Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Abraham
Beiträge im Thema:
2
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Futurnaut, Gerry

Unfassbares aus dem Ärzteblatt: "Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein.."

Startbeitrag von Gerry am 31.08.2014 19:21

"Der Wettbewerb zwingt zur Erschliessung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein...
Das gelingt im Bereich der körperlichen Erkrankungen schon recht gut, im Bereich der psychischen Störungen aber noch besser......"



Dieses Ärzteblatt Nr. 99 ist im Jahr 2002 erschienen und beweist die Medizin als Businessapparat, dessen Geschäftsgesinnung, nämlich aus Profitgier Gesunde zu Kranken zu machen, inzwischen ja auch immer öfter vollzogen wird. Siehe z.B. Vogel- und Schweinegrippe, die ADHS Panikmache, die Gebärmutterhalskrebsimpfung und und und...

Gehen Sie HIER auf die Seite des Deutschen Ärzteblattes und lesen Sie besonders aufmerksam den Punkt 11:

Dort steht u.a. - man kann es fast nicht glauben:

11. Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch-physikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um „gesund leben“ zu können. Das gelingt im Bereich der körperlichen Erkrankungen schon recht gut, im Bereich der psychischen Störungen aber noch besser, zumal es keinen Mangel an Theorien gibt, nach denen fast alle Menschen nicht gesund sind. Fragwürdig ist die analoge Übertragung des Krankheitsbegriffs vom Körperlichen auf das Psychische. Einige Beispiele:

a) Das Sinnesorgan Angst, zuständig für die Signalisierung noch unklarer Bedrohungen, ist zwar unangenehm, jedoch vital notwendig und daher kerngesund; nur am falschen Umgang mit Angst (zum Beispiel Abwehr, Verdrängung) kann man erkranken. In den 70er- und 80er-Jahren jedoch hat man die Angst als Marktnische erkannt und etliche neue, selbstständige Krankheitseinheiten konstruiertmit vielen wunderbaren Heilungsmöglichkeiten für die dafür dankbaren Patienten.

b) Seit den 90er-Jahren ist die Depression weltweit als unzureichend vermarktet erkannt. Eine Art Rasterfahndung nach unentdeckten Depressiven, wovon immer einige Menschen real profitieren, die meisten jedoch durch zusätzliche Etikettierung in ihrer Vitalität Schaden nehmen, hat zum Beispiel in den USA dazu geführt, dass sich von 1987 bis 1997 die Zahl der wegen Depression Behandelten von 1,7 auf 6,3 Millionen fast vervierfacht hat; entscheidend dafür war die suggestive Aufklärungskampagne und aggressive Werbung für Antidepressiva.

Antworten:

Interessant, aber bitte den Artikel mal richtig lesen. Beweisen tut das jedenfalls gar nichts. In diesem Artikel wird das "Gesundheitssystem" kritisch betrachtet und es werden durchaus vernünftige und zutreffende Hypothesen über die dort herrschenden Beweggründe aufgestellt.

von Futurnaut - am 18.05.2015 17:41
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.