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Abraham
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Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Gerry

Der Wille der Bürger bewirkt es: Syrienangriff wird verschoben

Startbeitrag von Gerry am 29.08.2013 10:59

London und Washington treten beim geplanten Militärschlag gegen Syrien auf die Bremse. Premier David Cameron erfährt Widerstand aus den eigenen Reihen und will nun doch den Bericht der UN-Inspekteure abwarten. Präsident Obama muss den Republikanern erklären, auf welcher Grundlage er Syrien bombardieren will.

Am Mittwochabend sah sich der britische Premier David Cameron plötzlich mit deutlichem Widerstand aus seiner eigenen konservativen Partei konfrontiert: Über 70 Abgeordnete kündigten an, gegen einen Militärschlag in Syrien zu stimmen – sollte es Cameron nicht gelingen, klare Beweise dafür vorzulegen, dass wirklich das Assad-Regime den Giftgas-Einsatz zu verantworten hat. Daraufhin änderte die britische Regierung ihre Position und erklärte, man wolle nun doch den Bericht der UN-Inspekteure hören, bevor man zu einer Entscheidung kommen könne.

In Washington verlangte der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, John Boehner, dass US-Präsident Barack Obama ebenfalls einen klare Beweislage und eine entsprechende rechtliche Grundlage präsentieren müsse, bevor man mit der Bombardierung von Syrien beginnen könne. Obama sagte auf PBS, dass er noch keine Entscheidung getroffen habe. Er habe Optionen von seinen Militärs erhalten. Er sei allerdings zu dem Schluss gekommen, dass die syrische Regierung und nicht die Rebellen die chemischen Waffen eingesetzt hätten.

Beide Regierungen haben allerdings ein weiteres Problem: Die Bürger ihrer Nationen halten nichts von einem Kampfeinsatz in Syrien. Die überwiegende Mehrheit in den USA und der Großbritannien ist gegen einen Militärschlag.


Vollständiger Artikel bei Deutsche Wirtschafts Nachrichten

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