Jahn J Kassl: ADHS: DIE ERFUNDENE KRANKHEIT

Startbeitrag von Gerry am 20.07.2013 18:52

Haben sie Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, sind sie etwa leicht ablenkbar?
Haben sie Probleme sich zu organisieren oder fällt es ihnen schwer Prioritäten zu setzten?
Können sie kaum länger still sitzen, reden sie ohne zu denken oder unterbrechen sie andere?
Neigen sie zu impulsivem Handeln und ist es schwer für sie mit stressigen Situationen umzugehen?
Sind sie ungeduldig oder gar schnell frustriert?


Wenn ein Merkmal oder mehrere auf sie zutreffen, dann leiden sie unter ADHS, der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, die neuerdings vor allem bei Kindern und Jugendlichen diagnostiziert wird, jedoch auch Erwachsene betrifft. Fakt ist:
Im Jahre 1995 wurden in Deutschland 5000 Fälle der Hyperaktivität, der ADHS, bei Jugendlichen und Kindern diagnostiziert. 2009 waren es bereits 500.000 Tausend Kinder.

Diese Kinder sollen an folgenden Störungen leiden:
1.) Streit mit den Eltern im Teenageralter (Trotzstörung!?).
2.) Rutschen auf dem Stuhl.
3.) Hausaufgaben nicht erledigen.

„Streit mit den Eltern“ ist also kein Beitrag mehr zum Erwerb der Abgrenzung und der Konfliktfähigkeit des Heranwachsenden, sondern ein Fall für den Doktor und das Ritalin, mit dem Wirkstoff Methylphenidat C14H19NO2. Dieser unterliegt den „betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften und ist in Deutschland als verkehrs- und verschreibungsfähiges Betäubungsmittel eingestuft und unterliegt einer gesonderten Verschreibungspflicht.“
(Quelle: Wikipedia)

„Ritalin für alle“, ist die Devise, denn es kann nicht früh genug damit begonnen werden, den Menschen, ein an sich verständliches Verhalten (impulsives Handeln, mit Stress schwer umgehen können) auszutreiben.
Bereits Kinder ab 6 Jahren dürfen dieses Nervenmittel einwerfen.
Ein Riesengeschäft für die Pharma-Industrie und für jene Ärzte, die auf deren Provisions-und Gutscheinlisten aufscheinen.

Sehr häufige Nebenwirkungen (1:10) sind verminderter Appetit, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit und Übelkeit. Nervosität und Schlaflosigkeit.
Häufig sind (1:100 bis 1:10): Appetitlosigkeit, Angstgefühle, anfängliche Schlafstörungen, depressive Verstimmung, Nervosität, Unruhe, Agitiertheit, Aggressionen, Zähneknirschen, Depressionen, verminderte Libido, Verwirrung, Spannung, Schwindelgefühl, Zittern, Ameisenlaufen (Kribbeln), Dämpfung (Sedierung), Spannungskopfschmerzen, verschwommenes Sehen, Drehschwindel, Schmerzen im Nasen-Rachenraum, Aufstoßen (Dyspepsie), Erbrechen, Verstopfung, übermäßiges Schwitzen, Muskelspannung, Reizbarkeit,
Gewichtsverlust, Muskelzuckungen (Tic), emotionale Labilität. Bei Kindern und Jugendlichen außerdem Entzündung des Nasen-Rachenraums, Schwindel, Husten, Oberbauchschmerzen und Fieber.“
(Quelle: Wikipedia)

Ich weiß nicht, wie es ihnen ergeht liebe Leser, aber mir ist in diesem Falle das „Rumrutschen am Sessel“ lieber. Warum aber wird ein Nervenmittel mit diesen Nebenwirkungen, genau dagegen eingesetzt?

Die Antwort ist einfach:
Es geht darum die Menschen ruhig zu stellen!

Damit sie den Vorgaben dieser nur auf Leistung, Macht und Kalkül aufgebauten Gesellschaft unwidersprochen begegnen – als willige und dumme Sklaven, die nicht im Stande sind, sich den eigenen Kopf zu machen, auch wenn das zu berechtigten Stress führen könnte.
Folgerichtig müssen wohl Milliarden Menschen ADHS Patienten sein, denn wer kann von sich sagen, er hätte niemals Streit mit den Eltern gehabt – auch mit den besten - und das im Teenageralter?

Das „Reden ohne zu denken“ und den „anderen zu unterbrechen“, das ist jedoch wohl eine Eigenschaft, die vor allem von unserer politischen Elite vorgelebt wird. Bei dem Sittenbild, das unsere Politiker bieten, besteht der dringende Verdacht, dass noch niemand dieser Damen und Herren auf die glorreiche Idee kam, sich selbst mit Ritalin ruhig zu stellen. Warum eigentlich nicht?
Bisher wurden in etwa 19.000 Studien zu diesem Thema unternommen, mit dem Resultat: „Es gibt sehr unterschiedliche Auffassungen zum ADHS-Syndrom Daher ist es nur unzureichend objektivierbar.“ (Quelle: Wikipedia)

Das heißt im Klartext: Man kennt sich nicht aus!
Das Milliardengeschäft und die Betäubung der Bevölkerung betreibt man dennoch.

Empört euch, so man euch eure Wut und eure natürliche Abwehr gegen dieses System austreiben möchte. Empört euch, so ihr angehalten werdet alles mit stoischer Gelassenheit hinzunehmen! Empört euch, so man euch Tabletten verschreibt, die eure Impulsivität – euer Bauchgefühl, die Intuition – ausschalten wollen!

Empört euch Europäer, denn wir haben genug Anlass dazu.

Wo keine Krankheit ist, braucht es keine Medizin. Es sei denn, man möchte krank werden und sich der Pharmaindustrie - Nebenwirkungen inklusive - ausliefern.

Daher fordere ich das Verbot von Ritalin!

Ein breites Feld für einen Gesundheitspolitiker, dem die Gesundheit der Menschen und der mündige, zu selbstständigem Denken und Handeln befähigte Bürger, wirkliche Anliegen sind.

Und im Übrigen fordere ich das bedingungslose
Grundeinkommen für alle Menschen von 0-99 Jahre.


Jahn J Kassl

Dieser "Kommentar" erging als "Leserbrief" an sämtliche Tageszeitungen
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Handy macht krank - JAHN J KASSL:
http://lichtweltverlag.blogspot.co.at/2013/06/handy-macht-krank-jjk.html

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