Die logischen Mängel des Tauschgeldes

Startbeitrag von ein Bürger, wie Du am 17.09.2013 14:43

........Geld ist auch kein Wertmaßstab!

Ein Wertmaßstab ist (z.B.) die Länge, besitzt aber selbst keine!

Es ist z.B. völlig irrelevant, wie lange man die Länge eines Meters definiert, sie darf sich aber danach (insbesondere während einer Messung) nicht mehr verändern. Genau aus diesem Grund wurde das Urmeter in Paris auch aus einer bestimmten Metall-Legierung hergestellt, damit es sich bei Temperaturschwankungen nicht allzu stark verändert. Später ersetzte man dies dann durch das Vielfache einer blauen Lichtwellenlänge (ist noch wesentlich stabiler).

Wie sieht das nun bei unserem heutigen Geld aus?
Zwischen den Währungen bestehen ja angeblich Wechselkurse, die sich täglich (minütlich...!) ändern. Auch im Binnenraum bleibt aber dieser merkwürdige "Wert" nicht konstant, sonst gäbe es ja weder Inflation noch Deflation. Wir haben es beim Geld also mit einem Gummimaßband zu tun, das sich, wenn wir etwa nur die Länge eines einzigen Brettes messen wollen, stark verkürzt (der "Wert" sinkt aufgrund "geringer Nachfrage"), wenn wir aber die Bretter eines ganzen Stapels messen wollen, dann verlängert sich das Maßband plötzlich (der "Wert" steigt aufgrund der "hohen Nachfrage"). Mit einem Gummimaßband dieser Art könnte man aber in der Realität keine einzige Bretterbude fertigstellen....


...hier der gesamte Text:

http://www.informationsgeld.info/geldfunktionen.html

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