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Abraham
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Erster Beitrag:
vor 5 Jahren
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Gerry

Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen

Startbeitrag von Gerry am 26.05.2013 19:34

Warum stellt es in unserer Gesellschaft keinen Widerspruch dar, Tierfreund zu sein und sich gleichzeitig ohne schlechtes Gewissen karnivor zu ernähren?

Die Psychologin und Veganerin Melanie Joy erforscht die Psychologie des Fleischkonsums und widmet sich in ihrem Buch „Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen“ der Erklärung dieses Phänomens. Die Tierrechtsaktivistin deckt ein kulturelles Glaubenssystem der Verdrängung auf, den sogenannten „Karnismus“. Dieser Mechanismus schaltet unsere sympathischen Gefühle gegenüber Tieren aus, die uns als Lebensmittel dienen und verhindert gleichzeitig, die Verbindung zwischen Produkt und schützenswertem Lebewesen zu ziehen. Bei Haustieren greift dieser Mechanismus nicht, daher schockiert uns der Gedanke an Hund, Katze oder Pferd im Eintopf. Ein Blick über den europäischen Tellerrand hinaus beweist diese kulturelle These: So sind Katzen in China eine Delikatesse und in Peru stehen Meerschweinchen auf dem Speiseplan. Joy zeigt diese Diskrepanz auf, ohne mit erhobenem Zeigefinger zu verurteilen. Ihr Ziel ist es, den Menschen die Augen für dieses Lügen-System zu öffnen, um somit schließlich den Bewusstseinswandel einzuleiten.


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