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Abraham
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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Gerry

Vergebung führt zur Heilung

Startbeitrag von Gerry am 21.10.2014 19:24

„Immer wenn ich an den Dreckskerl denke, wird mir übel“, sagte Maria zu ihrer Freundin Sara.

„Dann denke doch einfach nicht mehr an ihn“.

„Das sagst du so einfach. Der hat mich so oft verletzt, kritisiert, angeschrien, manchmal sogar geschlagen“.


„Wie lange willst Du die Verletzungen noch in dir tragen? Ein Leben lang? Vergib ihm endlich, dann geht es dir wieder gut“.

„Dem auch noch vergeben, für das was er mir angetan hat. Niemals werde ich ihm vergeben“.

„Gut, dann leide weiter, wenn du das willst. Wenn du vergibst kommt es schließlich nur dir zu Gute. Das bedeutet nicht, dass du die Verletzungen, die er dir zugefügt hat, tolerierst oder akzeptierst. Bei der Vergebung geht es letztendlich nur um dich“.

Schweigen.

„Von dieser Seite aus habe ich es noch gar nicht betrachtet“.

„Maria, ein Mann wie Bert, der seine eigene Frau dauernd verletzt und sie sogar schlägt, der bestraft sich doch am meisten. Solche Menschen können doch nicht glücklich sein. Der hat viele eigene Verletzungen, Hass und Groll in sich, die er an andere weiter gibt“.

„Da stimme ich dir zu. Aber ihm vergeben – na, ich weiß nicht ob ich das kann“.

„Du hast vorhin gesagt, dass dir immer übel wird, wenn du an ihn denkst“.

„Ja, das habe ich und das ist auch so“.

„Wenn du ihm vergeben hast, garantiere ich dir, dass es dir nicht mehr übel wird“.

„Glaubst du das wirklich?“

„Ja, davon bin ich überzeugt, weil ich selber immer wieder jemand vergeben habe, der mich in meiner Kindheit verletzt hat. Wenn ich heute an ihn denke, ist er mir gleichgültig. Versuchs einfach, was hast du zu verlieren? Und, Maria wenn es dir wegen vergangener Verletzungen schlecht geht, dann gibst du deine schlechte Laune und deine Wut unabsichtlich an deine Kinder, Kollegen und vielleicht der netten Verkäuferin in der Bäckerei weiter“.

„Ja, das habe ich auch schon festgestellt“.

„Maria, als ich von einem Heilpraktiker erfahren habe, dass ich es selbst in der Hand habe, ob es mir wegen einer Verletzung ein Leben lang schlecht geht, bin ich wach geworden. Und weil es mir lieber ist, dass ich glücklich lebe ohne Hass, ohne Groll und Aggressionen irgendeinem Menschen gegen über, habe ich vergeben. Und seitdem geht es mir gut. Vergeben hat nichts mit dem Menschen zu tun, der dich verletzt hat. Der hat seine eigenen Themen im Leben. Vergebung hat nur etwas mit dir zu tun. Es ist auch wichtig andere, die wir verletzt haben, um Vergebung zu bitten. Damit ist uns vergeben. Und uns selber für was auch immer zu vergeben. Niemand ist perfekt.“

„Sara, das klingt irgendwie überzeugend“.

„Ich hatte das große Glück, mit diesem wundervollen Heilpraktiker viele gute Gespräche geführt zu haben. Wir haben viel über das Thema gesprochen. Er hat mir auch gesagt, dass es Menschen gibt, die absichtlich verletzen, morden und schänden und ihre Freude daran haben, wenn Menschen sie hassen. Die Medien berichten auch noch über solche Minderheiten und verbreiten Angst und Hass in die Welt. Wenn wir denjenigen nicht vergeben, die uns verletzt haben, dann bleiben sie in unserem Innern, in Form von Hass, Groll und Aggression ein Leben lang erhalten. Natürlich sollen diese Menschen ihre gerechte Strafe erhalten, die andere verletzen. Mal ganz davon abgesehen, dass ein Mörder sich keine größere Strafe auflasten kann, als einen anderen Menschen zu töten. Doch das hat nichts mit der eigenen Vergebung zu tun. Bei Vergebung geht es letztendlich darum, dass es der Person wieder gut geht, die vergibt und um Vergebung bittet. Jeder Mensch erhält seine gerechte Strafe. Daran kommt keiner vorbei. Liebe und Vergebung heilt alles … Krankheiten, Seuchen, Kriege und uns selbst“.

„Danke dir Sara. Nun verstehe ich, was Vergebung überhaupt bedeutet“.


Jesus hat am Kreuz gesagt, als er wusste, dass er getötet wurde: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“. Jesus hat seinen Mördern vergeben. Mit Rachegefühlen schaden wir uns selbst und auch unseren Mitmenschen. „Auge um Auge, macht die ganze Welt blind“. Mahatma Gandhi.

Worte die zur Heilung in uns führen

* Aus tiefstem Herzen vergebe ich allen Seelen, die mich jemals, ob bewusst oder unbewusst, durch Worte, Handlungen oder Gedanken verletzt oder gekränkt haben.
* Aus tiefstem Herzen bitte ich alle Seelen um Vergebung, die ich jemals, ob bewusst oder unbewusst, durch Worte, Handlungen oder Gedanken verletzt oder gekränkt haben.
* Aus tiefstem Herzen vergebe ich mir selbst.



Quelle und mehr: 2012spirit.de

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