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Abraham
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Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
ein Bürger, wie Du

Bewusst … sein – im Hier und Jetzt

Startbeitrag von ein Bürger, wie Du am 28.08.2013 19:31

Die Worte der Überschrift beinhalten viele Details, lassen sich unterschiedlich interpretieren und wie jedes Wort sind auch diese Impulse.

Was macht uns Menschen aus?

Wieso agieren bzw. reagieren wir auf bestimmte Worte, Situationen, Gedanken…und Kontakte, ob zu Mensch oder Tier, Pflanze, Natur im Allgemeinen?
Ist es unsere Gabe, mit der wir ausgestattet worden sind, um unser Sein und Tun zu gestalten? Benötigen wir diese Impulse, um uns zu orientieren, um nicht den Überblick in der Welt zu verlieren?
Oder ist es einfach ein Werkzeug, dass uns zum Arbeiten dienlich sein kann/soll…denn ohne Arbeit hat der Mensch keinen Wert, ist nicht von Nutzen für die Prozesse auf diesem Planeten, so ist es uns vermittelt worden.

Die o.g. Fragen entstehen, wenn wir uns mit der Außenwelt beschäftigen bzw. von dieser beschäftigen lassen. Energien sorgen für diese Art von Impulsen, es geschieht über eine Steuerung außerhalb unseres Bewusstseins. Wir erkennen die uns umgebenden Anforderungen, versuchen darauf hin zu handeln und bewirken damit weitere Impulse, die wiederum andere Menschen steuern. Ein Kreislauf, der ein Leben lang kontinuierlich in Betrieb ist, sozusagen im Schlaf funktioniert, wodurch ein Automatismus konstruiert wurde, der keiner Überprüfung bedarf.

Erst wenn ein Impuls im Hier und Jetzt für eine Irritation in einem selbst sorgt, ein unerwartetes Gefühl das Denken und Handeln beeinflusst, man körperlich spürbar nicht mehr in der bekannten Art und Weise funktionieren kann, ist ein neuer Prozess ausgelöst worden. Ob wir diesen als Erwachen oder Bewusstwerdung, Klarheit, Freiheit, Glückseligkeit oder oder beschreiben wollen – es ist ein Impuls, der nur das eigene Sein betrifft.

Die Innenschau veranlasst zum Nachdenken, man reflektiert vergangene Lebensprozesse, schaut sich sein Umfeld, seine Mitmenschen, Dinge des alltäglichen Lebens mit einem anderen Blick an. Es ist wie ein Filter, der frühere Handlungen nicht mehr zulässt, man kann sich eine bestimmte Zeit in Kompromisse flüchten, dennoch werden die zu akzeptierenden Impulse, deren Aufnahme durch den eigenen Filter blockiert werden, zu einer immer größeren Anstrengung.

Zu dem Prozess des bewussten Erkennens ergeben sich synchronistische Situationen, die einem ein weiteres Spektrum von Impulsen bieten, ebenso mit entsprechender Energie ausgestattet, erfährt man Halt, Bestätigung, Wärme, Nähe, Herzlichkeit. Parallel dazu wirken die Kräfte der scheinbaren Realität, die bisher das Leben bestimmt haben. Druck baut sich auf, der Alltag wird von Nachfragen und Diskussionen begleitet und im weiteren Verlauf ist Unverständnis, Traurigkeit ebenso Wut als Reaktion möglich. Hilflosigkeit im Umgang bestimmt das Miteinander, entsprechende Themen werden ausgespart, der Austausch ist begrenzt.

Der Blick in das eigene Innere ist ein intensiver Prozess. Oftmals wird dieser durch den Druck der Außenwelt von Unsicherheit begleitet, die in der Konsequenz durchaus eine Übertragung von Verantwortlichkeit auf andere Menschen nach sich ziehen kann. Dazu dienen Blogs und Channelings als Orientierungsparameter, führen dem Verstand Erklärungen zu, die scheinbar für eine Beruhigung bzw. Bestätigung des eigenen Tuns sorgen. Der Abgleich mit dem Herzen gestaltet sich in dieser Phase schwierig, hieraus können emotionale Differenzen entstehen, eine innere Unausgeglichenheit staut sich an und wird meist durch einen Impuls der scheinbaren Realität zu einer Entladung geführt. Da kann ein Text eines Blogs nerven, in einem Chat-Room hat man sich über Monate bemüht, keine falschen Fragen zu stellen und dann führt ein Wort zu einem emotionalen Feuerwerk.

Woher entsteht diese Unsicherheit im Prozess der Innenschau? Es ist niemals das Thema, das Wort, der Umstand, der Mensch, die Sache, das Gefühl, was das Fass zum Überlaufen bringt. Es sind dahinterliegende energetische Muster, die unser Denken und Handeln beeinflussen und damit uns in dieser Welt gefangen halten.

Zudem erschaffen wir uns eigene Strukturen, die ebenfalls beeinflussend auf uns einwirken. Die sogenannten gesellschaftlichen Regeln, Gesetze, Normen, Verhaltenskodexe sorgen für das, was wir scheinbar als Gemeinschaft benötigen, um miteinander leben zu können. Bestimmt wird die Art und Weise dieses gemeinsamen Lebens durch das energetische Mittel Geld. Alles ist und wird verglichen sowie bewertet. Aus dem Vergleich wird eine Bewertung, hieraus entsteht eine Beurteilung und aus dieser wird Macht abgeleitet.

Nichts bleibt dieser Bewertung verborgen, außer das, was mein bewusstes Sein ausmacht, was ich mit der Verbindung zu meinem höheren Bewusstsein, dem Bereich, zu dem ich gelange, wenn ich in der vollkommenen Ausgeglichenheit, in der Stille in mir bin, manifestiere.

Das Konstrukt dieser Scheinwelt, ohne Bewertung anzusehen, bedeutet bewusst im Hier und Jetzt zu sein.

Das Gefühl in sich stimmig zu sein, lässt eine Schwingung aufkommen, die für andere Menschen als Impuls dienlich sein kann. Und wieder und wieder werden neue Impulse erzeugt, die uns immer weiter von dem entfernen, was wir bisher als unsere Lebensaufgabe, unser Dasein, als unser Schicksal bezeichnet haben.

Auf dem Weg zu uns selbst dient jede Irritation, jedes Intermezzo, jede Erfahrung dem einen Ziel…anzukommen in uns selbst!

Bewusst…sein – im Hier und Jetzt ist keine neue Lebensaufgabe, ist kein Trick, kein neues Theaterstück, das in Auftrag gegeben wurde, es ist unser ursprüngliches Sein, was in uns immer war und uns daran erinnert, wer wir sind: Freie ausgewogene Wesen, ohne Begrenzungen und damit ohne Dualitäts- und Polaritätskonstruktionen.

Die alten Muster gilt es loszulassen, keine Energien sollten in die Bekämpfung oder erzwungene Bewusstmachung der unterschiedlichsten Aspekte dieser Scheinwelt fließen. Sobald die Auseinandersetzung mit Menschen oder Themen im Alltag spürbar Energie abzieht, ist das ein Impuls der als Signal zur bewussten Betrachtung dessen, was man gerade tut, verstanden werden kann. Es ist der eigene Lotse, der aus dem Herzen agiert und dem Verstand auf dem Weg des inneren Erkenntnisprozesses behilflich ist.

Das Innehalten und das bewusste Erspüren des eigenen Seins und das Erkennen der passenden Impulse ist das, was uns in dieser Zeit offenbart wird – zum höchsten Wohl aller Menschen!

„Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.“

http://wirsindeins.org/2013/08/28/bewusst-sein-im-hier-und-jetzt/

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