Gewitterwolken über der Alpenrepublik

Startbeitrag von Gerry am 04.12.2013 10:21

Nun schreibt auch Maria Lourdes im Blog Lupo Cattivo, dass in Österreich alle Sparbücher und Konten leer geräumt werden sollten, weil mittelfristig ein Überfall des Staates auf das Geld der Bürger bevor steht.

Denn die von der Regierung bzw. Koalitionsteam zur Bildung der neuen Regierung und deren Experten und Spezialisten genannten Summen bezüglich des "erst kürzlich entdeckten Budgetlochs" - das liebe Freunde ist Realsatire und Volksverarsche in Reinkultur! - variieren nicht nur irgendwo zwischen 20 und 40 Milliarden in den nächsten Jahren, sie sind auch nur geschönte Summen, in denen man, wie so oft, wichtige langfristige Zahlungsverpflichtungen und voraussichtliche Trends nicht berücksichtigte. So gesehen könnte das Loch bis zu 90 oder 100 Milliarden gross werden. Unmöglich diese Summen mit oder ohne Tricks zu stemmen. Also muss der Bürger dafür aufkommen. Und der Staat wird dies in bester Raubrittermanier bewerkstelligen.

Hat doch Österreich derzeit die höchste Steuerquote, noch höher als das Hochsteuerland Schweden! Doch die Staatsschulden werden in Österreich trotz höchster Steuern nicht weniger, sondern explodieren geradezu!

Und die Regierung, oder das was die nächste Regierung sein soll, macht auf leger, locker und kompetent. Die Österreicher sollten Angst haben, wenn eine derart inkompetente, realitätsfremde, ahnungslose und verlogene Regierung abermals eine Legislaturperiode regieren möchte und wahrscheinlich auch wird.

Dabei ist es gar nicht empfehlenswert, in Realwerte, die nicht mobil sind und nicht verheimlicht werden können, wie Immobilien, zu investieren. Denn dort wird und muss die nächste Regierung neben Sparbüchern und Bankkonten eine Zwangsabgabe einführen müssen. Unsere Steuern sind zwar hoch, aber sei euch gesagt, liebe Freunde, es geht noch höher! Und dabei ist es völlig egal ob "Schottermitzi" Fekter oder wer auch immer neuer Finanzminister sein wird. Der neue Finanzminister erbt ein Disaster das unweigerlich zum Bankrott führen muss! Die Löcher, jene die "entdeckt" wurden und jene die noch "entdeckt" werden, sind zu gross, um gestopft zu werden.

In Österreich werden mittelfristig, also ab jenem Zeitpunkt, wo selbst Lügner, Ignoranten, Ahnungslose und Verheimlicher den gigantischen Finanzbedarf nicht mehr abstreiten können, südeuropäische Verhältnisse herrschen.

Und wir dürfen befürchten, dass auch in Österreich die selben Fehler gemacht werden, wie in den bekannten PIGS-Staaten.

Aber Österreich ist nicht der einzige Kanditat, der solch desaströse Aussichten hat. Hand in Hand mit Frankreich und den Niederlanden stehen wir vor, zumindest mit dieser Politik, unlösbaren Problemen.

Das zeigt wieder, wie lernunfähig die Politik als solches ist und die gleichen Fehler immer und immer wieder begeht. Denn spätestens als nach Griechenland auch Spanien, Portugal und Italien bankrott waren, hätte ein grundlegendes Umdenken einsetzen müssen. Tatsächlich wurde aber weitergemacht wie bisher. Vielleicht sogar im Glauben, uns würde es nicht treffen können ... das allerdings war und ist ein fataler Trugschluss!

Schlimm ist, dass die Systempresse äusserst regierungsfreundlich publiziert und gewisse Fragen erst gar nicht stellt. Klar, die Wahlkämpfe sind immer gute Werbeeinnahmen und man möchte die Regierungsbildung nicht stören. Hallo? Das Erbe der letzten Regierungen ist ein besonders Schlimmes. Sie haben uns leichtfertig verkauft! Und das soll nun weitergehen? Einfach so?

Die breite Masse, die die Informationen aus den bekannten, systemfreundlichen Medien bezieht, wird absichtlich dumm gehalten und weiter abgezockt. Abgezockt mittels der Salamitaktik - Scheibchen für Scheibchen. Erhöhungen mal da, mal dort, weil alles teurer wird. Das muss doch einleuchten. Aber wenn, so wie es aussieht, selbst schon Verkehrsstrafen budgetrelevant sind, sollten die Bürger nachdenken, wem sie bei der letzten Wahl ihre Stimme gegeben haben und langsam aber sicher über Widerstand nachdenken.

Ich rufe nicht zu Revolten auf, sondern zu friedlichen Widerstand um den Damen und Herren Politikern zu zeigen, dass wir nicht der Wetteinsatz in der globalen Finanzspielbank sind!

Die nächste Legislaturperiode wird zu einem Raubzug am Volk. Solange sich die herrschende Politik nicht ändert. Und mit der gleichen Regierung wie bisher wird sich auch nichts ändern.

Aber ich habe Hoffnung, dass sie uns unsere letzten Hemden lassen, damit wir nicht ganz nackt im Regen stehen ...


Johannes (schnittpunkt2012@gmail.com)

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