnlich, denn in
Pakistan und in der Stadt, in der ich dort war, gab es bis dahin eigentlich keine Angriffe. Aber
danach ging es dort richtig los, es war schlimmer als irgendwo sonst auf der Welt, es gab zu dieser
Zeit in Pakistan sogar mehr Terroranschläge als im Irak. Die Situation veränderte sich also extrem,
was die Leute anging, die in Pakistan aus welchen Gründen auch immer einen Umsturz
herbeiführen wollten.
Mein Team fragte also: "OK, wann kommt der nächste Anschlag?" Ich sah einen kommen genau
dort, wo wir lebten. Das machte dann wirklich alle hellhörig. Und an dieser Geschichte ist etwas
Besonderes, denn dort entwickelten sich meine Fähigkeiten wieder einen Schritt weiter. Wir alle
haben diese intuitiven Fähigkeiten, wir alle können sie entwickeln und auf sie zugreifen. Viele von
uns tun das auch tagtäglich ohne sich dessen bewusst zu sein. Wenn wir wirklich diese Fähigkeiten
entwickeln wollen und auf dieser intuitiven Ebene etwas erreichen wollen, dann schaffen wir das
auch, es kommt dann zu uns. Wir müssen nur aufmerksam und offen sein.
Dieser Angriff kam dann also näher und alle waren echt besorgt, denn es war unmöglich, alle Leute
zu evakuieren. Wir gingen daher auf die Leute zu, die für die Bewachung unserer Basis zuständig
waren und behaupteten, dass wir verlässliche Informationen darüber hätten, dass wir angegriffen
werden würden. Aber sie beriefen sich darauf, dass sie die Sicherheitsmaßnahmen bereits
ausgeweitet hätten und dass es keine Rechtfertigung dafür geben würde, noch mehr zu tun.
Nur eine Stunde später bekamen diese Leute dann einen Anruf von einem pensionierten General,
der in dieser Gegend lebte und der sagte, dass ein paar merkwürdige Männer, die aussahen wie
Afghanen, zu ihm kamen und ihn fragten, wo die Amerikaner leben würden. Das bestätigte ihnen
also, dass diese Situation echt war. Diese Leute waren auf der Suche nach uns, sie wussten wo wir
waren und sie würden kommen.
Die Sicherheitsmaßnahmen wurden also noch einmal verschärft, aber das reichte nicht aus, denn
ich sah diesen Angriff immer noch kommen. Und dann passierte etwas in mir. Ich dachte, vielleicht
könnte ich diese Person, die diesen Angriff auf uns plant, auf feinstofflicher Ebene beeinflussen,
aber auf positive Weise. Wie gesagt, ich hatte das vorher schon auf negative Weise probiert und es
kam zehnfach zu mir zurück. Ich glaube, das passiert jedes Mal, wenn wir etwas Positives oder
Negatives tun, es gibt einen karmischen Effekt. Man muss also wirklich vorsichtig mit seinen
Gedanken sein.

Ich konzentrierte mich also auf diese Person und versuchte sie aus der Ferne zu beeinflussen. Ich
konnte ihn sehen, wie er im Auto zu uns fuhr, ich konnte auch die Bombe auf dem Rücksitz sehen.
Er war vielleicht 18 oder 19 Jahre alt und ich fing an mich auf seine Gedanken einzuschwingen. Er
dachte, "ich will das eigentlich gar nicht tun, denn ich hatte nie eine Ehefrau, ich wollte aber doch
immer eine Frau und Kinder haben, ich wollte die Erfahrung dieser Liebe machen, aber das hier ist
jetzt mein Ende".
Und ich kommunizierte also, "du kannst diese Erfahrung machen". Ich schickte ihm diesen
Gedanken, dass er diese Liebe erfahren könnte. Ich konzentrierte mich mehr und mehr auf diese
Liebe und irgendwann kam dann der Punkt, an dem ich wusste, dass in ihm ein
Bewusstseinswandel stattgefunden hat. Ein paar Minuten bevor er sein Ziel erreichte, entschied er
sich den Angriff nicht durchzuführen und umzukehren. Der Angriff fand nicht statt.
Und das war ein Wendepunkt für mich, als ich lernte das zu tun, was Erzengel Michael mit mir
gemacht hatte. Er hatte diese Liebe zu mir projiziert und jetzt benutzte ich diese Liebe und
projizierte sie zu anderen, die Angriffe gegen uns durchführen wollten. Dann dachte ich mir, wenn
ich das mit einzelnen Individuen tun kann, vielleicht könnte ich das dann auch für eine ganze Stadt
tun.
Also weitete ich das aus, ich erschuf Blasen, wie ich es nenne. Ich visualisiere diese Blasen aus
Liebe, wie sie eine Stadt einhüllen. Zuerst tat ich das an den Orten, in denen ich lebte, und ich war
extrem effektiv. Denn Angriffe fanden überall um uns herum statt, aber nie bei uns.
Wenn ich in eine Stadt kam, gab es dann praktisch keine Angriffe mehr und als ich wieder ging, gab
es wieder welche, so wie in allen anderen Städten um uns herum auch. Egal in welche Stadt ich
von da an ging, ich konzentrierte mich immer darauf diese Energie der Liebe auszusenden. Aber ich
war nicht allein.
Ich denke, diese Energie ist in jedem von uns. Ich bin mir da absolut sicher. Energie kann für
positive und negative Zwecke eingesetzt werden. Diese Kraft durchdringt das gesamte Universum,
die Kraft der Liebe, und wir können uns entweder auf diese Liebe konzentrieren und wundervolle
Dinge in unserem Leben schaffen, oder wir tun es nicht und sehen dann die negative Seite.
Ich tat mich also mit Leuten in diesen Städten zusammen, die diese Angriffe auch nicht wollten,
und zusammen hat sich unsere Effektivität sozusagen multipliziert, wenn es darum ging, diese
Städte zu beschützen. Mit der Zeit, wie mir bei meinen weiteren Untersuchungen bestätigt wurde,
zum Beispiel als ich Kevin Ryerson kontaktierte, der intuitive Wesen von der anderen Seite
channelt, erfuhr ich, dass meine Fähigkeiten einen Punkt erreichten, an dem ich diese Energie so in
meine Umgebung schicken konnte, dass es einen dauerhaften Effekt gab.
Zuerst war es so, dass die Angriffe in einer Stadt aufhörten, wenn ich dort ankam, weil ich den
Gedanken der Liebe aussandte. Und als ich die Stadt verließ, gab es innerhalb kurzer Zeit wieder
Angriffe, weil der Effekt nachließ, sozusagen.

Aber dann kam ich an den Punkt, an dem ich meine Umgebung so nachhaltig verändern konnte,
dass neue Energien durchkommen konnten, positive Energien, die die negativen Energien
ersetzten und ihnen die Wiederkehr unmöglich machten.
Das passierte also in Pakistan. Pakistan war eine Zeitlang das Land mit den meisten
Terroranschlägen weltweit, aber das änderte sich dann. Und ich kam dann an diesen Punkt, wo ich
mich fragte: "Mache ich das wirklich?" Und dann wurde mir klar, "ja, ich mache das wirklich und
ich sollte mich wirklich weiterhin darauf konzentrieren".
Ich ging also durch diese Phasen, wo ich erst gezweifelt habe und dann aber wirklich erkannte,
dass ich etwas bewirke. Ich bin mir jetzt absolut sicher, dass ich etwas bewirke und ich weiß, dass
wenn ich das mit anderen Menschen, die auch diese Veränderungen wollen, zusammen tue, dann
können wir auf dieser Welt sehr viel bewegen.
Und das ist eine Sache, die ich in Der intuitive Krieger verdeutlichen wollte, dass jeder diese
Fähigkeiten hat, dass wir unsere Umwelt wirklich verändern können und dass wir das
Blutvergießen auf der Welt beenden können. Denn die Fortsetzung dieser Dinge will keiner
wirklich, abgesehen von ein paar wenigen, die uns auch in diese Kriege treiben.
Wenn wir also eine Atmosphäre schaffen können, in der diese negativen Gedanken keinen Platz
haben, dann können wir diese Kriege beenden und bessere Leben führen. Wir können uns dann
auf die Dinge konzentrieren, die uns als Menschheit weiterbringen und ich glaube, das ist es, was
wir alle momentan wirklich wollen.
C: Das ist definitiv nicht die Durchschnittskarriere eines Navy SEALs, obwohl du in den SEAL Teams
zuerst diese Fähigkeiten in anderen gesehen hast, als sie Gefahren und andere Dinge vorhersehen
konnten. So wurdest du darauf aufmerksam, dass diese Fähigkeiten wirklich existieren, richtig?
M: Korrekt.
C: Es ist also wirklich so, dass jeder diese Fähigkeiten hat. Und diese Fähigkeiten in anderen zu
sehen inspirierte dich also dazu, selbst diese Dinge zu lernen. Es scheint, wenn man in eine
Situation gedrängt wird, in der man über sich hinauswachsen muss nur um zu überleben oder um
etwas zu bewerkstelligen, dann greift man auf dieses Potential zu.
M: Richtig, es gibt diese Art der spontanen Entwicklung dieser Fähigkeiten, wie es bei mir der Fall
war. Aber was ich im Buch versuche zu zeigen ist, dass jeder diese Fähigkeiten entwickeln kann,
ohne dass man sich gleich in diese Grenzsituationen begeben muss, so wie es bei mir und bei den

anderen in den SEAL Teams der Fall war.
Wir alle haben diese Fähigkeiten. Wenn wir uns darauf fokussieren sie in unserem Leben zu
manifestieren, dann werden sie auch kommen. Ich zeige in den Kursen, die ich leiten werde, auch
diverse Techniken. Wir werden den Menschen definitiv beibringen, wie man auf diese Fähigkeiten
zugreift.
Eine Sache, die jeder jetzt und hier tun kann, ist sich meditativ auf den Gedanken der Liebe zu
fokussieren und diese Liebe dann auszusenden. Viele Menschen tun das bereits, viele Religionen
fordern die Menschen auf zu beten, das ist praktisch das Gleiche wie das Aussenden vom
Gedanken der Liebe.
Aber wenn du dir wirklich bewusst bist, dass du diese Kraft in dir hast, dann verstärkt das die
Auswirkungen dieser Fähigkeiten noch mal enorm. Ich denke, es gibt viele Menschen, die wissen,
dass die Kraft der Gebete sich sehr stark auf das auswirkt, wofür sie beten. Es gibt viele Berichte
von Gebetsgruppen, die sich auf Heilung und solche Dinge fokussieren und die dabei sehr viel
erreichen.
Das ist dokumentiert, zum Beispiel bei den Gruppen von Maharishi Yogi, die einen erheblichen
Unterschied machen konnten in Bezug auf die Verringerung von Gewalt, Terroranschlägen,
Verletzungen, Unfällen und so weiter in den Städten, auf die sie ihre Gedankenkraft
konzentrierten. Das ist belegt, seit über 20 Jahren ist der sogenannte Maharishi Effekt bekannt.
Ich verbinde gerne die Wissenschaft mit der Spiritualität, das macht es für viele Menschen leichter
verständlich. Und wenn du skeptisch bist, was das angeht, so wie ich es lange war, dann lies
einfach selbst darüber. Es gibt so viele Bücher über diese Dinge, die Indizien sind überwältigend.
Das kann man nicht wirklich beiseite schieben, es sei denn, man hat einen vollkommen
verschlossenen Verstand.
C: Ja, jeder macht in gewisser Weise solche Erfahrungen oder hat intuitive Eingebungen. Die
Menschen übersehen das manchmal, aber so etwas gibt es immer wieder. Wir können diese
höheren Fähigkeiten jederzeit anrufen, unser höheres Selbst, wie auch immer man es nennt, es ist
immer da und bereit dazu angerufen zu werden.
Ich meine, wir Menschen müssen uns regelmäßig ausruhen, aber dieser Teil von uns, der praktisch
alles weiß und der uns befähigt diese Dinge zu tun, ist immer da.
M: Genau, ja. In unserem Geist gibt es den bewussten Teil und dann gibt es den unterbewussten
Teil, der viele Informationen darüber hat, was wir mit der Zeit erlebt haben, egal ob wir uns dessen
konkret bewusst sind oder nicht. Und dann gibt es den superbewussten Teil, der uns mit dem
göttlichen Geist verbindet. Unsere Seelen sind verbunden mit dieser göttlichen Energie, dem

göttlichen Verstand.
Auf dieses Superbewusstsein kann man zugreifen. Und mit der Zeit ist mir aufgefallen, wenn ich
auf diesen superbewussten Teil zugreife und diese Energien und Gedanken abrufe, dass das dann
auch auf andere abfärbt. Das war bei vielen Menschen so, mit denen ich im Laufe der Zeit
zusammengearbeitet habe und die offen dafür waren.
Heute weiß praktisch jeder in den Gruppen, in denen ich arbeite, dass ich diese Fähigkeiten habe.
Manche glauben nicht an meine Methoden, aber wenn ich sage, dass ein Angriff kommen wird,
hört jeder zu.
Jeder kann selbst entscheiden, auf welchem Niveau er sein will. Man kann einfach nicht an diese
ganzen Dinge glauben, aber trotzdem merken, dass sie irgendwie da sind. Und vielleicht kommt
man dann irgendwann an den Punkt, an dem man sich wirklich darauf einlässt. Ich glaube, es gibt
einige Menschen, die bereits damit begonnen haben dies zu tun ohne es zu merken.
Zum Beispiel wenn man an eine geliebte Person denkt und diese Person einen dann anruft oder so,
dieses Beispiel ist großartig, das bringe ich häufig, wenn man an seine Frau, seine Freundin, seinen
Ehemann und so weiter denkt und das Telefon dann klingelt und diese Person dran ist.
Das ist so eine intuitive Sache, die jedem passiert, aber die viele nicht als das erkennen. Aber wenn
man darauf hinweist, ist es leicht zu erkennen und man sieht diese Verbindung, dass genau das
Intuition ist, ein Gedanke, der sich jenseits von Zeit und Raum bewegt.
Ich war tausende Meilen von meiner Frau entfernt und wir tun das andauernd. Wir schicken
Gedanken hin und her. Und wenn wir wieder miteinander reden, heißt es dann, "oh, daran habe
ich auch gedacht", und so weiter und auch die Zeitpunkte stimmen immer überein.
Diese Gedanken kennen also weder Zeit noch Raum, sie werden augenblicklich übertragen und sie
können die Umgebung beeinflussen. Das ist auch ein Aspekt der Intuition. Je mehr wir uns damit
verbinden, desto mehr wundervolle Dinge öffnen sich uns und manifestieren sich in unseren
Leben.
C: Ich schätze, es ist zu erwarten, dass viele in den SEAL Teams Probleme mit diesen Dingen haben.
Denn das alles ist nicht gerade typisch für Soldaten. Es ist wirklich progressiv, wenn du als
Elitesoldat sagst, dass du meditieren und Liebe aussenden willst und so weiter. Das ist nicht das,
was man von dir erwarten würde, das ist wirklich fortschrittlich. Aber wenn du Erfolg hast, dann
überzeugt das andere natürlich davon, dass da etwas dran ist.
M: Oh ja, absolut. Einer meiner Vorteile ist, dass viele Menschen die Navy SEALs respektieren. Sie
wissen, was wir durchmachen und was für Fähigkeiten wir auf physischer und analytischer Ebene
haben.

Und woher kommen diese Fähigkeiten? Ich beschreibe viel davon in meinem Buch, dass wir in
gewissen Bereichen sehr weit vordringen, was noch über den körperlichen Aspekt unseres
Trainings hinausgeht. Dabei erkennen eigentlich alle von uns, dass es da noch mehr gibt, andere
Fähigkeiten, die wir uns zunutze machen.
Jeder kann diese Fähigkeiten nutzen, dazu muss man sich nicht auf körperlicher Ebene in diese
Extremsituationen bringen, das war nur mein persönlicher Weg. Es gibt auch andere Methoden
und Wege, die sehr viel sanftere Erfahrungen ermöglichen.
Man findet das in der Geschichte auch immer wieder, wir haben Buddha, Jesus und all diese
Meister, die kamen und sich mit diesen Energien verbunden haben und versucht haben anderen
beizubringen diese Energien ebenfalls zu nutzen.
C: Du hast in den SEAL Teams auch einige dieser intuitiven Fähigkeiten unterrichtet, zum Beispiel
beim Kampfkunstunterricht oder wenn du NLP unterrichtet hast. Wie war das?
M: Oh, das ist eine sehr gute Frage. NLP ist die Abkürzung für neurolinguistische Programmierung,
neuro steht für den Verstand und linguistisch für Worte. Es geht also darum, wie man mit Worten
den Verstand programmiert. Bevor wir die Nahkampfkurse bei den SEALs hatten, die ich
mitbegründet habe, gab es eine Menge SEALs, die jeweils das System unterrichteten, das sie
persönlich lernten, aber wir hatten kein System speziell für uns, keines, das man unterrichten und
teilen könnte.
Ich hatte das Glück intensiv in den Kampfkünsten unterrichtet zu werden, das war körperlich sehr
intensiv. Eine Zeitlang habe ich an Kursen teilgenommen, die jeweils einen Monat dauerten und
bei denen wir jeden Tag zehn Stunden trainierten, 30 Tage lang. Denn um eine Erinnerung wirklich
in uns zu verankern, so dass man quasi blind oder automatisch darauf zugreifen kann, wie wenn
man sich die Zähne putzt oder Auto fährt, wo man nicht mehr wirklich darüber nachdenken muss,
was man tut, benötigt es 21 Tage.
Wenn du also etwas für 21 Tage am Stück machst, erschaffst du eine neurolinguistische
Verbindung in deinem Gehirn. Diese Verbindungen oder Erinnerungen im Gehirn helfen uns bei
einfachen Aufgaben, aber wie ist es auf einem höheren Niveau, beispielsweise bei den
Kampfkünsten?
Ich glaube, viele Kampfkünstler haben das schon erlebt, dass sie in gewisser Weise außerhalb ihres
Körpers waren. Das ist etwas, das ich in der Zeit als SEAL immer wieder hatte, dass das körperliche
Training so intensiv war, dass man sozusagen per Astralprojektion seinen Körper verlässt und auf
sich herunterschaut und auf das, was man gerade tut.

Und wenn man sich über einen langen Zeitraum in eiskaltem Wasser befindet, ist das echt
praktisch. Man bewegt sich dann einfach aus seinem Körper hinaus, wodurch man viel leichter mit
der Kälte, den extremen körperlichen Aktivitäten und so weiter klarkommt.
Ich fing also an dieses Potential zu nutzen, das wir den Alpha-Zustand nennen. Der Name kommt
von der entsprechenden Gehirnwellenaktivität. Wenn man sich sehr auf etwas konzentriert, wie
ein mathematisches Problem oder ein Buch, dann kann man vor allem Beta-Gehirnwellen messen.
Alpha-Wellen sind entspannter und erlauben uns unterbewusste Potentiale zu nutzen. Wir
brachten den Leuten beim Training also bei diesen Alpha-Zustand zu finden, so dass sie in einen
entspannteren Zustand kommen würden. Wenn man sich mental zu sehr auf etwas konzentriert
und in die Beta-Wellen gelangt, dann hat man einen Tunnelblick und auch die Atmung wird flacher,
was nicht gut ist, wenn man von mehreren Personen gleichzeitig angegriffen wird.
Wir hatten Trainingssituationen, in denen viele Personen gleichzeitig mit Waffen und so weiter
angreifen und wenn du dabei einen Tunnelblick hast, dann bist du sozusagen im Beta-Zustand
gefangen. Wir versuchten ihnen also beizubringen auf die Alpha-Ebene zu gelangen. Und
persönlich habe ich dann noch die Erfahrung einer Kombination von Alpha- und Beta-Gehirnwellen
gemacht, bei der man sogenannte Gamma-Gehirnwellen hat.
Das ist ein Zustand, in den sich auch Mönche begeben und diese Leute, die auf einem Nagelbett
liegen, levitieren, im Schnee sitzen ohne dass es sie beeinträchtigt und so weiter. Das ist alles
dokumentiert, Menschen können das. Es gibt Leute, die können sich Nägel durch den Körper
stechen ohne zu bluten, das ist wissenschaftlich dokumentiert.
Man fand also heraus, dass Mönche diese Gamma-Gehirnwellen haben und das ist ein Zustand,
der für das Gehirn nicht üblich ist. Man greift dabei auf ein höheres Potential zu, das man
normalerweise nicht nutzt. Normalerweise gibt im Gehirn Beta-, Alpha-, Theta- und Deltawellen.
Alle diese Gehirnwellenaktivitäten kommen natürlich vor, wobei in der Regel jeweils eine Form
vorherrschend ist.
Wenn du, wie gesagt, beispielsweise ein mathematisches Problem löst, bist du auf der Beta-Ebene.
Wenn du in einer leichten Meditation bist, bist du auf der Alpha-Ebene. Wenn du in einem tiefen
meditativen Zustand bist, bist du vielleicht auf der Delta- oder Theta-Ebene, genauso wie wenn du
schläfst.
Dort kommen dann auch die Träume und dort verbindet man sich mit dem Superbewusstsein. Dort
hat man diese erstaunlichen Offenbarungen, die Verbindungen mit Engeln oder Gott.
Im Verlauf der Geschichte gibt es immer wieder Berichte von Meistern, die während ihres Schlafs
diese Verbindungen hergestellt haben. Sie gehen dann an diese heiligen Orte und verbinden sich
mit Engeln, die ihnen Botschaften geben. Diese Geschichten gibt es in der Bibel, im Koran und so
weiter.

Ich brachte den Jungs also bei, das im Wachzustand zu erreichen, im Wachzustand zu kämpfen,
während man diese Gehirnwellenaktivitäten nutzt, die einem dabei helfen diese Fähigkeiten
anzuwenden. Denn wenn man im Multi-Kampf auf der Beta-Ebene ist, wird man schnell
überwältigt, das war absolut offensichtlich.
Es ging also darum, zu lernen sich zu entspannen, richtig zu atmen, und auf die periphere Sicht
umzuschalten. Bei der peripheren Sicht werden automatisch Alpha-Gehirnwellen aktiviert. Wenn
man sich also richtig bewegt, richtig atmet und auf diese periphere Sicht umschaltet, bei der man
sozusagen aus dem Augenwinkel schaut, dann kann man mehr von dem wahrnehmen, was auf
einen zukommt. Man sieht dann nicht nur jeweils eine Person, sondern mehrere Angreifer
gleichzeitig.
Wir involvierten die Jungs also für mindestens 21 Tage in diese Kurse, ein Kurs dauerte 30 Tage, so
dass diese Neuronenverbindung in ihrem Gehirn gebildet wurde und damit sie lernen würden,
bewusst und jederzeit auf diese Alpha-Ebene wechseln zu können. Ich kann dies mittlerweile auch
tun, ich muss nicht mehr durch einen langen Entspannungsprozess gehen, ich kann mit direkt
dorthin begeben.
Und indem ich mich dorthin begebe, kann ich diese Fähigkeiten wie die Fernwahrnehmung nutzen,
wo ich sozusagen die Zeitlinien beobachten kann. Und das führte mich zu den Erinnerungen an
vergangene Leben, woran du und ich gerade arbeiten.
C: Ja, darüber will ich natürlich noch reden, aber erstmal will ich diese Kampfkunstsache
abschließen. Du hast darüber gesprochen, wie du deine Wahrnehmung veränderst entsprechend
der Gehirnwellenaktivitäten, die jeweils vorherrschend sind, so dass du in bestimmten Situationen
effektiver agieren kannst.
Aber du hast auch darüber geschrieben, wie du auf energetischer Ebene agierst, wenn du zum
Beispiel angewandte Kinesiologie unterrichtet hast. Ich meine, da ist nicht nur der mentale
Zustand, in dem man sich befindet, sondern man beeinflusst andere auch jenseits der physischen
Ebene.
M: Ja, sobald man diese Gehirnwellenaktivitäten aktiviert, diese Alpha- und Gamma-Wellen, so
wie die Mönche es tun, dann gibt es da eine ganze Reihe von erstaunlichen Möglichkeiten. Bruce
Lee ist auch dorthin vorgedrungen genauso wie Dan Inosanto, der Bruce Lees Arbeit sozusagen
übernommen hat, seine Kampfkunst Jeet Kune Do.
Er unterrichtet zuerst nur praktisch auf körperlicher Ebene. Man muss erst auf der körperlichen
Ebene lernen und dann aktiviert man diese tieferen Gehirnwellen, über die wir hier sprechen. Als
ich den Nahkampfkurs leitete, wollte ich die Nutzung dieser Gehirnwellenaktivitäten aber von
Anfang an miteinbeziehen, das war dann auch erstaunlich effektiv.

Ich glaube, das Problem mit vielen Gruppen ist, dass sie das nicht akzeptieren können, dieses
tiefere Bewusstsein. Bevor man nicht in die tieferen physischen Aspekte eintaucht, kann man viele
der tieferen mentalen Dinge auch gar nicht begreifen.
Bruce Lee ist zum Beispiel für den One-Inch-Punch (sehr harter Schlag aus extrem kurzer
Entfernung) bekannt. Mit diesem Schlag konnte er Leute wirklich umhauen. Aber auf einer tieferen
spirituellen Ebene half er der Person sich wieder mit ihrer spirituellen Seite zu verbinden, er hat sie
sozusagen zur Besinnung geschlagen. Und das war kein brutaler Schlag, bei dem man den anderen
fast zu Tode prügelt, bevor er diesen Punkt erreichen könnte. Es war nur ein Schlag, das war
brillant. Und es gibt auch Meister, die das können ohne überhaupt physisch zuzuschlagen und ich
habe das Gefühl, dorthin geht es auch bei der Arbeit, die ich tue.
Es entwickelt sich also auf ein höheres Niveau. Wir fangen bei den Grundlagen an, mit den
Gehirnwellenaktivitäten und wie sie das Physische beeinflussen. Wenn man das versteht und diese
höheren Ebenen erreicht, kann man Energie projizieren auch ohne physisch aktiv zu sein, man
macht es mit dem Geist, mit den Gedanken.
C: Man beeinflusst also die physische Realität mit Gedankenkraft, was du auch in deinem Buch
beschrieben hast. Wenn du zum Beispiel das Wetter beeinflusst und Regen dorthin gerufen hast,
wo es schon lange nicht geregnet hat.
M: Richtig, genau. Wir alle kennen die Geschichten von den indianischen Tänzen, Kriegstänzen und
Regentänzen. So etwas in der Art habe ich auch gemacht und ich habe das auch anderen
beigebracht.
Es ist lustig, denn viele der SEALs, mit denen ich über die Jahre gearbeitet habe, auch später als
Contractor, sagten, nachdem sie mein Buch gelesen hatten: "Weißt du, ich kann dir das ja alles
irgendwie glauben, was du in deinem Buch schreibst, abgesehen von dieser Sache mit dem
Wetter."
Und ich sagte: "Wirklich? Na dann probieren wir es doch einfach aus!" Ich war also mit meinen
Kameraden in diesem Land, in dem es für lange Zeit nicht geregnet hat und wo auch für die
nächste Zeit kein Regen vorhergesagt war. Ich sagte dann, "lasst uns zusammenarbeiten und Regen
rufen".
Normalerweise dauert das bei mir drei Tage, in denen ich mich intensiv darauf konzentriere das
Wetter zu verändern. Und sie sagten, "in Ordnung, probieren wir es", also fingen wir an. Wir
schafften es dann auch wirklich und wie so viele, die diese Prozesse durchmachen, fragten sie
dann: "Ja, aber waren das wirklich wir?"

Dann schauten wir uns noch einmal die Wettervorhersage an und ich sagte: "Schaut, das war nicht
vorhergesagt, aber es ist passiert. Es ist auch für die nächsten drei Tage kein Regen angesagt, also
versuchen wir es noch einmal." Dann schafften wir es erneut und die meisten waren dann auch
überzeugt.
Es gibt aber auch immer so ein paar Extremfälle von Leuten, denen man es immer wieder zeigen
kann und die sich dann sagen, wie so viele andere von uns auch, wenn wir durch diese Phasen
gehen, "wenn ich doch nur ein Zeichen bekommen würde", ich habe das bei Leuten beobachtet,
mich eingeschlossen. "Wenn ich doch nur ein Zeichen bekommen würde", und dann bekommen
diese Leute ein Zeichen und dann sagen sie, "wenn ich doch nur noch ein Zeichen bekommen
würde", und so weiter. Das ist der Affen-Verstand, das Ego, das niemals zufrieden ist, darüber habe
ich auch in meinem Buch geschrieben.
Sein Ego zu überwinden ist eines der wichtigsten Dinge überhaupt, der kleine Tod des Egos, das
uns, unseren Verstand und unsere Welt kontrollieren will. Ich glaube, das ist eine der größten
Herausforderungen für die Menschheit, das Ego zu überwinden und bescheiden zu sein.
All die Meister haben gesagt, dass man erst demütig werden muss, bevor sie einen etwas lehren
können. Und bei jeder intuitiven Arbeit ist es das Gleiche. Wenn du nicht bescheiden bist, wenn
dein Ego sich einmischt, dann stört es deine Aktivitäten.
Ich ging also auf eine Visionssuche nach dem Vorbild der amerikanischen Ureinwohner. Bei einer
Visionssuche fastet man für vier Tage. Ich hatte vorher hin und wieder mal für einen Tag auf
Nahrung verzichtet, aber vier Tage versprachen eine echte Herausforderung zu werden, also
dachte ich mir, "ok, das mache ich".
Bei einer Visionssuche bringt man normalerweise eine Reihe von Fragen mit, die mit Dingen oder
Problemen in seinem Leben zu tun haben, auf die man eine Antwort finden will. Die
amerikanischen Ureinwohner schickten ihre jungen Erwachsenen auf Visionssuchen, so dass sie in
dieser Reifephase eine Vision für ihr Leben haben würden.
Ich wollte so eine Vision für mein Leben, denn zu dieser Zeit habe ich die Navy verlassen und fragte
mich, was ich mit meinem Leben von diesem Zeitpunkt an tun sollte. Ich hatte schon diesen
Gedanken, dass ich Leuten Dinge beibringen und mit ihnen interagieren möchte, aber ich fragte
mich, ob es auch wirklich das Richtige wäre.
Ich ging also auf Visionssuche, über die Jahre habe jetzt schon mehrere gemacht, aber bei meiner
ersten erlebte ich das, was die amerikanischen Ureinwohner den kleinen Tod nennen, es ist der
Tod des Egos. Es ist nicht so, dass das Ego tatsächlich stirbt oder so, es hat nur nicht länger die
Kontrolle über dein Leben. Dein höheres Selbst spricht dann, die Göttlichkeit in dir, deine wahre
Seele manifestiert sich.
In der Geschichte haben all diese Meister immer wieder gelehrt, dass dieser Teil von einem nur
durchkommen kann, wenn man die Kontrolle des Egos über sein Leben überwindet. Ich denke, wir
haben alle Perioden in unserem Leben erlebt, in denen es unbedingt nach unserer Nase gehen

musste und in denen wir Fehler eher in anderen als in uns selbst gesehen haben. Wir haben alle
ein Bild von egoistischen Menschen im Kopf, die andere kontrollieren und ihnen negative Dinge
antun.
Und dieses Verhalten wollte ich in meinem Leben nicht mehr, das sollte mein Leben nicht länger
kontrollieren. Ich hatte manchmal Wutanfälle, sozusagen, die mein Leben ruiniert haben, das
wollte ich überwinden. Ich ging also in die Wälder, in Pine Barrens in New Jersey, wo es eine
Gruppe gibt, die so etwas unterrichtet, Earth Heart, eine wirklich gute Gruppe.
Ich habe das also mit ihnen gemacht, dabei fängt man damit an, dass man einen Tag lang keine
feste Nahrung zu sich nimmt, noch bevor man auf Visionssuche geht, es gibt also nur Suppen und
so, damit man damit beginnt den Körper von innen zu reinigen. Und dann erklären sie dir, was du
tun wirst, wie du es tun wirst und was du erwarten kannst.
Und es war wirklich sehr gut. Schon eine Stunde bevor ich überhaupt in den Wald ging, kamen all
die Antworten, die ich wollte, direkt zu mir in schneller Abfolge. Ich war begeistert! Und dann kam
da dieser Gedanke in mir auf, der sagte, "jetzt, da wir das aus dem Weg geschafft haben, können
wir mit der richtigen Arbeit beginnen". Und ich dachte mir so, das könnte interessant werden.
Am ersten Tag sehnt man sich die ganze Zeit nach Nahrung, das ist das Ego. Das Ego will gefüttert
werden. Man denkt also an all die leckeren Dinge, die man gerne hätte, es geht einem immer
wieder durch den Kopf, das ist dieser egoistische Affen-Verstand, der einfach immer weiter macht
und einen schwach machen will, nach dem Motto: "Du brauchst das nicht zu tun, du kannst die
Antworten auch allein finden. Du hast die Antworten, die du wolltest, doch schon bekommen. Geh
jetzt, du musst nicht hier sein."
All diese Gedanken gehen dir dann durch den Kopf und du bleibst einfach ruhig und lässt sie sich
bewegen. Du wirst zum Beobachter. Du beobachtest deine Gedanken, wie sie aufkommen, aber du
hältst nicht an ihnen fest. Du lässt sie vorüberziehen. Ich habe das in Bezug auf viele Dinge gelernt
und das hat mir wirklich sehr oft geholfen.
Am zweiten Tag geht man dann etwas tiefer in die Erfahrung und am dritten Tag haut es einen
praktisch um. All diese Dinge, die in meinem Leben passiert sind und die negativ waren, die ich zu
negativen Erfahrungen gemacht habe, wenn ich wütend war oder Menschen aus meinem Leben
gedrängt habe, all diese Momente kamen mir ins Bewusstsein. Das war sehr emotional, denn diese
Gedanken und Erinnerungen waren extrem real.
Das ist einer der wunderbaren Aspekte bei der Visionssuche. Sobald man den egoistischen
Verstand hinter sich lässt, kann dieser emotionale Ballast zum Vorschein kommen und man kann
ihn loswerden.
Dann ist mir in der dritten Nacht etwas Lustiges passiert. Ich habe immer davon geträumt eine
Schwarzkehl-Nachtschwalbe zu sehen. Das ist ein Vogel, den man in den Wäldern hören konnte in
der Gegend, in der ich aufwuchs im Süden der USA. Er hat einen einsamem Ruf, weil er eine
Partnerin sucht, nach der er also ruft, es klingt ungefähr so. (Michael pfeift.)

Man kann diesen Ruf von weitem hören, aber wenn man sich ihm nähert, entfernt er sich von
einem, als wüsste der Vogel, dass man kommt. Sie wollen nicht gesehen werden und ich hatte nie
von jemandem gehört, der mal eine Schwarzkehl-Nachtschwalbe gesehen hat, und ich wollte
unbedingt mal eine sehen. Hier war ich also auf Visionssuche, als ich diesen Vogel hörte, wie er
seinen Ruf ausstieß, diesen einsamen Ruf.
Und nachdem ich einen emotionalen Tag hatte, dachte ich, "wow, ich kann gerade echt mit diesem
Kerl mitfühlen". Ich nickte dann so langsam ein, es war bereits tief in der Nacht und die Sterne
waren draußen, während ich unter dieser großen Kiefer war, die gestorben war, was auch
irgendwie symbolisch war. Ich starb den kleinen Tod des Egos, während ich unter dieser großen
Kiefer war, die auch gestorben war. Aber trotzdem stand sie noch da noch mit all ihren Ästen.
Und als ich träumte, konnte ich die Schwarzkehl-Nachtschwalbe hören. Ich wachte auf und sah sie
direkt über mir auf einem Ast, wie sie zu mir herunterschaute. In diesem Moment war ich sauer,
weil ich aufgeweckt wurde. Ich habe sie also direkt verscheucht und mich wieder schlafen gelegt.
Ich war dann im Halbschlaf, als mir plötzlich klar wurde: "Du hast gerade eine Schwarzkehl-
Nachtschwalbe gesehen, wach auf!"
Ich wachte also wieder auf und schaute mich um, aber sie war weg. Das war auch wieder
irgendwie symbolisch auf verschiedenen Ebenen. Hier war das, wovon ich so lange geträumt hatte,
und in blinder Wut habe ich es verscheucht. All diese egoistische Wut, die ich in meinem Leben
hatte und die mein Leben ruiniert hatte, war in diesem Moment da, in symbolischer Form in dieser
Situation mit diesem Vogel.
Als ich am nächsten Tag aufwachte, hatte ich wirklich Frieden mit mir selbst gemacht. Ich war
entschlossen, dass ich nie wieder so egoistisch reagieren werde und sollte ich jemals wieder
merken, wie solche Gefühle in mir aufkommen, dann würde ich sie gehen lassen. Das war ein
wirklich großer Wendepunkt für mich. Die Fernwahrnehmung wurde erst danach wirklich intensiv
und auch die Erfahrung mit Erzengel Michael kam erst danach. Ich hätte diese Erfahrungen wohl
nie gemacht, hätte ich nicht zuerst mein Ego überwunden.
C: Es gibt da draußen so viele wunderbare Menschen und es gibt praktisch in jedem etwas, das mir
persönlich vielleicht nicht besonders gefällt. Aber sogar in mir selbst gibt es Dinge, die mir nicht
gefallen.
Trotzdem miteinander klarzukommen und Gemeinsamkeiten zu finden, so dass wir zusammen
positive Dinge erschaffen können, darauf kommt es letztendlich an, das ist was wirklich notwendig
ist.
M: Oh, absolut. Und ich glaube Angst ist auch etwas, das uns als Menschheit dabei zurückhält. Das
ist auch etwas, worüber ich ausführlich im Buch schreibe. Angst behindert einen und als ich den

Nahkampfkurs unterrichtet habe, konnte ich einige sehen, die während eines Kampfes Angst
hatten.

Antworten:

Der intuitive Krieger: 2. Teil

Sie mussten diese Angst dann überwinden. Und das funktioniert, indem man diese Angst durch
sich hindurch und aus sich hinaus fließen lässt, während man sich auf die Alpha-Ebene begibt. Das
bringt einen in einen meditativen entspannten Zustand.
Viele von uns haben in ihrem Leben Angst. Damit meine ich nicht das Bewusstsein darüber, dass
negative Dinge passieren können. Ich meine echte Angst, die uns daran hindert zu denjenigen zu
werden, die wir wirklich sein können.
Ich habe gelernt mich zu entspannen, wann immer ich eine Art Angst in mir spüre, die mich
behindert. Ich lasse sie passieren und beobachte sie so wie bei meiner Visionssuche, ich beobachte
sie, lasse sie gehen und konzentriere mich auf die Liebe.
Also werde dir deiner Angst bewusst, erkenne sie als das, was sie ist, lass sie aus deinem Leben
gehen und dann fokussiere dich auf die Liebe. Es ist eine sehr simple Gleichung, jeder kann das.
C: Es ist nicht komplex, es ist ein simpler Prozess. Es ist nur schwierig, ihn umzusetzen.
M: Ich weiß, denn uns wurde beigebracht, dass es nicht leicht ist. Das ist auch so eine Sache, ich
meine unser Erziehungssystem, unsere Religionen, Regierungen und so weiter, sie wollen uns in
einem Zustand der Angst halten, weil wir so leichter zu kontrollieren sind.
Ich glaube, dass wenn wir in unseren Leben zu denken und zu lieben lernen ohne dabei von dem
abhängig zu sein, was andere uns vorgeben zu denken und zu lieben, dann sind wir sehr viel besser
dran.
C: Sehr gut. Ich will jetzt auf das Thema Wiedergeburt eingehen und da ist eine Geschichte, die ich
mit dir teilen möchte. Ich habe in Deutschland an einer Bushaltestelle gesessen, als eine alte Frau
neben mir gesehen hat, dass ich dein Buch lese. Sie sagte: "Oh, das ist wirklich schön, dass du ein
englisches Buch liest. Ich bin pensionierte Englischlehrerin und habe mir gerade ein Häkelbuch
zugelegt um meine Englischkenntnisse ein bisschen zu trainieren, aber ich muss schon relativ oft
Wörter nachschlagen. Es ist wirklich schön zu sehen, dass du das Buch einfach so liest."
Und ich sagte, "ja, mit dem Internet und der Technologie von heute wachsen wir alle praktisch mit
Englisch auf, da gehört nicht so viel dazu". Sie antwortete, "ja, die Technologie, es ist schon
faszinierend, was damit alles möglich ist". Ich sagte dann, "ja, aber ich glaube die wirklich
bahnbrechende Technologie der Zukunft ist in unserem eigenen Geist", und dann brachte ich
einige Beispiele, die du auch in deinem Buch erwähnst, zum Beispiel die Sache mit Masaru Emoto,

der Wasserkristalle beeinflusst, und ich sagte, "das ist es, wie wir die physische Realität mit
unserem Geist beeinflussen können und was für Fähigkeiten wir auf dieser Ebene haben".
Daraufhin machte sie große Augen und sagte: "Oh, das ist merkwürdig, dass du das erwähnst. Ich
mache das schon mein ganzes Leben, aber ich habe nie jemandem davon erzählt, keinem in
meiner Familie oder in meinem Freundeskreis."
M: Oh mein Gott, das ist beeindruckend!
C: "Und ich weiß, dass es funktioniert, denn ich bete immer für jeden, der mein Haus verlässt, so
dass sie eine sichere Reise haben. Nur ein Mal habe ich das vergessen und diese Person starb dann
an diesem Tag... Das war mein Ehemann."
Ich dachte mir, wow, wo bin ich hier nur hineingeraten? Und ich nahm an, dass da noch mehr
hinter der Geschichte mit ihrem Mann steckt, aber was sollte ich jetzt sagen? Ich konnte dann das
Gespräch darauf lenken, dass ich Erinnerungen an ein vergangenes Leben habe und auch
Rückführungen mache und so weiter und dass ich denke, dass das Leben immer weitergeht. Ihre
Augen leuchteten dann wieder auf und sie sagte: "Und weißt du was, wenn ich auf Flohmärkte
gehe und dort Regenwolken sind, dann konzentriere ich meine Gedanken darauf, dass sie sich
auflösen und das funktioniert auch!"
Dann kam ihr Bus und sie musste gehen, aber sie hatte diese positive Erwartungshaltung in ihren
Augen, diesen selbstbewussten Ausdruck, dass sie sich sicher war, dass sie ihren Ehemann
wiedersehen würde. Sie war von der äußeren Erscheinung her nur eine ganz normale alte Dame
und sie sagte, sie hat nie mit jemandem in ihrer Familie oder von ihren Freunden über diese Dinge
gesprochen. Ich glaube, es gibt eine ganze Menge Menschen da draußen, die wirklich
außergewöhnliche Dinge erlebt haben, aber vielleicht Angst davor haben, darüber zu reden.
M:Ja, das ist ein wichtiger Punkt und eine wirklich schöne Geschichte. Das ist auch so ein
synchronistisches Erlebnis. Wenn es etwas in unserem Leben gibt, auf das wir uns fokussieren oder
über das wir uns fragen, ob wir uns wirklich darauf fokussieren sollten oder nicht, dann passiert
manchmal so etwas wie dies, so ein magischer Moment und dann weiß man, dass man auf dem
richtigen Weg ist.
Das ist einer dieser Wegweiser, die wir im Laufe unseres Lebens immer wieder sehen. Wenn wir
vom Weg abkommen, bringen sie uns wieder auf den Weg zurück, wenn wir offen für diese
synchronistischen Ereignisse sind.
Aber ja, die Informationen aus vergangenen Leben haben mich auf ein wirklich neues Niveau
gebracht. Ich hatte all diese Erfahrungen mit diesen intuitiven Fähigkeiten und als ich dann anfing

mich an vergangene Leben zu erinnern und weiter in diese Richtung forschte, konnte ich ein
Muster erkennen und wie ich in vergangenen Leben ähnlich erstaunliche Dinge erreichte.
Leben als Könige und Eroberer und vieles mehr. Zuerst dachte ich mir: "Vielleicht hatte ich ein
Leben zusammen mit diesen Typen, aber auf keinen Fall bin ich Konstantin der Große gewesen, das
ist lächerlich. Wer bin ich schon, dass ich jemand so Großes gewesen sein könnte?" Es hat wirklich
lange gedauert, bis ich an den Punkt kam, an dem ich das erkennen konnte.
Und als es soweit war, begannen sich wieder sehr viele Türen für mich zu öffnen. Aber es war ein
langer Prozess. Ich hatte mich schon als Kind für Reinkarnation interessiert, als ich ungefähr sechs
oder sieben Jahre alt war. Das hing mit meinem Held während dieser Zeit zusammen, Patton, der
Panzerkommandeur aus dem Zweiten Weltkrieg.
In einem Film, den ich gesehen hatte, sprach er darüber, wie er herausfand, dass er ein
vergangenes Leben hatte. Ich fand später heraus, dass er eine Schlacht von Hannibal beschrieben
hatte und ich fand auch heraus, dass Patton tatsächlich Hannibal war und dass ich in diesem Leben
an seiner Seite war. Ich hatte viele Leben mit Hannibal, er war auch an der Seite von Alexander
dem Großen, genauso wie ich.
Ich glaube, wir kommen in diese Leben und treffen dann häufig wieder mit denen zusammen, mit
denen wir auch in vergangenen Leben zusammen waren. Unsere Partner waren häufig auch
Partner in vergangenen Leben. Meine Frau und ich zum Beispiel waren in unzähligen Leben
zusammen, das ist einfach großartig.
Und man weiß es irgendwie, wenn man jemanden ansieht und einfach so eine überwältigende
Anziehung spürt. Ich denke, das ist ein guter Indikator dafür, dass man tatsächlich mal ein Leben
mit dieser Person gelebt hat.
Ich würde sagen, dass du und ich gemeinsame Leben hatten. Ich habe das noch nicht untersucht,
aber bei Gelegenheit, vielleicht wenn ich das nächste Mal mit Ahtun Re spreche. Es wird
interessant sein, herauszufinden, was wir zusammen erlebt haben.
Diese vergangenen Leben halfen mir wirklich dabei mich besser mit diesen merkwürdigen Dingen
zu verbinden, die mir passierten, diese merkwürdigen Fähigkeiten. Ich erkannte zum Beispiel, dass
ich auch mal Priester war. Bei einer meiner ersten Sitzungen mit einem Medium erfuhr ich, dass ich
zusammen mit Jesus lebte. Und ich dachte: "Was, mit Jesus?" Es hat Jahre gedauert, bis ich das
wirklich annehmen konnte, bis ich verstehen konnte, dass das überhaupt möglich ist. Denn wer bin
ich schon, um Jesus gekannt zu haben?
Und dann fand ich heraus, dass ich nicht nur mit Jesus, sondern auch mit Buddha lebte, mit ihm
hatte ich ein wirklich wichtiges Leben. Ich war 25 Jahre lang sein persönlicher Assistent. Ich war
sein Cousin und er machte mich zu seinem persönlichen Assistenten. Ich erinnere mich daran, oft
an Buddha gedacht zu haben, auch wenn ich zu dieser Zeit Christ war, aber ich dachte mir damals
schon, "also Buddha, der hat auch einige echt gute Seiten".

Ich möchte mich nicht ausschließlich auf eine Religion fokussieren. Das habe ich in meinem ganzen
Leben nicht gemacht. Und auch heute hänge ich nicht an einer bestimmten Religion. Es gibt so
viele Informationen von all diesen verschiedenen Meistern, ich lese einfach gerne, was sie zu sagen
hatten. Es scheint aber, dass viele der Religionen heute sehr viel mit Kontrolle zu tun haben. Sie
wollen, dass du dich nur auf einen bestimmten Aspekt konzentrierst und dass du nur an sie
glaubst.
Und man kann das in der Geschichte immer wieder beobachten. Wenn man heute ein Moslem ist
und den Islam verlassen will, dann unterschreibt man damit quasi sein Todesurteil. Das gab es in
vielen Religionen im Laufe der Zeit, im Christentum war das eine Zeitlang genauso.
Haben wir uns seitdem weiterentwickelt? Vielleicht ein wenig, aber das ultimative Ziel der
Religionen sollte sein uns dabei zu helfen uns mit der tieferen Realität in uns selbst zu verbinden,
so dass wir keinen Priester oder sonst jemanden benötigen, der das für uns tut. Sie sollten uns
dazu anleiten das selbst zu tun.
C: Was hat dich in diesem Leben wirklich davon überzeugt, dass Reinkarnation tatsächlich real ist,
dass du schon einmal gelebt hast? Wie hast du damit angefangen, die Erinnerungen an deine
vergangenen Leben zu untersuchen?
M: Da gab es diese synchronistischen Ereignisse, worüber wir schon gesprochen haben. Ich spürte
diese enorme Anziehung zur Schlacht von Gettysburg, zum Schlachtfeld, und das fühlte ich über
mehrere Jahre. Ich hatte dann letztendlich die Gelegenheit dorthin zu fahren und als ich dort war,
hatte ich eine Art außerkörperliche Erfahrung, was mich früher echt ganz schön geschockt hat.
Aber jetzt, da ich weiß, dass es dabei darum geht, große Mengen an Informationen auf einmal zu
bekommen, komme ich besser damit klar.
Ich hatte also diese außerkörperliche Erfahrung, bei der ich mich selbst von oben auf dem
Schlachtfeld an diesem bestimmten Punkt sah. Man nennt ihn den Winkel, das ist der Ort an dem
Lewis Armistead seine größten Momente hatte. Erst Jahre später fand ich heraus, dass ich General
Lewis Armistead auf der Seite der Konföderierten war, der an diesem Punkt verwundet wurde.
Ich hatte diese Vision, diese außerkörperliche Erfahrung im Wachzustand von diesen Wunden und
wie ich an dieser Stelle auf dem Schlachtfeld umfiel. Und ich dachte mir, "wow, das ist echt
merkwürdig".
Aber es vergingen noch sieben oder acht Jahre, bis ich das wirklich untersuchte. Ich ging dann zu
einem Medium, weil die in der Regel leichter auf solche Informationen zugreifen können als die
meisten von uns. Und dabei erfuhr ich, dass ich in der Schlacht von Gettysburg war.

Eine Sache, die mir sehr an dem Typ gefällt, mit dem ich gerade arbeite, ist, dass er mir die
Informationen Stück für Stück gibt. "Ja, du warst bei der Schlacht von Gettysburg. Kontaktiere
diese Person, er wird dir weiterhelfen können."
Ich kontaktierte also diesen Mann, der, wie sich herausstellte, ein Buch über seine Inkarnation zu
dieser Zeit geschrieben hat. Er war ein General während dieser Zeit. Er half mir dann dabei mehr
herauszufinden. Er sagte: "Was für ein Bild hast du im Kopf, wenn du daran denkst, wer du warst?"
Und ich antwortete: "Also ich sehe mich mit einem Schwert und Reitstiefeln." Er sagte: "Das klingt
als wärst du ein General gewesen. Also schau dir die Bilder der Offiziere aus dieser Zeit an."
Ich schaute mir also die Bilder an, aber ich wurde nicht direkt fündig. Meine Frau war auch dabei.
Als ich in Afghanistan war, ließ ich mir einmal einen Bart wachsen um mich ein wenig anzupassen.
Man will nicht so sehr auffallen an Orten, wo sie Ausländer nicht besonders mögen, also ließ ich
mir einen Bart wachsen. Meine Frau hatte ein Bild von mir mit dem Bart dabei und fast alle
Offiziere der Konföderierten und auch der Nordstaaten hatten einen Bart.
Ich sagte, "in Ordnung, lass mich einen Blick auf mein bärtiges Bild werfen". Und ich fand immer
noch keine Übereinstimmung. Dann schaute meine Frau genauer hin und als ich sie fragte, wen sie
sich anschaute, meinte ich, "bei diesem Typ besteht eine Ähnlichkeit". Sie nahm mein Bild und
hielt es direkt neben Lewis Armistead und es war fast wie eine Kopie. Ich dachte nur, "oh mein
Gott".
Die wesentlichen Gesichtszüge sind in den meisten Leben sehr ähnlich. So gehe ich also häufig vor,
wenn ich vergangene Leben untersuche und eine starke Anziehung zu einem gewissen
Zeitabschnitt oder einer gewissen Person spüre. Ich schaue mir entsprechende Bilder an und sehe,
ob ich jemanden finde, der mir ähnlich sieht. Und manche sehen mir erstaunlich ähnlich, was die
Gesichtszüge angeht und so weiter.
Noch etwas, das mich wirklich für vergangene Leben begeistert hat, waren die Bücher von Shirley
MacLaine. Sie hat eine Buchreihe über vergangene Leben geschrieben mit dem Titel Out on a Limb.
Sie hat viele Bücher über vergangene Leben geschrieben, in denen sie ihre Erfahrungen teilt, was
etwas ist, das ich in meinen zukünftigen Büchern ebenfalls tun will. Das hat wirklich eine Tür für
mich geöffnet.
Und dann gibt es da noch all diese Leute, zu denen ich immer aufschaute, zum Beispiel Henry Ford,
für den es ganz selbstverständlich war, dass wir reinkarnieren. Er sagte, er sieht gar keine andere
Möglichkeit, wie er all dieses Wissen haben könnte, wenn er nicht bereits viele vergangene Leben
gehabt hätte. Ich war auch sehr fasziniert von buddhistischen Schriften und auch im Christentum
gab es früher das Konzept der Reinkarnation, ich glaube, das wurde später entfernt. Aber am
Anfang hatten vor allem die Essener, von denen Jesus abstammte, eine enge Verbindung zu
Informationen aus vergangenen Leben.
All diese Dinge fügten sich dann sozusagen zu einem Gesamtbild, so dass ich an den Punkt kam, an
dem ich sagte, ja natürlich haben wir vergangene Leben. Die Fähigkeiten, die ich entwickelte,

haben dort ihre Grundlage. Und ich sage Leuten oft, das ist so, wie wenn man versucht sich an
seine Kindheit zu erinnern. Man sieht dann ein Bild von sich als Kind, aber die Erinnerungen sind
meist nicht glasklar. Vielleicht gibt es einen gewissen Moment in der Kindheit, der besonders
hervorsticht. Darauf kannst du dich konzentrieren und wenn du das tust, dann fängst du an mehr
rund um diese Erinnerung zu erkennen.
Dann erinnerst du dich vielleicht, wer um dich herum war, was du gemacht hast, was du anhattest
oder was du gegessen hast. Ich könnte dir jetzt nicht mal sagen, was ich vor drei Tagen gegessen
habe. Aber bei manchen vergangenen Leben sprudeln die Erinnerungen nur so hervor, das ist
wirklich beeindruckend.
Ich konzentrierte mich einfach auf diese Weise und so erklärte ich das auch anderen. Erinnere dich
an eine Situation aus deiner Kindheit und versuche dann einfach noch weiter zurückzugehen in ein
anderes Leben und hole Informationen von dort, genauso wie du Informationen aus deiner
Kindheit holen würdest. Es ist sehr ähnlich und wenn man beginnt sich mit Informationen aus
vergangenen Leben zu verbinden, dann kommen diese Informationen zu einem.
Eine andere Sache, die ich gelernt habe und die ich lange nicht verstehen konnte, ist, dass die
lineare Zeit, an die wir normalerweise glauben, eine sehr begrenzte Realität ist. In der größeren
Realität passiert alles gleichzeitig. Ich habe wirklich lange gebraucht um das zu begreifen, aber
mittlerweile kann ich es verstehen.
Wenn ich also in vergangenen Leben nach Informationen suche, tue ich das in Situationen, die sich
jetzt gerade abspielen. Das ist wirklich schwer zu verstehen, aber nachdem ich angefangen habe
diese vergangenen Leben zu untersuchen, habe ich begriffen, dass diese Leben mir Botschaften
übermitteln wollen, die der Menschheit helfen sollen. Das dringt dann zu mir durch, so
kommunizieren sie mit mir.
Und diese Geschichten, über die ich in den nächsten Büchern schreibe, können wirklich dabei
helfen die Menschheit zu öffnen. Als ich erkannt habe, dass vergangene Leben real sind, wollte ich
dann auch medial begabte Menschen über meine eigenen vergangenen Leben befragen. Mir
schien, dass die meisten Menschen auf diesem Weg eine Verbindung zu ihren vergangenen Leben
herstellen.
Ich ging also zu Mary Roach in Virginia Beach, sie wurde mir vom Edgar Cayce Institut empfohlen.
Edgar Cayce war ein Medium in den 30ern und 40ern, der eine Menge Sitzungen abgehalten hat.
Meistens ging es um Informationen aus vergangenen Leben, um Heilung und so weiter.
Ich hatte gerade an seinem Institut über vergangene Leben geforscht, das hat also perfekt gepasst.
Ich sprach dort mit dieser Frau, die dort gearbeitet hat, und sie sagte: "Oh ja, du solltest Mary
Roach aufsuchen, aber man bekommt nur schwer einen Termin bei ihr, viele Leute versuchen sie zu
treffen. Sie hat mit vielen von uns geredet und viele von uns waren Essener oder haben mit Jesus
gearbeitet, ich wette du auch."

Und ich dachte: "Ich? Keine Ahnung, vielleicht." Und dann gab es da so ein synchronistisches
Erlebnis, Mary Roach war für drei Monate ausgebucht und als ich sie anrief, sagte sie: "Nein, für
die nächsten drei Monate habe ich keine freien Termine." Das war schade, denn ich war kurz davor
umzuziehen, also hätte es vermutlich noch um einiges länger gedauert.
Aber sie rief mich nach ein paar Tagen zurück und sagte: "Bei mir ist spontan was frei, wenn du
morgen kommen kannst, habe ich Zeit." Und ich sagte, "ja, das ist großartig", denn ich wollte am
Tag danach umziehen. Ich ging also zu ihr und sie ratterte all diese vergangenen Leben von mir
runter. Sie hat mir keine konkreten Namen gesagt, sondern mir einen Überblick über meine
vergangenen Leben gegeben, das hat für mich die Tür zu diesen Leben geöffnet.
Kurz darauf hatte ich eine weitere Sitzung bei einer anderen Frau, denn ich wollte die
Informationen sozusagen triangulieren. Ich dachte: "Wenn diese Frau, die mich nicht kennt und die
auch Mary Roach nicht kennt, das Gleiche erzählt, dann ist da vielleicht was dran." Und tatsächlich
erzählte sie mir die gleichen Dinge. Ich habe sie nicht durch meine Fragen in eine Richtung gelotst,
sie hat einfach von sich aus die gleichen Dinge berichtet wie Mary Roach.
Einige Jahre später fing ich dann ernsthaft mit der Erforschung dieser vergangenen Leben an.
Zuerst habe ich mich eingefühlt, was die Orte anging. In vielen Leben war ich in Ägypten, in Rom
und in Griechenland. Aber ich war praktisch überall auf der Welt, es ist wirklich erstaunlich.
Und ich glaube, wenn wir alle verstehen könnten, dass wir Leben als Juden, Muslime, Christen und
als Angehörige von Religionen, die heute gar nicht mehr existieren, hatten, dann würden wir uns
wahrscheinlich nicht mehr so vorschnell über andere lustig machen, sie verfolgen oder sogar
umbringen, nur weil sie zu einer anderen Religion gehören. Das ist wirklich die absurdeste Sache
der Welt, trotzdem sieht man das leider teilweise auch heute noch.
Genauso ist es, was die verschiedenen Ethnien angeht. Ich war jede Ethnie, die es überhaupt auf
der Welt gibt. Ich war schwarz, rot, gelb und so weiter, ich hatte bedeutsame Leben in jeder
Ethnie.
Wenn wir rassistische Vorurteile haben, könnten wir die wahrscheinlich leicht überwinden, wenn
wir erkennen könnten, dass wir vielleicht selber zu dieser Rasse gehörten oder in Zukunft gehören
könnten, vielleicht gerade weil wir uns jetzt über sie lustig machen, damit wir dann merken, wie es
sich anfühlt, wenn sich andere über einen lustig machen.
In einem Leben mag man der Vater sein und im nächsten der Sohn, man kann sogar das Geschlecht
wechseln und so weiter. Diese Verfolgung einer anderen Gruppe, einfach nur weil sie anders ist,
würde für viele Menschen ein Ende haben, wenn sie erkennen könnten, dass sie selbst zu dieser
Gruppe gehört haben, über die sie sich jetzt lustig machen.
C: Ich finde es interessant, dass du Menschen sagst, dass sie sich mit Erinnerungen aus
vergangenen Leben so verbinden können wie mit Erinnerungen aus der Kindheit. Viele Leute

würden vielleicht sagen, "das ist zu einfach, das ist nur Einbildung", oder so. Aber das gleiche
Verfahren wird auch von anderen Experten in anderen Bereichen empfohlen.
Ingo Swann empfiehlt die gleiche Methode in seinem Buch Der sechste Sinn, wo es um das
Erlernen von Fernwahrnehmung geht. Er sagt, konzentriere dich einfach darauf, sei hartnäckig und
du wirst Resultate produzieren. Edgar Cayce sagte das Gleiche über Telepathie, man findet es auch
in Anleitungen zum Herbeiführen von luziden Träumen oder außerkörperlichen Erfahrungen, es ist
wirklich relativ simpel.
Als ich 15 war, habe ich meditiert und buddhistische Bücher gelesen und ich habe mich gefragt,
was ich wohl in einem vergangenen Leben gewesen sein könnte, wenn es so etwas wirklich gibt.
Ich hatte sofort eine Vision, wo ich in einem fremden Land war und Menschen dabei half etwas aus
ihrem Leben zu machen. Dann sind einige Leute der herrschenden Klasse auf mich zugekommen,
denn sie waren nicht glücklich mit dem, was ich tat.
Sie haben mich also gewaltsam fortgebracht und mich eingesperrt, ich konnte das auch fühlen und
dann wollte ich nicht wissen, wie es weiterging, ich habe diese Vision abgebrochen. Aber ich
dachte, dass ich mir das nur eingebildet habe, dass es nur Phantasie war. Ich hatte später auch oft
Träume von dieser Situation und wie es dann weiterging, es war wirklich schrecklich, aber ich
dachte, dass ich es mir nur eingebildet habe, ich habe die wahre Bedeutung dieser Visionen
damals wirklich nicht erkannt.
Und erst vor zwei Jahren hatte ich dann Kontakt mit einem Medium und ich fragte sie dann, ob sie
mir Tipps geben könnte, wie ich Menschen helfen könnte. Sie gab mir auch Tipps und sagte dann
noch, dass es unerledigte Dinge aus meinem letzten Leben gibt. Sie sagte, ich war in diesem Leben
ein Botschafter und half den Menschen zu wachsen und etwas aus ihren Leben zu machen, aber
dass es dort auch Menschen gab, die nicht wollten, dass ich das tue. Die haben mich dann
verhaftet und versucht Informationen aus mir herauszubekommen. Ich wusste aber gar nicht, was
ich ihnen sagen sollte und letztendlich haben sie mich verbrannt.
Als ich diese Informationen bekommen habe, lief es mir heiß und kalt den Rücken runter, ich habe
gleichzeitig gelacht und geheult. Und der Punkt ist, es war wirklich so einfach, sich an diese Sache
zu erinnern. Von da an habe ich an die Realität der Vision geglaubt, die ich hatte. In gewisser Weise
ist es sehr leicht, eine Verbindung mit diesen Erinnerungen herzustellen. Man begibt sich einfach in
einen meditativen Zustand und erlaubt den Informationen zum Vorschein zu kommen.
Wenn ich jetzt andere Menschen zurückführe, ist das von zentraler Bedeutung, dass meine
Klienten ihren analytischen Verstand für eine kleine Weile links liegen lassen und einfach loslassen
können, damit sie sich auf die Bilder konzentrieren können, die dann zum Vorschein kommen,
dann kommen die Resultate so leicht.
M: Oh ja, es gibt auch so viele Bücher über vergangene Leben, wo man wirklich gute
Meditationstechniken lernen kann. Sylvia Browne hat eine Menge geschrieben, sie ist ein

großartiges Medium und hat eine Menge Bücher darüber geschrieben, wie man sich mit
vergangenen Leben und der anderen Seite verbinden kann.
Wenn wir eine Inkarnation verlassen, dann begeben wir uns auf die andere Seite, in eine höhere
Dimension. Von dort schauen wir zurück auf das Leben, das wir gelebt haben. Dann sehen wir, wie
unser Leben andere Menschen beeinflusst hat, positiv oder negativ, und dann lernen wir daraus.
Und letztendlich entscheiden wir dann vielleicht wieder zu inkarnieren, da gibt es dann auch
Seelengruppen und so weiter, Seelen mit denen wir über viele Lebzeiten zusammenarbeiten, mit
denen machen wir also Pläne darüber, woran wir in Zukunft arbeiten wollen.
Dann gibt es noch etwas, das ich gelernt habe, als ich Rückführungen gemacht habe unter
Hypnose, ich hatte einige Sitzungen. Was ich interessant finde, ist, dass viele dieser Autoren,
Psychoanalytiker und Psychologen damit anfingen, dass sie dachten, sie würden Leute zu einem
Zeitpunkt in diesem Leben zurückführen, an dem sie ein Problem hatten. Wenn jemand zum
Beispiel Albträume hatte, in denen die Person Angst davor hatte erhängt zu werden und auch eine
Enge um den Hals gespürt hat und das nicht verstehen konnte, dann geht die Person also zum
Psychoanalytiker.
Und diese Psychoanalytiker führen diese Person dann an einen Punkt in ihrem Leben zurück, an
dem sie ein Problem hatte, das dachten sie zumindest. Vielleicht hat der Bruder oder die
Schwester sie als Kind gewürgt oder sie hatten aus irgendeinem anderen Grund diese Angst.
Jedenfalls führt man sie zurück um daran zu arbeiten diese Angst zu überwinden. Und
normalerweise, wenn man an diesen Punkt geht, an dem das Problem seinen Ursprung hat, kann
man es loslassen.
Aber dann passierte es, dass diese Psychoanalytiker merkten, dass sie die Leute eigentlich in
vergangene Leben zurückführten. In diesem einen Fall, wo diese Person diese Enge um den Hals
spürte, stellte sich heraus, dass sie in ihrem vergangenen Leben erhängt wurde. Und nachdem sie
die Verbindung zu dieser Erinnerung herstellen konnte, war die Enge weg.
Sie dachte sich dann: "Oh, ich wurde also in einem anderen Leben erhängt. In Ordnung, aber das
ist jetzt echt dumm deswegen in diesem Leben besorgt zu sein." Und dann war es weg, keine Angst
mehr, keine Enge um den Hals. Das ist eine der wunderbaren Aspekte, wenn man die Verbindung
zu vergangenen Leben herstellt. Wir können dann Traumata aus vergangenen Leben loslassen. Ich
habe reichlich Traumata aus vergangenen Leben loslassen können, die mir in diesem Leben
Probleme bereitet haben.
Eins hatte mit Lewis Armistead zu tun, über den ich ja schon gesprochen habe. Meine Kniescheibe
war zertrümmert, ihm wurde ins Knie geschossen. Ich hatte ein Problem mit meiner Schulter, ihm
wurde in die Schulter geschossen. Ich hatte ein Problem mit meinem Arm und ihm wurde auch in
den Arm geschossen.
Diese drei Wunden haben sich also auch in diesem Leben manifestiert. Nachdem ich die
Verbindung damit herstellen konnte, haben sich diese Probleme auf wundersame Weise

verflüchtigt und sind seitdem auch nicht wiedergekommen.
Als ich also von jemandem zurückgeführt wurde, der darin ausgebildet wurde, konnte ich eine
Verbindung zu vergangenen Leben und zu gewissen Traumata herstellen. Das war nicht jedes Mal
ein physisches Trauma, sondern manchmal auch ein emotionales oder mentales. Als ich die
Verbindungen zu ihnen hergestellt habe, ich erinnere mich noch an meine ersten Rückführungen,
da habe ich geheult wie ein Baby. Die Emotionen kamen einfach hoch und nachdem ich diese
Emotionen oder diese mentalen Traumata loslassen konnte, öffnete mich das für das größere
Leben sozusagen.
Und Probleme, die ich auf gewissen Ebenen hatte, wurde ich so los. Das ist ein wunderbarer
Aspekt, wenn man die Verbindung zu Informationen aus vergangenen Leben herstellt. Wir können
Traumata aus vergangenen Leben verarbeiten, aber es gibt da noch viel mehr Möglichkeiten. Wir
können auch die Verbindung mit den großartigen Leistungen herstellen, die wir in vergangenen
Leben vollbracht haben. Wir können dieses Wissen in unser aktuelles Leben einbringen, das ist
auch etwas, das ich getan habe, was zum Beispiel die Fernwahrnehmung angeht oder als ich dabei
geholfen habe Menschen zu heilen. Ich hatte auch vergangene Leben als Heiler. Und ich habe diese
Fähigkeiten erst wirklich wiederentdeckt, als ich die Verbindung mit den vergangenen Leben
hergestellt habe, in denen ich diese Fähigkeiten hatte. Ich wollte sie dann auch in diesem Leben
wieder nutzen. Das ist auch so eine großartige Sache, wenn man bewusst Informationen aus
vergangenen Leben hervorbringt.
Zu denken, dass wir auf diese Welt kommen und nur dieses eine Leben haben, ist wirklich schade,
finde ich. Denn es gehört so viel mehr dazu. Wenn wir das erkennen können, öffnen wir uns selbst
für sehr viel mehr Möglichkeiten.
C: Ja, wir fokussieren uns immer darauf unsere Körper gesund zu erhalten, aber wenn die Seele
und der Körper gemeinsam wachsen, ist es nur logisch, wenn man wirklich gesund werden will,
dass man dann jenseits dessen gehen muss, was einem in diesem Leben passiert ist. So wie es dir
ging mit den Verletzungen, die mit einem vergangenen Leben zusammenhingen.
M: Ja, definitiv.
C: Was denkst du, wie kann es sein, dass aktuell sieben Milliarden Menschen auf der Erde leben,
wo kommen all diese Seelen her? Das wäre eine Frage, die jeder stellen würde, der sich für
Reinkarnation interessiert. Selbst wenn jeder wiedergeboren werden würde, warum gibt es dann
heute so viel mehr Menschen als in der Vergangenheit?

M: Also das ist wirklich eine gute Frage. Etwas, das ich herausgefunden habe, ist, dass wir auch
multiple Leben haben. Ein paar Prozent von uns, ich schätze vier bis sieben Prozent, leben mehrere
Leben gleichzeitig, ich schreibe darüber auch in meinem kommenden Buch. Das ist eine Antwort
auf diese Frage.
Das ist sozusagen Multi-Tasking auf hohem Niveau. Wir können gleichzeitig lesen, fernsehen,
telefonieren und so weiter. So eine Art Multi-Tasking gibt es auch auf der Seelenebene. Wir können
unsere Seelenenergie teilen und dann in verschiedenen Körpern inkarnieren und uns vielen
verschiedenen Aufgaben widmen, wenn wir etwas Bestimmtes erreichen wollen.
Ich gebe dir ein Beispiel, ein großartiges Beispiel. In der griechischen Antike hatte ich multiple
Leben, ich war Spartaner und ein General aus Athen, beide spielten eine wichtige Rolle bei der
Invasion der Perser. Die Perser wurden bei der Seeschlacht von Salamis geschlagen, ich war damals
ein General namens Themistokles. Themistokles hatte einen brillanten Plan, als er einige Jahre vor
der Schlacht viele Schiffe bauen ließ, mit denen die Perser bei ihrem Vorstoß gestoppt werden
konnten.
Dann war ich auch an der Seite von König Leonidas als General Pausanias. Das war zur gleichen
Zeit. Pausanias half dabei die Perser in der letzten Schlacht zu besiegen. Und wieso war das so
wichtig? Vor dieser Zeit war Griechenland die Blüte der westlichen Zivilisation, wie wir sie heute
kennen. Ich hatte dort Leben als Philosophen, das war die Blütezeit des Wissens und wenn die
Perser durchgekommen wären, hätten sie das vernichtet, denn sie hatten eine eher negative
Geisteshaltung.
In diesen Leben konnte ich also helfen das zu verhindern. Natürlich haben sehr viele in diesen
Schlachten gekämpft, aber durch meine jeweilige Tätigkeit als General konnte ich wirklich einen
wichtigen Beitrag leisten.
Wir können also in mehreren Körpern gleichzeitig inkarnieren, das ist eine Erklärung. Was aber
noch stattfindet, was viele vielleicht nicht realisieren, hat damit zu tun, dass es Seelen in vielen
verschiedenen Galaxien gibt, nicht nur auf unserem Planeten. Es gibt so viele Planeten da draußen
und manchmal inkarnieren wir auch dort, in anderen Sonnensystemen. Manche von uns sind
vielleicht gleichzeitig dort und hier inkarniert.
Aber während Seelen sich entwickeln, gehen sie durch verschiedene Phasen. Wenn auf einem
bestimmten Planeten ein bestimmtes Niveau vorherrscht, das jemand noch nicht erreicht hat,
dann muss er sozusagen in einem anderen Sonnensystem heranreifen, bis er ein höheres Niveau
erreicht.
Ich glaube, nachdem wir zuerst inkarnierten, haben wir ein sehr niedriges Niveau erreicht, es
wurde sozusagen sehr negativ und jetzt bewegen wir uns wieder aufwärts. Wir können mehr und
mehr beobachten, wie sich auf der Erde massive Änderungen vollziehen. Viele reden über diese
Energien, die kommen und uns verändern. Ich glaube, das ist korrekt und dass wir uns als
Menschheit rasant weiterentwickeln. Es mag jetzt vielleicht noch nicht so offensichtlich sein, aber

es passiert, ich kann es auf vielen verschiedenen Ebenen beobachten.
Über diese Dinge zu reden, über die wir hier reden, wäre vor hundert Jahren so nicht erlaubt
gewesen, man hätte uns umgebracht. Ich denke, aktuell werden immer mehr Informationen
verfügbar, das Internet hilft dabei natürlich enorm. Irgendwann werden wir sogar telepathisch
sein, dann brauchen wir nicht mal mehr Telekommunikation. Ich denke, wir entwickeln uns wirklich
schnell.
Viele Seelen kommen aktuell auf die Erde um bei dieser Entwicklung dabei zu sein. Das ist eine
besondere Phase in der Geschichte des Universums, viele Seelen sind jetzt aus diesem Grund hier
inkarniert.
C: Ja, das glaube ich auch. Aber wenn du sagst, dass man mehrere Leben gleichzeitig haben kann,
dann stellt sich natürlich die Frage, wer man wirklich ist. Wer hat die Kontrolle über all diese
verschiedenen Aspekte, wo sitzt dieses Bewusstsein?
M: Ja, wir nehmen normalerweise an, dass wir diejenigen sind, die wir jetzt in diesem Moment
sind, obwohl wir eigentlich etwas sehr viel Größeres sind. Und wenn man sich damit anfreunden
kann, kann man auch anfangen zu begreifen, dass es möglicherweise auch Reinkarnationen geben
könnte oder multiple Leben oder Leben in anderen Sonnensystemen. Ich glaube nicht nur, dass es
möglich ist, ich denke, wir sind alle Sternensamen.
Hier hat die Audiodatei eine Störung, als Michael genauer darauf eingeht, dass wir alle
Sternensamen sind. Ich fragte ihn dann, ob er schon einmal ein UFO gesehen hat, woraufhin er
antwortete: "Nicht dass ich wüsste, aber manchmal wundere ich mich schon bei manchen Leuten,
ob die nicht eigentlich von woanders sind."
Ich bin mir nicht darüber bewusst jemals eine Erfahrung mit Außerirdischen gemacht zu haben. Es
sind aber natürlich allgemein viele Informationen darüber verfügbar, es ist überwältigend und sehr
überzeugend. Wenn man sich dem verschließt, erweist man sich selbst und der Menschheit
wirklich keinen Dienst.
Es gibt sehr viele Menschen, die in dieser Hinsicht persönliche Erfahrungen gemacht haben. Ich bin
mir sicher, wenn man da wirklich Erfahrungen machen will, dann wird man das auch manifestieren.
Zufälligerweise hatte ich letzte Nacht einen Traum, in dem ein UFO draußen vor meinem Fenster
gelandet ist und Informationen zu mir gebeamt hat. Also keine Ahnung, vielleicht gibt es sie. Das
geschah in der Traumwelt, aber man erreicht einen Punkt, an dem man sich manchmal fragt, was
eigentlich Traum ist. Sind wir vielleicht in dieser Realität im Traum und ist die Traumwelt vielleicht

eigentlich sehr viel realer als allgemein angenommen?
Leider ist die Audiodatei im weiteren Verlauf beschädigt. Vielleicht werden wir irgendwann ein
weiteres Interview aufnehmen. Wir sprachen noch über mögliche zukünftige Entwicklungen in
Bezug auf orchestrierte Kriege und diverse Katastrophenszenarien sowie mögliche
Erdveränderungen.
Im Wesentlichen sagte er, dass er diese Dinge auch auf dem Schirm hat. Die Mächte im
Hintergrund fördern massiv Kriege und Unruhen, während sie gigantische Bunkeranlagen bauen
und sich scheinbar auf kataklysmische Ereignisse vorbereiten.
Aber indem wir Informationen verbreiten und kreativ sind, indem wir ermächtigende Gedanken
und Emotionen aussenden, indem wir unsere Ängste überwinden und uns mit unserem höheren
Selbst verbinden können wir diese negativen Potentiale ausmerzen und diese
Katastrophenszenarien praktisch vermeiden. Wir können eine echte Renaissance manifestieren, ein
wahres Erwachen.
Wir sind am Zug. Wir sind die, auf die wir gewartet haben. Wir haben die Macht, die Dinge zu
ändern.
Hier sind ein paar verständliche Ausschnitte aus dem Rest unseres Gesprächs...
M: Was die Anschläge unter falscher Flagge angeht, über die du gesprochen hast: Ja, der 11.
September war ein Anschlag unter falscher Flagge und ein Vorwand um uns in diese Kriege zu
bringen. England hatte einen Anschlag unter falscher Flagge in der U-Bahn. Vor kurzem hatten wir
hier in den USA einen Anschlag unter falscher Flagge in der Schule in Sandy Hook.
Viele meine Freunde glauben noch immer, dass der 11. September ein Anschlag von muslimischen
Terroristen war. Wenn ich mir aber den 11. September und all diese Informationen ansehe, ist es
einfach überdeutlich, dass das ein Anschlag unter falscher Flagge war.
Dabei geht es für gewisse Leute darum, ihre Macht zu festigen, während wir weiter versklavt
werden sollen. Und so lange wir das mit uns machen lassen, so lange werden sie ebenfalls
weitermachen.
Das ist für viele Menschen eine schwierige Situation, wir haben darüber bereits gesprochen. Man
möchte sich auf das Positive konzentrieren, aber man sollte nicht vor dem Negativen davonlaufen.
Man muss verstehen, dass das Negative sich weiterhin manifestieren will. Sich nur auf das Positive
zu fokussieren und dadurch alles Negative zu annullieren ist momentan einfach nicht unsere
Realität.

Ich halte es da mit Teddy Roosevelt, der sagte: "Sprich sanft, aber habe einen großen Knüppel
dabei."
Und uns werden aber all diese falschen Informationen gegeben, hier in den USA und praktisch
überall auf der Welt, dass wenn man uns die Waffen wegnehmen würde, dass wir dann sicherer
wären.
Wir können aber in der Geschichte zurückschauen, wo die Stalins, die Hitlers und so weiter den
Menschen die Waffen abgenommen haben und ihre Bevölkerungen dann auf extrem negative
Weise kontrolliert haben.
Viele von uns erkennen, dass wir genug von so etwas haben. Wir haben genug von diesem Spiel.
Wir wollen diese Kriege, den Hass, die Angst und so weiter nicht mehr erleben.
Wir wollen die höheren Aspekte der Liebe erleben und mehr darüber herausfinden, wer wir
wirklich sind. Wir wollen kreativ sein und all diese wunderbaren Erfahrungen mit anderen haben
und nicht in andere Länder gehen um die Leute dort umzubringen, das ist Wahnsinn. Ich glaube,
wir werden uns in dieser Hinsicht massiv weiterentwickeln.
Wenn wir also bewusster werden, können wir nicht mehr so leicht dahin manipuliert werden Angst
zu haben und Kriege zu führen, die nur dazu dienen, dass diese Eliten an der Macht bleiben und
uns kontrollieren können. Ich glaube, dieses Paradigma fällt rasant auseinander.
Wir sind dafür bereit. Wir wollen diese alten Informationen nicht mehr. Wir wollen uns
weiterentwickeln. Ich sehe das auf vielen verschiedenen Ebenen. Es ist eine faszinierende Zeit um
am Leben zu sein. Ich sehe, wie immer mehr Menschen diese Verbindungen herstellen.
Sie haben diese Art Unterhaltungen, die wir jetzt haben. Das ist eine brillante Unterhaltung, ich
hoffe, sie erreicht viele Menschen. Aber wenn die Menschen nicht bereit dafür sind, schalten sie
vielleicht schon nach ein paar Minuten ab, weil es sie überwältigt. Sie machen dann zu und denken
sich, dass das alles verrückt ist. Aber wenn es Menschen gibt, die uns an dieser Stelle immer noch
zuhören, gibt es große Hoffnung.

http://www.we-are-change.de/2013/04/19/der-intuitive-krieger-interview-mit-navy-seal-chief-michael-jaco/

von ein Bürger, wie Du - am 20.04.2013 21:38
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