Unidentifizierte Phänomene im Luftraum: Meldestelle für Piloten/Luftfahrtpersonal NARCAP nun mit eigener Internetseite

Startbeitrag von Gerry am 16.01.2014 17:52

Quelle und ganzer Artikel bei: grenzwissenschaft-aktuell

Krummhörn (Deutschland) - Schon seit Beginn der Luftfahrt schildern Piloten, Crewmitglieder und Bodenpersonal wie etwa Fluglotsen, sowie Beamten der Flugsicherheit, Polizei und Mitglieder des Militärs Sichtungen und Nahebegnungen mit unidentifizierten Flugobjekten. Nicht Zuletzt da schon der hierfür eigentlich gängige, zutreffende und absolut ausreichende Kurzbegriff "UFO" sowohl in der Öffentlichkeit als auch in den Medien mittlerweile jedoch kaum mehr von der Vorstellung "fliegender Untertassen" und implizierter außerirdischer Raumschiffe zu trennen ist, scheuen sich gerade solche Zeugen oft davor, ihre Sichtungen und Erfahrungen weiterzugeben geschweige denn offiziell zu melden. Um dieser Problematik Abhilfe zu verschaffen, gründete sich im Jahr 2000 in den USA das "National Aviation Reporting Center for Anomalous Phenomena", kurz NARCAP, das als unabhängige, gemeinnützige Organisation mit den US-amerikanischen Luftfahrtbehörden und anderen staatlichen Institutionen zusammenarbeitet. Die 2011 gegründete deutsche Vertretung, NARCAP-Deutschland, hat nun ihre Internetseite gestartet.



Als nationales Luftfahrt-Meldezentrum für anomale luftraumbezogene Phänomene, wendet sich NARCAP-Deutschland besonders an Piloten, Fluglotsen aus der zivilen und militärischen Flugsicherung, zivile und militärische Radar-Fachleute (ATC-Personal) und sonstiges Luftfahrtpersonal, um jene Sichtungen zu untersuchen, "bei denen eine Relevanz für die Sicherheit der Luftfahrt im Allgemeinen oder für einzelne im Bereich der Luftfahrt Tätige im Besonderen nicht ausgeschlossen werden kann". Für entsprechende Zeugen stehen direkte und vertrauliche Meldemöglichkeiten zur Verfügung.

"Weltweit sind über 4.000 Fälle anomaler luftraumbezogener Phänomene (Unidentified Aerial Phenomena, UAP) dokumentiert", erläutert NARCAP-Deutschland einführend. Das erklärte Ziel sei es, "diejenigen Fälle aufzuklären, bei denen eine Relevanz für die Sicherheit der Luftfahrt im Allgemeinen oder für einzelne im Bereich der Luftfahrt Tätige im Besonderen nicht ausgeschlossen werden kann. Dazu werden vertrauliche Meldungen von Piloten und Luftfahrtpersonal entgegengenommen."
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