Dirk Müller zum sinkenden Goldpreis

Startbeitrag von Gerry am 21.05.2013 12:01

Mister DAX und das Auffangnetz für den Goldpreis

Seit Jahren ist er das Gesicht der deutschen Börse: „Mister DAX“ Dirk Müller hat auf dem Parket des DAX bereits einige Kursstürze und Panikverkäufe miterlebt - auch während des Preisrutsches beim Gold ist Müller als Experte und Marktbeobachter gefragt. Im Gespräch mit dem Onlineportal "finanzen.net" rät er allerdings zu einem besonnenen Umgang mit den Preisrückgängen beim Gold - von einem Vertrauensverlust in den "sicheren Hafen" kann laut Müller keine Rede sein: „Im Gegenteil: Wir sehen, dass die Anleger rund um den Globus im physischen Bereich die Kursrückgänge für Nachkäufe im großen Stil genutzt haben.“ Müller erklärt, dass die Preisentwicklung beim Gold derzeit abgekoppelt von Angebot und Nachfrage auf dem physischen Markt sei.

„Der Preis ist ausschließlich getrieben durch Wetten und Spekulation. Diese Übertreibungen werden sich auch wieder bereinigen“, stellt Müller klar.

Er schließt nicht aus, dass Gold noch weiter an Wert verlieren könnte - es gäbe aber eine natürliche Grenze: Unter die Produktionskosten der Edelmetalle, also etwa 1000 bis 1200 Dollar pro Feinunze, werde der Goldpreis nach Einschätzung von Dirk Müller nicht fallen, weil in diesem Fall viele Minen schließen müssten und der Goldpreis automatisch wieder steige.

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