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Abraham
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vor 4 Jahren, 2 Monaten
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Gerry

Das Gesetz der Wenigen

Startbeitrag von Gerry am 06.11.2013 10:33

Die Geschichte der Menschheit ist ein Weg voller Errungenschaften und Rückschläge, voller Erkenntnisse und Irrungen. Wir bauen auf und zerstören, und nur wenige von uns sind in der Lage, ihr Tun zu hinterfragen. Die meisten Menschen schwimmen wie Treibholz mit dem Strom. Dennoch ist Veränderung möglich und findet tatsächlich auch statt. Das „Gesetz der Wenigen“ besagt, dass eine kleine Gruppe – wenn sie stark und entschlossen genug ist – überproportional viel erreichen kann. Der Moment, an dem der Tipping Point (Umkehrpunkt) erreicht ist, an dem der Funke auf die Masse überspringt, das Bewusstsein einer kleinen Gruppe das Massenbewusstsein verändert, ist nie genau vorhersehbar. Es kann jeden Moment so weit sein. Immer mehr Menschen erwachen aus ihrem Wachkoma. Sie sind zu einer umfassenden Bewusstseins-Veränderung bereit!

Jeder Mensch strebt nach Entfaltung, nach Glück und Zufriedenheit. Jeder Mensch sucht nach Antworten auf die wirklich großen Fragen der Menschheit. Wir alle möchten im Grunde Gutes tun, einen sinnvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten, uns weiterentwickeln. Niemand von uns möchte nur arbeiten, um Geld zu verdienen, sondern um sich zu entfalten. Jeder von uns möchte seine eigenen Talente und Begabungen erkunden und anderen zur Verfügung stellen, sich selbst verwirklichen, um das eigene Licht erstrahlen zu lassen. Dennoch sind auch im frühen 21. Jahrhundert die meisten Menschen immer noch mit dem nackten Überleben beschäftigt, was eine Selbstverwirklichung für sie in unerreichbare Ferne rückt. Die anderen, die Reichtum aufgebaut haben, sind momentan damit beschäftigt, diesen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verteidigen. Bei all dem geht der größte Teil unseres gemeinsamen menschlichen Potentials für Sinnloses drauf. Wir sollten als Menschheit also unsere Energieeffizienz dringend verbessern!

Wenn ich mit Unternehmern spreche, dann höre ich immer wieder dieselben Klagen darüber, dass sie keine vernünftigen jungen Mitarbeiter mehr finden können, denn entweder die jungen Bewerber sind völlig unqualifiziert und ungebildet, oder aber sie hätten das theoretische Rüstzeug, sind aber nicht gewillt, ernsthaft zu arbeiten. Angeblich möchte der junge Fachschul- oder Hochschulabsolvent von heute am liebsten von zuhause aus, mittels Laptop arbeiten, sich seine Aufgaben selbst aussuchen, und das für maximal 30 Stunden pro Woche bei einem Einstiegsgehalt von mindestens zweitausend Euro netto. Die verweichlichte Jugend will sich angeblich nur noch die Rosinen herauspicken und ist sofort maßlos überfordert, wenn sie mit etwas konfrontiert wird, das ihr unbekannt ist – wie etwa körperliche Arbeit. Mit anderen Worten: Viele junge Leute leben in einer kompletten Scheinwelt, was einen für die Zukunft durchaus bedenklich stimmen kann. Wie kommt das?

Jahrzehntelang haben Politiker aller Couleurs die Menschen belogen, und ihnen − nur um beliebt zu sein und wiedergewählt zu werden − eingeredet, dass jeder alles haben könnte, und niemand sich die Finger schmutzig machen müsste. Wozu arbeiten? Das können doch Maschinen für uns erledigen... Oder es wurden dafür Gastarbeiter aus anderen Ländern geholt. Wir im Westen waren uns zu gut dafür, wir haben uns zu einer Gesellschaft verantwortungsloser Träumer und Ignoranten entwickelt, zu einer verweichlichten, verkorksten Gesellschaft, in der niemand mehr harte Arbeiten verrichten mochte, und in der alle unentwegt nach der Hilfe des Staates riefen. Nicht, dass ich etwas dagegen hätte, dass Maschinen statt Menschen die schweren arbeiten erledigen, aber niemand scheint sich zu überlegen, was die Menschen tun sollen, wenn dadurch immer mehr Arbeitsplätze wegefallen?

Gab es im 18. Jahrhundert sehr viele arme, und einige wenige sehr reiche Menschen, so entstand in den vergangenen 150 Jahren eine immer größer werdende Mittelschicht, ein Bildungsbürgertum, das immer selbstverliebter wurde und bald nur noch damit beschäftigt war, sich selbst zu loben und den erreichten Wohlstand gegenüber den wenigen Armen zur Schau zu tragen. Wir haben uns zu einer seelenlosen, dekadenten Wegwerfgesellschaft entwickelt, die keinerlei Bezug mehr zur Realität hat. Wir haben Berge von Schulden aufgebaut, weil jeder stets mehr wollte als ihm – gemessen an der erbrachten Leistung – zustand. Nun, das Blatt hat sich gewendet. Das Ende der Fahnenstange ist erreicht. Die Mittelschicht und der Mittelstand schwinden wieder rapide, und wir bewegen uns wieder in Richtung der alten Strukturen zurück. Wenn wir nicht rasch etwas Neues, etwas Besseres aufbauen, denn wird sich die verweichlichte, verwöhnte Masse der Europäer mit Armut, harter Arbeit und extremen Entbehrungen abfinden müssen. Das wird niemand wollen. Wie aber könnte dieses neue System aussehen?

Wir verbrauchen viel zu viel Strom, viel zu viele Nahrungsmittel und viel zu viele Rohstoffe. Wir leisten selbst immer weniger, stellen immer weniger her, sind nur noch damit befasst, unseren einst erworbenen Reichtum als Gesellschaft zu verwalten. Bis jemand kommt und ihn uns einfach wegnimmt... Wir dürfen uns nicht wundern, wenn Menschen aus vermeintlich ärmeren Ländern zu uns kommen, unser System nach kürzester Zeit durchschauen und ausnützen. Sie haben uns als Vorbild! Wir haben Jahrhunderte lang auf deren Kosten gefeiert, und wir sind uns unserer Sache so sicher geworden, dass wir dachten, die Party würde nie zu Ende gehen. Wir im Westen sind selbst die größten Schmarotzer dieser Erde. Alles, was Zuwanderer tun, ist uns einen Spiegel vorzuhalten, aber wir sind zu blöd unser eigenes Spiegelbild zu erkennen. Jeder, der von außen kommt, hat einen weitaus sachlicheren Blick auf die Dinge als diejenigen, die mitten drin stehen und nie heraus getreten sind. Das ist der Grund, warum die meisten Firmen in den zurückliegenden Jahren Unternehmensberater hinzuziehen mussten, weil „Externe“ ihnen spiegeln müssen, was sie selbst nicht mehr sehen können. Dafür haben die meisten Firmen sehr viel Geld gezahlt. Genauso ergeht es derzeit unserem Staat: Wir bluten dafür, dass wir den Blick für das Wesentliche verloren haben.

Die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auseinander. Die Zahl der Milliardäre wächst stetig, ebenso die Zahl derer, die hungern und verhungern, mittlerweile jedoch nicht nur in fernen, exotischen Ländern, sondern mitten in Europa und in den USA. Die Notenbanken drucken weiter unbegrenzt nicht existentes Geld, das an Spekulanten weitergereicht wird, und zu steigenden Preisen bei Rohstoffen und Nahrungsmitteln führt. Pro US-Bürger werden täglich zehn neue virtuelle Dollar frei erfunden. Am Ende eines jeden Monats müsste jeder US-Amerikaner eigentlich 300 Dollar mehr auf dem Konto haben, was aber natürlich nicht der Fall ist, weil das Geld nicht bei denen landet, die es am dringendsten bräuchten. Es landet bei denen, die das System verstanden haben. Also steigen die Preise. Diese Preise können sich immer weniger Menschen leisten, und wir kommen langsam an den Punkt, an dem die steigenden Preise zu sozialen Unruhen führen können. All das hat jedoch nicht nur mit gierigen Spekulanten zu tun, sondern ist von den Politikern zu verantworten, die das schier grenzenlose Ausweiten der Geldmenge angeordnet haben. Dies sind dieselben Politiker, die in Deutschland und Österreich soeben wiedergewählt wurden. Nur die dümmsten Schafe wählen ihre Metzger selber!

Wer hungert, macht sich keine Gedanken mehr über Selbstverwirklichung oder den Sinn des Lebens, er ist zu sehr mit dem Überleben beschäftigt. Das ist von den Regierenden genau so gewollt! Man will nicht, dass die Schafe den Schäfer in Frage stellen. Die Schafe sollen fressen und sich scheren lassen – und genau das haben sie bislang brav getan: Sie haben alles gefressen, was man ihnen vorgesetzt hat.

Aber die Zeiten ändern sich. Sobald das Gras trocken wird, werden die Schafe unruhig. Irgendwann, wenn genügend Menschen hungrig sind, dann ziehen sie los, um sich die Nahrung (http://www.goldseiten.de/artikel/182076--Deutsche-Behoerden-planen-Lebensmittel-Zugriff.html) zu holen, die sie brauchen. Und sie werden dafür nicht bezahlen – womit auch? Wer nichts hat, hat auch nichts zu verlieren. Noch stochern in Berlin und anderen Großstädten Rentner in Mülltonnen und Studenten in den Abfalleimern von Supermärkten. Wenn die nicht mehr ausreichen, dann beginnt die „heiße Schlacht ums kalte Büffet.“
Ungleichheit ist im Vormarsch. Es gibt eine kleine Gruppe von Menschen, die das soziale und wirtschaftliche System durchschaut hat und davon profitiert. Aber eine immer größer werdende Gruppe von Menschen zählt zu den Verlierern, weil sie die Spielregeln des Überlebens im 21. Jahrhundert noch nicht begriffen hat. Wie auch, an Schulen und Universitäten werden diese Spielregeln nicht gelehrt!

Ich habe in meinem neuen Buch "Jetzt geht's los!" ausführlich auf all diese Mißstände und auf deren Hintergründe hingewiesen, weil nur das Wissen darüber Veränderung bringen kann. Im deutschen und österreichischen Wahlkampf haben solche Themen freilich keine große Rolle gespielt, aber Politik hat ohnehin nur wenig mit der Wirklichkeit zu tun.
Die Bildung wird für Arme immer schlechter, für Reiche hingegen immer besser. In Deutschland gab es 2011 etwa 7,5 Millionen Analphabeten! 14,5 Prozent der erwerbsfähigen Bevölkerung konnten demnach kaum lesen und schreiben! In Europa ist im Jahr 2012 etwa ein Drittel aller jungen Menschen arbeitslos und hat keinerlei Aussicht darauf, dass sich dies jemals ändern wird. Sie haben nur zwei Möglichkeiten für die Zukunft: Entweder sie werden Sozialhilfeempfänger oder Kriminelle. Die dritte Möglichkeit wäre, dass sie am Frust oder an Drogen früh sterben. Gerade bei Menschen in den untersten Einkommensschichten geht die Lebenserwartung seit Beginn des neuen Jahrtausends deutlich zurück.

Niemand auf dieser Erde müsste jedoch arm sein, denn es ist unbestreitbar von allem genug für alle da! Wir leben in einer Welt absoluten Überflusses! Er müsste nur gerecht verteilt werden. Aber jährlich landen allein 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel im Abfall. Das ist viermal so viel, wie es bräuchte, um das Hungerproblem in der Welt sofort zu lösen. Die globale Landwirtschaft könnte laut der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) beim heutigen Stand der Technik 12 Milliarden Menschen ausreichend ernähren.
Wenn wir weitestgehend auf Fleisch verzichten würden, noch viel mehr. Wir können davon ausgehen, dass wir diese Marke von 12 Milliarden vermutlich nie erreichen werden. Es gibt also keinen Grund dafür, dass immer noch an jedem einzelnen Tag auf dieser Welt 25.000 Kinder verhungern – 25.000 kleine, unschuldige Menschen, die niemandem etwas getan haben, 25.000 kleine Menschen mit Träumen, Wünschen, Begabungen, Talenten und Sehnsüchten, die sie nie ausleben können, weil wir ein System erschaffen haben, das dafür sorgt, dass sie nicht an die vollen Futtertröge herankommen.

Wenn wir nicht bald als Kollektiv den Ernst der Lage erkennen, dann werden wir wieder eine bittere Lektion lernen müssen. Staaten und Institutionen bereiten sich seit langem auf eine Eskalation der Spannungen vor. In Europa werden immer mehr Milizen und Sondereinheiten von Militär und Polizei gegründet, um im Ernstfall sofort eingreifen zu können.

Siehe: Deutsche Behörden planen "Lebensmittel-Zugriff"

Was aber könnte ein solcher Ernstfall sein? Nun, auf der einen Seite ist dies der Zusammenbruch des Finanzsystems, der immer näher kommt. Rein rechnerisch stehen für jeden Europäer nur zweitausend Euro an Bargeld zur Verfügung. Der Rest ist virtuelles Geld auf Konten oder Kontoauszügen. In Krisenfällen werden Sie sich damit bestenfalls die Wände tapezieren können. Wenn es zu Unruhen oder Ausnahmesituationen kommt, dann werden sie mit ihrer EC- oder Kreditkarte nicht mehr allzuweit kommen.

Damit wären wir also beim zweiten Szenarium für eine Ausnahmesituation das mindestens ebenso wahrscheinlich ist wie das erste: ein Blackout. Im Februar 2013 etwa legte der Schneesturm „Nemo“ die Ostküste der USA lahm. 650.000 Haushalte waren mitten im Winter für Wochen ohne Strom. Mehrere Dutzend Menschen erfroren. Seit einem Jahr kommt es nun auch in Europa vielerorts immer wieder zu Stromausfällen. Meist dauern sie nur wenige Stunden, manchmal nur einige Sekunden, aber es ist offenkundig, dass unser Stromnetz überaltet und überlastet ist. Außerdem läuft es wie alles andere mittlerweile auch über Computer – und die können von geschickten Fingern jederzeit manipuliert werden. Unsere Unfähigkeit heute, ohne Strom auch nur Kaffee zu mahlen und aufzubrühen, ist grotesk. Ich will gar nicht davon anfangen, dass ohne Strom fast kein Geschäft mehr aufsperren kann, keine Zapfsäule funktioniert, keine Bahn und keine öffentlichen Verkehrsmittel fahren.

In den USA können sich mehr als 40 Millionen Menschen nur noch dank Lebensmittelmarken ernähren. Diese sollen nun drastisch gekürzt werden, wie die Regierung kürzlich verlautbaren ließ. Natürlich wettert Obama nun gegen den privaten Besitz von Waffen, denn er hat Angst vor einem blutigen Bürgerkrieg. In Holland hat der König gerade eben das Ende des Sozialstaates (http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/20/niederlaendischer-koenig-verkuendet-das-ende-des-wohlfahrts-staats/) verkündet, und auch bei uns in Deutschland und Österreich wird es, sobald wir neue (Schein-)Regierungen haben, weitere harte Einschnitte geben.

Nein, ich will mit all dem keine Angst machen, sondern ein Bewusstsein dafür schaffen, dass wir an der Schwelle zu großen Veränderungen stehen. Auf uns warten große Aufgaben, und wir sollten sie besser nicht der Politik überlassen! Wenn wir unseren heute großen Komfort behalten wollen, dann müssen wir aufwachen und etwas dafür tun. Wir dürfen nicht wieder den Fehler begehen, uns vom Rest der Welt abzuschotten, um unseren Reichtum zu verteidigen, wir sollten uns stattdessen weiterentwickeln und dafür sorgen, dass es allen gut geht. Erst dann werden wir einander nichts mehr neiden und wegnehmen. Erst dann, wenn die Grundbedürfnisse aller Menschen gedeckt sind, werden wir gemeinsam als Menschheit in der Lage sein, unser gewaltiges geistiges Potential abzurufen. Es ist genug für alle da, wir müssen es nur gerecht verteilen! Und wir müssen jungen Menschen wieder die einfachen Dinge des Lebens beibringen.

Ich vergesse nie das Interview mit einem jungen Mann beim gewaltigen Hochwasser im letzten Sommer in Bayern. Seine Wohnung war überflutet, er hatte alles verloren, aber er hielt sein Mobiltelefon in Händen und war verstört darüber, dass er es nicht mehr aufladen konnte! Ich befürchte, dass auf uns eine ganze Generation von Vollidioten folgen könnte – Menschen mit seltsamen akademischen Titeln, die zu blöd sind, sich die Schuhe zuzubinden; Menschen die dank Reizüberflutung, sozialer Vereinsamung, zuviel Zucker und zu wenig Bewegung zu Zombies werden.

Weltweit gibt es Millionen von Kindern die sich nichts sehnlicher wünschen als zur Schule gehen zu können, die aber stattdessen im Steinbruch oder im Sweatshop arbeiten müssen. Bei uns muss jedes Kind zur Schule gehen. Schule ist aber mittlerweile so realitätsfern, dass die meisten Kinder hier entweder daran zugrunde gehen oder erst gar nicht hingehen. Völlig verantwortungslose Eltern tragen das ihre dazu bei. Zum einen lassen sie zu, dass bereits 8-jährige am Weg zur Schule Energy-Drinks saufen als gäb’s kein morgen, auf der anderen Seite wundern sie sich, dass ihre Sprösslinge von Zucker und Koffein so aufgedreht sind, dass sie sich dann nur noch mittels Ritalin oder Zwangsjacken wieder bändigen lassen. „Hyperaktivität“ ist keine Krankheit, sondern eine Folge mangelnder Erziehung und falscher Ernährung!

Mittlerweile ist es Zeit, im Grunde alles in Frage zu stellen. Es kann fast nur besser werden. Wer etwas verändern und bewegen will, der muss zuerst bei sich selbst beginnen. Es gibt sehr viel, was jeder Einzelne von uns tun kann, um einen positiven Beitrag zur Frequenzerhöhung und Bewusstseinsveränderung auf diesem Planeten beizutragen. Die breite Masse der Menschen ist allerdings zu träge, um etwas zu verändern. Sie ist entweder zu faul oder zu ungebildet, um die großen Zusammenhänge zu verstehen, oder aber sie ist so sehr mit dem nackten Überleben beschäftigt, dass ihr für Visionen überhaupt keine Zeit bleibt. Veränderung kann also nur von denen ausgehen, die Zugang zu Bildung, die ein Dach über dem Kopf, medizinische Versorgung und genug zu essen haben, also von jedem, der diese Zeilen liest, denn Sie gehören zu den 10% der reichsten Menschen auf Erden – noch! Dieses Privileg bedeutet Verantwortung!

Abraham Maslow entwickelte in den 1950er-Jahren seine bis heute in der Psychologie und in der Wirtschaft häufig zitierte „Hierarchie der Bedürfnisse“. Maslow fand, dass der Mensch von Grund auf gut ist. Er stellte das Streben des Menschen über dessen Triebe, erkannte aber, dass es vorrangige Bedürfnisse gibt, die bei jedem Menschen befriedigt werden müssen, ehe er sich seinem „Selbst“ widmen und sich so entfalten kann. Wenn immer mehr Menschen ihre Grundbedürfnisse nicht mehr befriedigt finden, dann wird ein umfassender Wandel auf Erden immer schwieriger. Umso mehr geht es für diejenigen, die sich diesem Wandel verschrieben haben, darum, ihre Kräfte zu bündeln. Die Masse zu „bekehren“ ist sinnlos, denn die Masse folgt immer dem Trend. Wer die Welt verändern will, muss die Trendsetter erreichen, jene Menschen, die das geistige Potential haben, das Neue zu verstehen und seine Notwendigkeit erkennen − diejenigen, die selbst in der Lage sind, genügend andere Menschen zu erreichen.

Jeder von uns beeinflusst durch sein Denken und Handeln andere, und trägt zum globalen Bewusstsein bei. Das „Gesetz der Wenigen“ besagt, dass eine kleine Gruppe, wenn sie stark und entschlossen ist, überproportional viel erreichen kann. Bewusste Menschen haben immer mehr Kraft und Macht als unbewusste. Der Moment, an dem der Tipping Point (Umkehrpunkt) erreicht ist, an dem der Funke auf die Masse überspringt, ist nie genau vorhersehbar. Es könnte jeden Moment so weit sein. Jeder einzelne Gedanke könnte den Ausschlag dafür geben, dass sich das Bewusstsein der Menschheit als Gesamtheit erhöht und damit auch unsere gemeinsame Schwingung. Wir können uns nicht darauf verlassen, dass alles von allein gut wird. Wir müssen die dringend nötigen Veränderungen selbst herbeiführen. Wenn jeder auf den anderen hofft, dann passiert gar nichts. Wenn aber jeder an sich selbst arbeitet, dann können wir die Welt zum Paradies auf Erden machen! Erst kommt die Vision, dann folgt die Materie. Es ist nie zu spät!

Michael Morris



"Es gibt keine Entschuldigung! Niemand ist machtlos, und niemand ist auf sich allein gestellt! Es stimmt nicht, dass einer allein nichts ausrichten kann. Jeder Einzelne von uns kann der Funke sein, der alles verändert! Jeder Einzelne von uns ist Teil des Ganzen und kann so das Ganze verändern! " Michael Morris in seinem ersten Buch "Was Sie nicht wissen sollen!"

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