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Abraham
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vor 3 Jahren, 7 Monaten
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ein Bürger, wie Du

Serbien soll Sanktionen stützen EU fordert klares Bekenntnis von Belgrad

Startbeitrag von ein Bürger, wie Du am 22.11.2014 20:00

Donnerstag, 20. November 2014
Serbien soll Sanktionen stützen EU fordert klares Bekenntnis von Belgrad

Das bislang nicht zur EU gehörende Serbien gerät mit der Ukraine-Krise ins Spannungsfeld zweier Machtblöcke. Um Belgrad an sich zu binden, nutzt Brüssel die Formel "fördern und fordern". Aber auch Russland ist nicht untätig - und spricht von "Erpressung".

Die serbische Regierung sieht sich nach einer Warnung von Bundeskanzlerin Merkel vor zu großem Einfluss Russlands auf den Balkan-Staat zunehmendem Druck ausgesetzt, im Ukraine-Konflikt eine klare Position zu beziehen. Serbiens Ministerpräsident Aleksander Vucic unterstrich, dass sein Land weiter einen baldigen EU-Beitritt anstrebe. Gleichzeitig lehne es jedoch Sanktionen gegen den "engen Freund" Russland ab.
Putin zog im Oktober ein Treffen mit Serbiens Premier Vucic einer weiteren Unterredung mit den EU-Regierungschefs in Mailand vor. Putin zog im Oktober ein Treffen mit Serbiens Premier Vucic einer weiteren Unterredung mit den EU-Regierungschefs in Mailand vor.(Foto: picture alliance / dpa)

EU-Nachbarschaftskommissar Johannes Hahn verlangte zuletzt, dass sich Serbien als EU-Beitrittskandidat den Sanktionen der Union gegen Russland anschließt. "Serbien ist dazu rechtlich verpflichtet", sagte er der Belgrader Zeitung "Novosti". Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des russischen Parlaments Duma, Alexej Puschkow, sprach angesichts des Verhaltens Brüssels gegenüber Belgrad hingegen von "Erpressung".

Auch Russlands Außenamtssprecher Alexander Lukaschewitsch kritisierte den Druck der EU auf Serbien: "Falls unsere europäischen Kollegen andere Länder zwingen sollten, sich der Sanktionskampagne und dem Druck gegen Russland anzuschließen, wäre das eine Methode, die zivilisierten Ländern fremd ist".


..hier bitte weiterlesen:

http://www.n-tv.de/politik/EU-fordert-klares-Bekenntnis-von-Belgrad-article14005521.html


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EU-Nachbarschaftspolitik mit Sanktionsverpflichtung
Buhlschaften am Horizont

Veröffentlicht am 21. November 2014


Entweder du tust, was ich sage, oder du mußt mit Konsequenzen rechnen. So etwas nennt man heutzutage Demokratie. Früher nannte man das Erpressung. Genau genommen nennt man das heute ja auch noch Erpressung, kommt aber immer darauf an, wer einen vor die oben genannte Wahl stellt. Die EU-Schergen, allen voran unsere Rautenkanzlerin mit ihrem Kriegshetzer Steinmeier, „fordern“ vom Beitrittskandidaten Serbien ein klares Bekenntnis zur EU.

Serbien ist in Kritik geraten, weil es sich den Sanktionen gegen Russland nicht nur widersetzt, sondern auch noch seine Chance genutzt haben soll, um den Nahrungsmittelexport nach Russland zu erhöhen. Verständlich, daß die EU nicht begeistert ist. Der EU-“Nachbarschaftskommissar“ Johannes Hahn ist gar der Meinung, daß Serbien „rechtlich dazu verpflichtet sei, sich den Sanktionen gegen Russland anzuschließen.” Hier wird auch wieder einmal der diktatorische Aspekt der EU deutlich und wie weit sie von einer Demokratie und den Menschen entfernt ist. Erstaunlich ist es daher, daß Serbien weiterhin bemüht ist, sich der EU auszuliefern.

Und Serbien ist nicht das einzige Land im Osten Europas, auch Bulgarien, Montenegro sowie Teile Bosniens und des Kosovo haben das Bedürfnis, sich ihr Leben von der EU diktieren zu lassen. Russland sieht das natürlich nicht gerne. Die Expansionsbemühungen der Diktatur in Brüssel tragen, neben dem Ukraine-Konflikt, nicht gerade zum Seelenfrieden beim russischen Präsidenten bei, wenn der immer wieder feststellen muß, daß er langsam aber sicher eingekesselt wird.

Das Problem ist, daß Putin den Verlockungen, die die EU anbietet, derzeit materiell nicht viel entgegenzusetzen hat, schließlich ist er immer noch dabei, sein eigenes Land auf Vordermann zu bringen. Sicher, Putin hat in den letzten Jahren Großes für sein Land getan und viel erreicht. Wirtschaftlich geht es Russland besser als vor Jahren und auch international verbessern sich die Beziehungen mit jenen Staaten, die sich dem Diktat der USA und der EU nicht beugen wollen.

Einen Beitritt der Balkanländer zur EU wird Russland wohl nicht verhindern können, zu stark sind die westlichen Einflüsse, aber bei den Ländern Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro hätte der russische Präsident noch die Chance, mit Idealismus und den neuen eurasischen Wirtschaftsbündnissen zu werben.

So makaber es klingt, aber irgendwie muß man beinahe froh sein, daß es die Ukraine-Krise gibt und die USA/EU bereits damit schon alle Hände voll zu tun haben, sonst würde es weiter südlich vielleicht schon genauso aussehen wie dort. Noch mehr Brandherde kann sich der Westen zum Glück nicht leisten.

..hier bitte weiterlesen:


https://buergerstimme.com/Design2/2014/11/eu-nachbarschaftspolitik-mit-sanktionsverpflichtung/

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