Woher wissen wir, dass Engel Flügel haben?

Startbeitrag von Gerry am 20.12.2013 17:57

Das Urantia-Buch erklärt es folgendermaßen:


Auszug aus Schrift 39 – Die Seraphischen Heerscharen, Kapitel 5 – die Planetarischen Helfer:



(438.3) 39:5.10 5. Die Transporteure. Die planetarischen Transporteure dienen den einzelnen Welten. …….. besonderen seraphischen Transporteure; eine große Zahl solcher Seraphim ist auf Urantia stationiert. Das sind die Transportpersönlichkeiten, die von den lokalen Planeten aus operieren, wie von Urantia nach Jerusem.

(438.4) 39:5.11 Eure hergebrachte Vorstellung von Engeln ist auf folgende Weise entstanden: Unmittelbar vor dem physischen Tod spielt sich manchmal im menschlichen Gedankenapparat während Augenblicken ein reflexives Phänomen ab, und das dämmernde Bewusstsein des Menschen scheint etwas von der Gestalt des an seiner Seite wachenden Engels wahrzunehmen und übersetzt es augenblicklich in die gewöhnlich in seinem Verstand wohnende Vorstellung von Engeln.

(438.5) 39:5.12 Die irrige Auffassung, dass Engel Flügel besitzen, beruht nicht allein auf der alten Idee, dass sie welche haben müssen, um durch die Luft zu fliegen. Menschlichen Wesen ist manchmal gestattet worden, Seraphim zu beobachten, die für den Transportdienst hergerichtet wurden, und die Überlieferungen solcher Erlebnisse haben weitgehend die urantianische Engelsvorstellung bestimmt. Wenn man zuschaut, wie ein Transportseraph vorbereitet wird, um einen Passagier für einen interplanetarischen Flug aufzunehmen, kann man etwas erblicken, was aussieht wie ein sich von Kopf zu Fuß des Engels erstreckendes, doppeltes Flügelpaar. In Wirklichkeit sind diese Flügel Energie-Isolatoren — Schilde gegen die Reibung.

(438.6) 39:5.13 Wenn himmlische Wesen zur Überführung von einer Welt in eine andere einseraphiert werden sollen, werden sie zum Hauptquartier der Sphäre gebracht und nach gehöriger Registrierung in den Transitschlaf getaucht. Inzwischen nimmt der Transportseraph unmittelbar über dem planetarischen Pol der Universumsenergie eine horizontale Lage ein. Während die Energieschilde weit offen stehen, wird die schlafende Persönlichkeit durch die diensthabenden seraphischen Assistenten mit Gewandtheit direkt auf den Transportengel gelegt. Dann werden oberes und unteres Schildepaar sorgfältig geschlossen und angepasst.

(438.7) 39:5.14 Und jetzt beginnt unter der Einwirkung der Energieumwandler und -übertrager eine seltsame Metamorphose, um den Seraphen in die Lage zu versetzen, sich in die Energieströme der Universumskreisläufe zu werfen. Von außen gesehen spitzt sich der Seraph an beiden Enden zu und wird derart von einem absonderlichen, gelb getönten Licht umhüllt, dass es unmöglich wird, die einseraphierte Persönlichkeit zu unterscheiden. Wenn alles zur Abreise bereit ist, unterzieht der Transportverantwortliche das Lebensgefährt einer eingehenden Untersuchung, führt die routinemäßigen Tests durch, um abzuklären, ob der Engel richtig an die Energiekreise angeschlossen ist oder nicht, meldet dann, dass der Reisende fachgemäß einseraphiert ist, dass die Energien aufeinander abgestimmt sind, dass der Engel isoliert ist und dass alles bereit ist zum blitzartigen Start. Jetzt nehmen zwei mechanische Überwacher ihre Position ein. Inzwischen hat der Transportseraph ein fast durchsichtiges, vibrierendes, gleißend helles Aussehen mit torpedoartigen Konturen angenommen. Nun ruft der Abfertiger der Transporte die Hilfsbatterien der lebenden Energieübertrager auf, gewöhnlich ihrer tausend an der Zahl; und während er den Bestimmungsort des Transportes bekanntgibt, greift er aus und berührt die ihm am nächsten liegende Stelle des seraphischen Gefährtes, das mit blitzartiger Geschwindigkeit losschießt und, soweit die atmosphärische Hülle des Planeten sich erstreckt, eine Spur himmlischen Leuchtens zurücklässt. In weniger als zehn Minuten entschwindet das wundervolle Schauspiel auch der stärkeren seraphischen Sicht.

(439.1) 39:5.15 Im Unterschied zu den planetarischen Raummeldungen, die empfangen werden, wenn es am Meridian des gegebenen geistigen Hauptquartiers Mittag ist, werden die Transporteure von derselben Stelle aus um Mitternacht abgesandt. Das ist die günstigste Startzeit, und es ist die übliche Stunde, wenn nicht ausdrücklich anders bestimmt.


Wenn Du mehr darüber wissen möchtest, dann benutze folgenden Link:

Urantia Buch / Die seraphischen Heerscharen

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