Fukushima: Was Mainstream Medien uns nicht berichten dürfen

Startbeitrag von Gerry am 02.12.2013 10:34

Fukushima: Maulkorberlass – Zehntausende demonstrieren
und Whistleblower gibt Informationen preis


Über 10.000 Japaner haben demonstriert, um damit zu zeigen, dass sie sich nicht den Mund verbieten lassen wollen. Was die Medien uns verschweigen!!


© Teppei Sato


Künftig soll es nicht straffrei möglich sein, Schlechtes über Tepco oder die japanische Regierung zu sagen und/oder zu verbreiten. Investigative Journalisten fürchten, in Zukunft nicht mehr über Skandale, Korruption und ähnliches berichten zu können, weil dies zur Straftat würde, die auch mit Gefängnisstrafen belegt werden kann.
Nach heftigen öffentlichen Diskussionen, als durch eine Indiskretion vorzeitig bekannt wurde, dass die Regierung dem Volk einen Maulkorb umhängen will, kam nun kürzlich das Gesetz in Begutachtung und wurde vom Unterhaus bestätigt.

Premierminister Schinzo Abe führt sozusagen das “Amtsgeheimnis” ein. Damit sind Österreicher ja bestens vertraut. Darauf wird stets hingewiesen, wenn ein Beamter entweder seine Ruhe haben will, eine Frage nicht beantworten kann, weil ihm das Hintergrundwissen nicht zur Verfügung steht oder aber, wenn er Weisung von oben hat, drüber nichts, aber schon gar nichts auszuplaudern.

Ohne etwas zu wissen, schafft sich Demokratie selbst ab. Während einer gut besuchen Demo beim Parlament sagt Y. Fujimoto, der Sprecher der NGO Friedens-Forum „wenn das durchgeht, ist unsere Verfassung nur mehr ein Fetzen Papier“. Das Freilichttheater mit seinen 3.000 Sitzen im Park ist überfüllt. Manche tragen ein Schild „Nehmt uns unsere Freiheit nicht weg!“

Die Organisatoren sagen, an die 10.000 Menschen wären gekommen um damit zu zeigen, dass sie sich nicht den Mund verbieten lassen wollen. Es müsse gewährleistet werden, dass man weitersagen kann, was mit Fukushima los ist, wie hoch die Strahlung ist, etc. die Frage mit der radioaktiven Strahlung ist aber noch nicht geklärt. Und es sei überhaupt alles so schwammig formuliert, dass man später noch einiges unter diesem Rettungsschirm für die japanische Regierung und den Betreiber des Kraftwerks in Fukushima unterbringen könne.


Lest hier bei netzfrauen.org, was in Fukushima tatsächlich abgeht und gebt diese Informationen weiter. Schließlich betrifft das uns alle!

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