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Abraham
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vor 4 Jahren, 6 Monaten
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ein Bürger, wie Du

Schlimmer als eine Droge: Facebook verändert dein Denken und macht dich zum Sklaven

Startbeitrag von ein Bürger, wie Du am 14.07.2013 10:03



Machen soziale Medien im Internet wie Facebook oder Google+ genauso süchtig wie Drogen, beispielsweise Methamphetamin? Ja, sagen immer mehr Beobachter und Experten. Und was raten sie? Bleib vom Computer weg und zwar ab sofort, solange du es noch kannst.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Wir bei NaturalNews sind ganz bewusst eine internetbasierte Publikation, und wir sind auch stolz darauf. Wir freuen uns, wenn täglich Hunderttausende unsere Beiträge lesen, und sind überzeugt, dass wir keine Abhängigkeit fördern. Wir füllen bewusst eine Lücke.



Interaktive soziale Medien im Internet sind etwas vollkommen anderes; viele betrachten sie inzwischen als gefährlich für die Gesellschaft. »Man spricht auch von FaceCrack«, postete der Philosoph und Autor David Rainoshek kürzlich in einem Blog. Und weiter:

… wenn du das Gefühl hast, zu versinken, wenn du bei Facebook bist, ein Gefühl, das du anfänglich, als du es zum ersten Mal nutztest, nicht hattest … wenn dir die Leute auf die Nerven gehen, die es nutzen oder ständig checken (wie die, die endlose Bilder ihrer letzten Mahlzeit, ihrer Erlebnisse mit Katzen, ihrer neuen Flamme, des neuen Autos, der Ferien posten)…

Wenn du dich gefragt hast, ob Facebook (FB) gut für dich – oder für die Gesellschaft – ist… oder gedacht hast, »damit muss Schluss sein«, dann ist dieser Blog-Eintrag gut für DICH.



Im Inneren des Facebook-Drachens



Rainoshek argumentiert, durch soziale Seiten wie Google, Yahoo, Facebook oder sogar Online-Medienunternehmen wie die New York Times werde man ständig mit Produkten, Dienstleistungen und anderen Dingen bombardiert, und das zusätzlich zu einer endlosen Litanei bewusstseinsverändernder Nachrichten, von Information oder leerem Geschwätz, das in seiner Gesamtheit das Gehirn überlaste.



Brian Young von Demand Media zitiert eine neuere Studie von Steven Strogatz von der Cornell University, wonach soziale Medien weniger den Eindruck vermitteln, enger mit anderen – Kollegen, alten Freunden, neuen Bekannten – in Verbindung zu stehen, sondern es uns vielmehr erschweren, zwischen sinnvollen Beziehungen, die wir in der realen Welt pflegen, und der Unmenge zufälliger Bekanntschaften, die sich durch soziale Medien ergeben, zu unterscheiden.



»Indem wir dermaßen viel Zeit und psychische Energie auf diese weniger sinnvollen Bekanntschaften verwenden, vernachlässigten wir, so fürchte er, unsere wichtigsten Beziehungen«, schreibt Young.



Eine andere Studie über Facebook kam zu dem Ergebnis: Wenn zu viel Zeit in sozialen Medien verbracht wird – wo man erfährt, wie gut es den Freunden und Bekannten geht, anders als einem selbst –, können Wut, Neid und Unzufriedenheit entstehen.



Laut Reuters:

…zeigte sich bei einer gemeinsam an zwei deutschen Universitäten durchgeführten Studie, dass Neid an der Tagesordnung ist bei Facebook, dem größten sozialen Netzwerk der Welt mit über einer Milliarde Nutzern, das eine nie da gewesene Plattform für sozialen Vergleich geschaffen hat.

Wie Hanna Krasnova vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Berliner Humboldt-Universität, Koautorin der Studie, betont, seien die Wissenschaftler überrascht gewesen, wie viele Menschen negative Erfahrungen gemacht hätten. »Sie fühlen sich einsam, frustriert oder verärgert.«

»Nach unseren Beobachtungen verlassen einige daraufhin Facebook oder nutzen die Seite zumindest seltener«, betont sie.



Kurzfristig Spaß, langfristig Enttäuschung und verändertes Denken



Aber verändert Facebook tatsächlich unser Denken?



»Absolut«, schreibt Rainoshek, »und zwar ganz gewaltig. Es verändert die physische Struktur der neuronalen Vernetzung im Gehirn und sogar unsere Gefühle über uns selbst und andere. Und das auf eine Weise, die dich vielleicht überrascht und dir so manches klar macht«.



Er zitiert Beweise dafür, dass Nutzer eine Art »Rausch« empfinden, wenn sie ihre E-Mails, ihre Homepage und andere elektronische Medien wie Twitter checken – einen Rausch, der durch Dopamin verursacht wird, einen Neurotransmitter, der den Teil des Denkens steuert, der auf Belohnung orientiert ist.



»Im Wesentlichen ist Facebook für dich, was ein großes Glas Coca-Cola für deinen Blutzuckerspiegel ist, sowohl kurz-, als auch langfristig betrachtet«, schreibt Rainoshek. »Facebook muntert dich vorübergehend auf (wow, ist das nicht, und das, und das, und das und oooh das … interessant, schrecklich, blöde, lustig, traurig, herausfordernd, was auch immer) und lässt dich dann wie einen Stein fallen, sobald du dich abmeldest. Und je länger du dabei bist, desto selbstsüchtiger und wertloser kommst du dir oft vor.«





Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:



DavidRainoshek.com

Chron.com

FuffingtonPost.com

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/j-d-heyes/schlimmer-als-eine-droge-facebook-veraendert-dein-denken-und-macht-dich-zum-sklaven.html

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